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Den Risiken der globalisierten Landwirtschaft begegnen
Zürich, 30.08.2011 - Klimawandel, knapper werdende Ressourcen und Preisschwankungen auf dem Weltmarkt stellen die Landwirtschaft vor eine ungewisse Zukunft. Am heute eröffneten Kongress der Europäischen Agrarökonomen (EAAE) werden Forschungsergebnisse präsentiert, mit deren Hilfe Lösungsstrategien erarbeitet werden können.
Am heutigen Dienstag beginnt der Kongress der Europäischen Vereinigung der Agrarökonomen (EAAE) an der ETH Zürich mit 800 Teilnehmenden. Vom 30. August bis 2. September präsentieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus mehr als fünfzig Ländern in über 350 Vorträgen und 280 Postern ihre aktuelle Forschung. Organisatoren sind die Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART und das Institut für Umweltentscheidungen der ETH Zürich.
Ernährung sichern trotz schwieriger Voraussetzungen
Zu den Herausforderungen der zukünftigen Landwirtschaft zählen der Klimawandel und knapper werdende Ressourcen wie Wasser. Auch die steigenden Preise für Getreide und andere Nahrungsmittel auf dem Weltmarkt sind ein grosses Problem, insbesondere für Entwicklungsländer. Die agrarwirtschaftliche Forschung liefert Grundlagen dafür, wie die Risiken einer globalisierten Nahrungsmittelproduktion zu bewältigen sind und die zukünftige Landwirtschaftspolitik am besten zu gestalten ist.
Austausch zwischen Forschung und Wirtschaft
Mit Plattformen wie der Agri-Business Lounge wird der Wissensaustausch zwischen Forschenden und Verantwortungsträgern aus Politik, Verbänden und Wirtschaft gefördert. An der heutigen Eröffnungsveranstaltung sprechen der Generaldirektor der Welthandelsorganisation (WTO) Pascal Lamy, die EAAE-Präsidentin Monika Hartmann und Bundesrat Johann Schneider-Ammann.
Der Kongress der European Association of Agricultural Economists (EAAE www.eaae.org) findet alle drei Jahre statt und ist die grösste wissenschaftliche Veranstaltung im Bereich Agrarökonomie in Europa. Dieses Jahr steht er unter dem Motto ,,Change and Uncertainty - Challenges for Agriculture, Food and Natural Resources" (http://www.eaae2011.ch). Organisiert wird der Kongress von der Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART (www.agroscope.ch) und dem Institut für Umweltentscheidungen der ETH Zürich (http://www.ied.ethz.ch).
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