- Physics - 15:00
Eawag- Forscher wird Professor der EPF Lausanne - Agronomy - 11:01
La pompe à essence des cellules enfin identifiée - Media Sciences - May 24
Mehr Windenergie dank ZHAW- Messungen - Psychology - May 24
Bundesrat wählt ZHAW- Direktor in Kommission für Psychologieberufe - Social Sciences - May 24
«Sozialer Kitt» der Schweizer Gesellschaft wird untersucht - Chemistry - May 24
Mieux attaquer le cancer tout en améliorant le confort des patients - Business - May 24
713 Mio. Franken für die Grundlagenforschung - Literature - May 23
Comment parle l’Europe? - Pedagogy - May 23
Mauro Dell’Ambrogio leitet ab 1. Januar 2013 das neue Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI - Medicine - May 23
Texting Made Possible for the Illiterate - Social Sciences - May 23
Junge Erwachsene trinken wahrscheinlich doppelt so viel Alkohol wie bisher angenommen - Earth Sciences - May 22
Reconstruction of atmospheric lead concentrations in Russia since 1680 - Agronomy - May 22
Grosse Bienenverluste bestätigen die Forschungsbemühungen - History - May 21
Pologne - Ukraine: cohésion et controverses
Agronomy
Chemistry
Physics
Computer Science
Environmental Sciences
Life Sciences
Medicine
Business
History
Pedagogy
Social Sciences
Media Sciences
» » more
Erstes Video von «wiederkäuenden» Nasenaffen
Nur sehr selten wird bei einem grossen Tier eine bisher unbekannte Verhaltensweise beo-bachtet. Deshalb sind die Videos, die Forscher zu einem Artikel in «Biology Letters» veröffentlicht haben, eine kleine Sensation: Sie zeigen Nasenaffen, die geschluckte Nahrung wieder hochwürgen, kauen, und wieder hinunterschlucken – ganz wie wiederkäuende Kühe.
Für Marcus Clauss, Mitautor dieser japanischen Studie, waren diese Beobachtungen spektakulär. Er forscht an der Universität Zürich seit längerem über Pflanzenfresser mit einem Vormagensystem – und Nasenaffen sind solche «Vormagen-Verdauer» genauso wie Flusspferde, Faultiere, Kängurus oder Kühe.
Im Gegensatz zu solchen Pflanzenfressern wie Pferden, Nashörnern, Kaninchen, oder vielen anderen Affen-Arten, die ihre Pflanzennahrung im Dickdarm verdauen, haben «Vormagen-Verdauer» dabei ein Problem: Ihr Verdauungssystem verträgt es nicht, wenn zu hohe Futtermengen aufgenommen werden. Dann fliesst der Nahrungsbrei zu schnell durch den Vormagen. Sie sind sozusagen zu zurückhaltender Futteraufnahme verdammt. Dickdarm-Verdauer haben keine solche Beschränkung. Unter ihnen gibt es Arten mit hoher Futteraufnahme wie die Elefanten oder mit niedriger Futteraufnahme wie Koalabären.
Nur Wiederkäuer – also Kühe, Büffel, Hirsche, Antilopen, Giraffen und Kamele – haben laut Clauss eine Lösung für das Vormagen-Problem gefunden. Da sie den Futterbrei intensiv zerkleinern, können sie sich eine höhere Futteraufnahme leisten. Und genau diese Theorie scheint durch die Beobachtungen an den Nasenaffen unterstützt zu werden. Sie weisen darauf hin, dass die Affen an Tagen, an denen sie das wiederkauartige Verhalten zeigen, insgesamt länger und damit vermeintlich mehr fressen als an anderen Tagen.
Bislang wurde dieses Verhalten nur bei Nasenaffen aus einem bestimmten Gebiet in Malaysia beobachtet. Ob es sich hier um eine regionale Tradition handelt, oder ob alle Nasenaffen dieses Verhalten zeigen und es bislang nur nicht bemerkt wurde, bleibt offen.
Literatur:
Ikki Matsuda, Tadahiro Murai, Marcus Clauss, Tomomi Yamada, Augustine Tuuga, Henry Bernard and Seigo Higashi: Regurgitation and remastication in the foregut-fermenting proboscis monkey (Nasalis larvatus), in: Biology Letters, doi:10.1098/rsbl.2011.0197
Links
University of ZurichLast job offers
- Mechanical Engineering - 25.5
Wissensch. Mitarbeitende / Assistierende Thermomechanische Simulation und Validierung - Mechanical Engineering - 25.5
Wissensch. Mitarbeitende / Assistierende Thermal Systems Engineering - Civil Engineering - 24.5
Wissensch. Assistent/in MINERGIE® Agentur Bau (80–100 %) - Agronomy - 22.5
Wissenschaftliche Mitarbeiter/in Koordination Agrar-Umweltindikatoren - Electroengineering - 21.5
Elektroingenieur/in FH - Social Sciences - 21.5
wissenschaftliche Mitarbeiterin/ wissenschaftlicher Mitarbeiter - Electroengineering - 21.5
Sektionsleiter/in - Life Sciences - 17.5
Hochschulabsolventen (m/w) Fachrichtungen Biologie, Mikrobiologie, Bio-Informatik...






» Share this page: