- Agronomy - 11:01
La pompe à essence des cellules enfin identifiée - Media Sciences - May 24
Mehr Windenergie dank ZHAW- Messungen - Psychology - May 24
Bundesrat wählt ZHAW- Direktor in Kommission für Psychologieberufe - Social Sciences - May 24
«Sozialer Kitt» der Schweizer Gesellschaft wird untersucht - Chemistry - May 24
Mieux attaquer le cancer tout en améliorant le confort des patients - Business - May 24
713 Mio. Franken für die Grundlagenforschung - Literature - May 23
Comment parle l’Europe? - Pedagogy - May 23
Mauro Dell’Ambrogio leitet ab 1. Januar 2013 das neue Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI - Medicine - May 23
Texting Made Possible for the Illiterate - Social Sciences - May 23
Junge Erwachsene trinken wahrscheinlich doppelt so viel Alkohol wie bisher angenommen - Earth Sciences - May 22
Reconstruction of atmospheric lead concentrations in Russia since 1680 - Agronomy - May 22
Grosse Bienenverluste bestätigen die Forschungsbemühungen - History - May 21
Pologne - Ukraine: cohésion et controverses - Social Sciences - May 21
ABB erhält in Indien Auftrag in Höhe von 33 Millionen US-Dollar zur Stärkung des Stromnetzes
Agronomy
Chemistry
Physics
Computer Science
Environmental Sciences
Life Sciences
Medicine
Business
History
Pedagogy
Social Sciences
Media Sciences
» » more
Damit Schule stark macht
Der grüne Nationalrat Bastien Girod fordert ein Schulfach «Glück». Marco Weber, Assistent am Psychologischen Institut, findet die Idee interessant. Wichtiger sei aber, dass sich die Schule allgemein und vermehrt an den Stärken der Schüler orientiere und so deren Lebenszufriedenheit erhöhe.
In den USA und Australien nutzen einzelne Schulen dazu die Erkenntnisse der so genannten «Positiven Psychologie». Sie thematisieren in bestehenden Fächern, wie Schülerinnen und Schüler ihr «Wohlbefinden» fördern können. Eine Schule in Heidelberg (Deutschland) erkor «Glück» gar zu einem eigenen Schulfach.
Kein Wunder also, dass es auch in der Schweiz Stimmen gibt, die in eine ähnliche Richtung gehen. Prominenter Promoter eines neuen Schulfachs «Glück» ist zum Beispiel der grüne Nationalrat Bastien Girod. Doch was lässt sich aus wissenschaftlicher Sicht dazu sagen?
Am Psychologischen Institut der Universität Zürich laufen im Rahmen meiner voraussichtlich 2011 abgeschlossenen Dissertation mehrere Forschungsprojekte zu «Charakterstärken» und «Orientierungen zum Glück» bei Kindern und Jugendlichen. Erste Ergebnisse zeigen klar, dass ein wesentlicher Grund für das Glücklichsein «von innen» kommt.
Wer nach dem Pleasant Life beziehungsweise hedonistisch lebt, frönt den Genüssen des Lebens und erlebt so positive Emotionen.
Personen, die nach dem Engaged Life leben, wollen das eigene Potenzial verwirklichen. Sie kennen ihre Charakterstärken und setzen diese im Leben ein.
Wer nach dem Meaningful Life lebt, sucht nach Sinn und findet ihn darin, Tugenden und Stärken anderen oder einer höheren Sache zur Verfügung zu stellen.
In einer Studie mit Jugendlichen hat sich gezeigt, dass alle drei Orientierungen die Lebenszufriedenheit erhöhen. Am deutlichsten das Engaged Life, gefolgt vom Meaningful Life und vom Pleasant Life.
Die Forschung zeigt also, dass Charakterstärken zu Lebenszufriedenheit und Glücklichsein beitragen. Primäres Ziel sollte es daher sein, Stärken zu fördern, indem man sie nutzt – im Leben allgemein wie auch im Schulalltag.
Wer seine Stärken bewusst einsetzt, steigert damit zusätzlich die Lebenszufriedenheit. Wenn ich zum Beispiel weiss, dass es eine Stärke von mir ist, Dankbarkeit zu empfinden, kann ich damit neue Wege gehen und diese Dankbarkeit Menschen gegenüber aussprechen, statt sie nur für mich zu empfinden.
Wenn Lehrpersonen ihre eigenen und die Stärken ihrer Schüler kennen, können sie im Unterricht leichter darauf eingehen. Kenntnisse über die eigenen Stärken helfen zudem, im Schulalltag oder bei der Berufs- und Studienwahl Entscheide zu treffen.
Wie aber kann man seine Stärken erkennen? Ein Hilfsmittel ist der Charakterstärken-Fragebogen . Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler können auf ihr Lebensalter zugeschnittene Versionen ausfüllen. Im Unterricht kann danach diskutiert werden, welche Stärken am deutlichsten ausgeprägt sind und wie sie vertieft und genutzt werden können.
Nicht nur die Schule, auch ausserschulische Erfahrungen können Charakterstärken und die Lebenszufriedenheit fördern. Eine Studie am Psychologischen Institut der UZH verglich Kinder und Jugendliche, die Mitglied in einem der Jugendverbände (Pfadfinder, Jungwacht/Blauring oder CVJM) sind mit Nichtmitgliedern.
Es zeigte sich, dass die Mitglieder in Stärken wie Hoffnung und Enthusiasmus, aber auch bei der Lebenszufriedenheit höhere Werte aufweisen. Die Frage von Ursache und Wirkung bei diesen Variablen muss aber noch geklärt werden muss.
Der Lehrstuhl für Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik ( Kontakt ) sucht weitere Schulen und Jugendgruppen, die an künftigen Forschungsprojekten teilnehmen möchten. Einzelpersonen sind zudem eingeladen, kostenlos den Charakterstärken-Fragebogen auszufüllen.
Links
Lehrstuhl für Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik Marco WeberArtikel
Stärkenorientierte Schule, UZH News, 22.6.2010 «Das Lachen wieder lernen», UZH News, 15.12.2008 «Was Menschen glücklich macht», UZH News, 22.2.2007 «Glücklicher leben», UZH News, 23.1.2006 «Positiv bewertet», UZH News, 25.11.2005Tags
Links
University of ZurichLast job offers
- Mechanical Engineering - 25.5
Wissensch. Mitarbeitende / Assistierende Thermomechanische Simulation und Validierung - Mechanical Engineering - 25.5
Wissensch. Mitarbeitende / Assistierende Thermal Systems Engineering - Civil Engineering - 24.5
Wissensch. Assistent/in MINERGIE® Agentur Bau (80–100 %) - Agronomy - 22.5
Wissenschaftliche Mitarbeiter/in Koordination Agrar-Umweltindikatoren - Electroengineering - 21.5
Elektroingenieur/in FH - Social Sciences - 21.5
wissenschaftliche Mitarbeiterin/ wissenschaftlicher Mitarbeiter - Electroengineering - 21.5
Sektionsleiter/in - Life Sciences - 17.5
Hochschulabsolventen (m/w) Fachrichtungen Biologie, Mikrobiologie, Bio-Informatik...




» Share this page: