Erste Professur für Life-Sciences-Recht an der Universität Basel

Die Universität Basel erhält erstmals einen Professor für Life-Sciences-Recht: Herbert Zech ist vom Universitätsrat zum Professor für Privatrecht mit diesem Schwerpunkt gewählt worden.

Herbert Zech vertritt derzeit den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Wirtschafts- und Technikrecht an der Universität Bayreuth; er wird seine Professur auf den 1. April 2012 antreten. Geboren 1974 in München, studierte er an den Universitäten Erlangen und München und legte die juristischen Staatsprüfungen 1999 und 2001 ab. An der Universität Konstanz und als Gast der Università degli Studi di Verona promovierte er zu einem gesellschaftsrechtlichen Thema. 2002/03 arbeitete er in einer internationalen Kanzlei als Rechtsanwalt im Steuer- und Gesellschaftsrecht. Zum Studium der Biologie ging er darauf an die Technische Universität Kaiserslautern und schloss es 2007 mit dem Diplom ab. Daneben war er dort auch als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Zivil- und Wirtschaftsrecht tätig.

In übereinstimmung mit der strategischen Ausrichtung der Universität Basel will sich die Juristische Fakultät als Standort für das Recht der Life Sciences in Forschung und Lehre profilieren. Insbesondere ist ein neuer Masterstudiengang Life-Sciences-Recht vorgesehen, der die juristische Allgemeinbildung mit einer vertieften übersicht über die rechtlichen Themen der Life Sciences, zum Beispiel im Heilmittel-, Immaterialgüter-, Gesundheits-, Verantwortlichkeits- und Vertragsrecht, verbinden soll. Ebenfalls geplant ist in Zusammenarbeit mit den Juristischen Fakultäten der Universität Genf (Master bilingue) und Zürich sowie dem Basel Institute on Governance das neue Doktoratsprogram «Law and Animals: Ethics at crossroads».

 
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