- Agronomy - 11:01
La pompe à essence des cellules enfin identifiée - Media Sciences - May 24
Mehr Windenergie dank ZHAW- Messungen - Psychology - May 24
Bundesrat wählt ZHAW- Direktor in Kommission für Psychologieberufe - Social Sciences - May 24
«Sozialer Kitt» der Schweizer Gesellschaft wird untersucht - Chemistry - May 24
Mieux attaquer le cancer tout en améliorant le confort des patients - Business - May 24
713 Mio. Franken für die Grundlagenforschung - Literature - May 23
Comment parle l’Europe? - Pedagogy - May 23
Mauro Dell’Ambrogio leitet ab 1. Januar 2013 das neue Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI - Medicine - May 23
Texting Made Possible for the Illiterate - Social Sciences - May 23
Junge Erwachsene trinken wahrscheinlich doppelt so viel Alkohol wie bisher angenommen - Earth Sciences - May 22
Reconstruction of atmospheric lead concentrations in Russia since 1680 - Agronomy - May 22
Grosse Bienenverluste bestätigen die Forschungsbemühungen - History - May 21
Pologne - Ukraine: cohésion et controverses - Social Sciences - May 21
ABB erhält in Indien Auftrag in Höhe von 33 Millionen US-Dollar zur Stärkung des Stromnetzes
Agronomy
Chemistry
Physics
Computer Science
Environmental Sciences
Life Sciences
Medicine
Business
History
Pedagogy
Social Sciences
Media Sciences
» » more
Artenvielfalt hängt nicht von der Produktivität ab
Das internationale Ökologen-Netzwerk «Nutrient Network», darunter Umweltwissenschaftler der Universität Zürich, widerlegt die Abhängigkeit der Biodiversität von der Produktivität des Ökosystems. Evolutionsgeschichtliche Faktoren und die Häufigkeit und Intensität von Störungen sind ebenfalls für die Artenvielfalt innerhalb eines Ökosystems verantwortlich.
Wie kommt es dazu, dass das eine Ökosystem viel mehr Tier- und Pflanzenarten beherbergt als ein anderes‘ Zählt eine Graslandschaft nicht zwangsläufig mehr Arten als eine Trockensteppe oder eine alpine Tundra’ Die Prozesse, welche die Biodiversität steuern, sind auch heute noch weitgehend unbekannt. Gemäss gängiger Lehrmeinung hängt die Biodiversität mit der Primärproduktivität des Ökosystems zusammen. Das heisst, je mehr Biomasse von Pflanzen, Algen oder Bakterien produziert wird, umso grösser sei die Vielfalt an Pflanzen und Tieren.
Das bald vierzigjährige Modell besagt, dass mit steigender Produktivität die Biodiversität anfänglich zunimmt und ab einem gewissen Punkt wieder absinkt. Dieses Modell wurde in den vergangenen Jahren immer wieder erfolglos in Frage gestellt. Ökologen des internationalen «Nutrient Network», darunter die Umweltwissenschaftler Andrew Hector und Yann Hautier von der Universität Zürich, widerlegen nun dieses Modell im Wissenschaftsmagazin «Science». Sie können erstmals nachweisen, dass es keinen klaren Zusammenhang zwischen Produktivität und Biodiversität gibt. Dieses Resultat unterstützt die kürzlich ebenfalls von UZH-Ökologen in «Nature» publizierte Erkenntnis, dass jede Pflanzenart für das Funktionieren eines Ökosystems zählt.
Für ihre Arbeit wählten die Forscher einen neuen Ansatz. Sie analysierten und standardisierten die Resultate von 48 Versuchswiesen, die auf fünf Kontinenten verteilt sind. Ihre Erkenntnisse legen nahe, dass unterschiedliche Artenvielfalten in Ökosystemen nicht mit deren Produktivität zu erklären sind. Andere Aspekte wie evolutionsgeschichtliche Faktoren und die Häufigkeit und Intensität von Störungen sind ebenfalls für die Artenvielfalt innerhalb eines Ökosystems verantwortlich. Um zukünftig die Auswirkungen des Klimawandels auf die Biodiversität noch besser prognostizieren zu können, müssen Ökologen, laut Umweltwissenschaftler Hector, vermehrt in weltweiten Netzwerken arbeiten und ihre Untersuchungsmethoden weiterentwickeln.
Literatur:
Peter Adler et al., Productivity is a poor predictor of plant species richness. 23. September 2011,
Links
University of ZurichLast job offers
- Mechanical Engineering - 25.5
Wissensch. Mitarbeitende / Assistierende Thermomechanische Simulation und Validierung - Mechanical Engineering - 25.5
Wissensch. Mitarbeitende / Assistierende Thermal Systems Engineering - Civil Engineering - 24.5
Wissensch. Assistent/in MINERGIE® Agentur Bau (80–100 %) - Agronomy - 22.5
Wissenschaftliche Mitarbeiter/in Koordination Agrar-Umweltindikatoren - Electroengineering - 21.5
Elektroingenieur/in FH - Social Sciences - 21.5
wissenschaftliche Mitarbeiterin/ wissenschaftlicher Mitarbeiter - Electroengineering - 21.5
Sektionsleiter/in - Life Sciences - 17.5
Hochschulabsolventen (m/w) Fachrichtungen Biologie, Mikrobiologie, Bio-Informatik...



» Share this page: