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ABB stärkt Stromnetz in Äthiopien
19 October 2011 - ABB
Zürich, Schweiz, 19. Oktober 2011 - ABB hat vom staatlichen Stromversorger Äthiopiens EEPCO (Ethiopian Electric Power Corporation) Aufträge für die Erweiterung und Modernisierung von vier bestehenden Unterstationen in der zentralen Region des Landes erhalten. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rund 26 Millionen US-Dollar. Die Aufträge wurden im dritten Quartal gebucht.
Äthiopien zählt zu den ältesten Zivilisationen der Welt. Mit einer Bevölkerung von rund 82 Millionen ist es gemessen an der Einwohnerzahl das zweitgrösste Land Afrikas südlich der Sahara. In den letzten Jahren zählte Äthiopien zu den Ländern mit dem stärksten Wirtschaftswachstum in Afrika und hat bei der Verbesserung der Indikatoren für die menschliche Entwicklung und der Armutsbekämpfung grosse Fortschritte erzielt.
Die äthiopische Regierung will anhand eines neuen Fünfjahresprogramms (2010-2015) die nachhaltige Entwicklung fördern. Ein Programmziel ist die Steigerung der Stromerzeugungskapazität von rund 2.000 Megawatt (MW) auf 8000 MW bis 2015. Zudem sollen 75 Prozent der Bevölkerung Zugang zur Stromversorgung erhalten, was gegenüber 2010 eine Verdoppelung bedeuten würde. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Wasserkraft, da das Land bisher nur fünf Prozent seines beträchtlichen Potenzials nutzt. Das Wasserkraftpotenzial wird auf 45’000 MW geschätzt - das zweitgrösste in Afrika.
"Zugang zur Stromversorgung ist ein Schlüsselfaktor für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung. Die Erweiterung und Modernisierung der Unterstationen wird die Übertragungskapazität und Übertragungseffizienz steigern und dazu beitragen, den Verbrauchern die dringend benötigte Energie bereitzustellen", sagt Peter Leupp, Leiter der Division Energietechniksysteme von ABB. "Die eingesetzten Technologien werden zudem die Netzzuverlässigkeit erhöhen und die Vernetzung mit den Nachbarländern sowie die Stromstabilität verbessern."
Das vom African Development Fund finanzierte Projekt ist Teil der EEPCO-Initiative für die Verbesserung des Stromübertragungssystems. Diese wird dazu beitragen, Übertragungsverluste zu reduzieren und mehr Verbrauchern im Land Zugang zur Stromversorgung zu verschaffen. Die Anlagen befinden sich im Grossraum Addis Abeba.
ABB ist für die Konstruktion, das Engineering, die Lieferung, Errichtung und Inbetriebnahme der Unterstationen sowie die zugehörigen Baumassnahmen verantwortlich. Zum Lieferumfang gehören zentrale Komponenten wie Hochspannungsprodukte, Schaltanlagen und Leistungstransformatoren. Ausserdem erweitert ABB die vorhandenen Stationsautomations-, Telekommunikations- und Steuerungs- und Schutzsysteme. Das Projekt wird voraussichtlich im Jahr 2013 abgeschlossen.
ABB ist der weltweit führende Anbieter von schlüsselfertigen luftisolierten Schaltanlagen, gasisolierten Schaltanlagen und Hybridlösungen für Spannungen bis 1100 Kilovolt. Diese Unterstationen ermöglichen die effiziente und zuverlässige Übertragung und Verteilung von Elektrizität bei minimaler Umweltbelastung und kommen bei Versorgungsunternehmen, Industriekunden, gewerblichen Kunden und in Sektoren wie der Eisenbahnindustrie, dem Stadtverkehr und den erneuerbaren Energien zum Einsatz.
Die äthiopische Regierung will anhand eines neuen Fünfjahresprogramms (2010-2015) die nachhaltige Entwicklung fördern. Ein Programmziel ist die Steigerung der Stromerzeugungskapazität von rund 2.000 Megawatt (MW) auf 8000 MW bis 2015. Zudem sollen 75 Prozent der Bevölkerung Zugang zur Stromversorgung erhalten, was gegenüber 2010 eine Verdoppelung bedeuten würde. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Wasserkraft, da das Land bisher nur fünf Prozent seines beträchtlichen Potenzials nutzt. Das Wasserkraftpotenzial wird auf 45’000 MW geschätzt - das zweitgrösste in Afrika.
"Zugang zur Stromversorgung ist ein Schlüsselfaktor für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung. Die Erweiterung und Modernisierung der Unterstationen wird die Übertragungskapazität und Übertragungseffizienz steigern und dazu beitragen, den Verbrauchern die dringend benötigte Energie bereitzustellen", sagt Peter Leupp, Leiter der Division Energietechniksysteme von ABB. "Die eingesetzten Technologien werden zudem die Netzzuverlässigkeit erhöhen und die Vernetzung mit den Nachbarländern sowie die Stromstabilität verbessern."
Das vom African Development Fund finanzierte Projekt ist Teil der EEPCO-Initiative für die Verbesserung des Stromübertragungssystems. Diese wird dazu beitragen, Übertragungsverluste zu reduzieren und mehr Verbrauchern im Land Zugang zur Stromversorgung zu verschaffen. Die Anlagen befinden sich im Grossraum Addis Abeba.
ABB ist für die Konstruktion, das Engineering, die Lieferung, Errichtung und Inbetriebnahme der Unterstationen sowie die zugehörigen Baumassnahmen verantwortlich. Zum Lieferumfang gehören zentrale Komponenten wie Hochspannungsprodukte, Schaltanlagen und Leistungstransformatoren. Ausserdem erweitert ABB die vorhandenen Stationsautomations-, Telekommunikations- und Steuerungs- und Schutzsysteme. Das Projekt wird voraussichtlich im Jahr 2013 abgeschlossen.
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