
Computergeneriertes Bild mit Details von einem der beiden theoretisch vorausgesagten Zwischenprodukte, die mit dem Rastertunnelmikroskop beobachtet werden konnten.
Graphen gilt als Kandidat für die künftige Nanoelektronik, wie myScience.ch in einem früheren Artikel berichtet hat. Methoden, mit denen sich graphenartige Materialien mit gewünschten elektronischen Eigenschaften herstellen lassen, fehlen jedoch noch. Forschende haben nun mit einer oberflächenchemischen Methode graphenartige Materialien synthetisiert und den entsprechenden Reaktionsmechanismus im Detail aufgeklärt.
| Elektronische Bauteile werden immer kleiner, sodass nach der Mikroelektronik bereits von der Nanoelektronik gesprochen wird. In diesen Dimensionen stösst Silizium, das zurzeit meistverwendete Material in elektronischen Elementen, an seine Grenzen. Neue Materialien sind gefragt. Wegen seiner aussergewöhnlichen elektronischen Eigenschaften gilt Graphen, ein zweidimensionales Kohlenstoff-Netzwerk, als möglicher Ersatz. Bevor graphenartige Materialien allerdings hierfür eingesetzt werden können, sind noch einige Hürden zu überwinden. So gibt es bislang noch keine Methoden, mit denen graphenartige Materialien einfach, zuverlässig und in grossem Massstab hergestellt werden können. | |||||||||||
| Empa-Forschende setzen auf die Methode der oberflächen-unterstützten Synthese. Anhand eines prototypischen Polyphenylens hat ein Forschungsteam aufgedeckt, wie der Reaktionsweg der so genannten Cyclodehydrierung auf einer Kupferoberfläche abläuft und wie sich die Bausteine zu einem planaren Nanographen koppeln. | |||||||||||
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