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FHNW erhält Bewilligung für neuen Bachelor-Studiengang Energie- und Umwelttechnik
Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) hat den von der Hochschule für Technik der FHNW lancierten Studiengang Energie- und Umwelttechnik bewilligt. Die Fachhochschule Nordwestschweiz hat im November 2010 beim Volkswirtschaftsdepartement ein Gesuch für die Bewilligung des neu lancierten interdisziplinären Studiengangs Energie- und Umwelttechnik eingereicht. Bundesrat Johannes Schneider-Ammann, Vorsteher des EVD, hat der FHNW die Bewilligung zur Durchführung des neuen Studiengangs erteilt. Seitens der Studieninteressierten besteht eine sehr grosse Nachfrage nach der neuen Ausbildung. Der Studiengang Energie- und Umwelttechnik der Hochschule für Technik FHNW startet am 12. September mit 60 Studierenden.
Angesichts der grossen Nachfrage nach gut ausgebildeten Ingenieurinnen und Ingenieuren in der Energie- und Ressourceneffizienz lancierte die Hochschule für Technik FHNW im November 2010 den interdisziplinären Bachelorstudiengang Energie- und Umwelttechnik und reichte beim EVD ein Gesuch für dessen Bewilligung ein.
Antwort auf Herausforderungen im Energiesektor
In seinem Schreiben vom 27. Juni 2011 hat Johann Schneider Ammann, Vorsteher des EVD, den neuen Studiengang Energie- und Umwelttechnik bis zum Abschluss der Akkreditierung und der Anerkennung der entsprechenden Bachelordiplome bewilligt.
Er wies darauf hin, dass er angesichts der grossen Herausforderungen im Energiesektor die Ausbildung von zukünftigen Ingenieurinnen und Ingenieuren im Cleantech-Bereich unterstützt. Der Bundesrat betonte, dass ein klarer Bedarf an speziell im Umwelt- und Energiebereich qualifizierten Ingenieurinnen und Ingenieuren besteht.
Nutzung der interdisziplinären Forschungskompetenz
Die neue Ausbildung ist ein eigenständiger Bachelor-Studiengang. Er wurde innerhalb der FHNW in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik sowie der Hochschule für Wirtschaft konzipiert und kann die interdisziplinäre Forschungskompetenz der drei Hochschulen und ihrer Institute miteinbeziehen. Er bietet den Studierenden die Wahlmöglichkeit zwischen den Vertiefungsrichtungen «Energiesysteme» (Hochschule für Technik), «Energie in Gebäuden» (Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik) und «Umwelt und Management» (Hochschule für Wirtschaft).
Erfolgreicher Studienstart mit 60 Studierenden
Schon bald nach der Lancierung zeigte sich das grosse Interesse der Studieninteressierten für die neue Ausbildung. Dazu Stefan Höchli, Leiter Ausbildung: «Wir freuen uns, dass der Studiengang ‹Energie- und Umwelttechnik› im September 2011 mit 60 Studierenden starten wird. Damit wurden unsere Erwartungen klar übertroffen!». Da mit dieser Studierendenzahl für den diesjährigen Semesterbeginn die Kapazität der Hochschule für Technik in diesem Studiengang erschöpft ist, mussten einige Interessierte auf den Herbst 2012 vertröstet werden.
Der Studiengang ist attraktiv für zukunftsinteressierte Frauen und Männer mit Berufsmatur oder mit gymnasialer Matur. Praxis-orientierte Projektarbeiten bieten den Studierenden spannende e zu Wirtschaft und Industrie.
Erste Bachelor-Absolventen Sommer 2014
Die ersten Absolventinnen und Absolventen werden im Sommer 2014 ihre Ausbildung mit einem Bachelor of Science FHNW in Energie- und Umwelttechnik abschliessen. Sie verfügen über das nötige Know-how um anspruchsvolle Aufgaben lösen, sei dies in der Weiterentwicklung und Verbreitung erneuerbaren Energien, in der Planung von Plusenergiehäusern oder bei der Gestaltung umweltneutraler und ökologischer Produkte und Prozesse. Ingenieurinnen und Ingenieure in Energie- und Umwelttechnik sind auch auf dem internationalen Arbeitsmarkt äusserst gesuchte Fachleute.
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