- Physics - 15:00
Eawag- Forscher wird Professor der EPF Lausanne - Agronomy - 11:01
La pompe à essence des cellules enfin identifiée - Media Sciences - May 24
Mehr Windenergie dank ZHAW- Messungen - Psychology - May 24
Bundesrat wählt ZHAW- Direktor in Kommission für Psychologieberufe - Social Sciences - May 24
«Sozialer Kitt» der Schweizer Gesellschaft wird untersucht - Chemistry - May 24
Mieux attaquer le cancer tout en améliorant le confort des patients - Business - May 24
713 Mio. Franken für die Grundlagenforschung - Literature - May 23
Comment parle l’Europe? - Pedagogy - May 23
Mauro Dell’Ambrogio leitet ab 1. Januar 2013 das neue Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI - Medicine - May 23
Texting Made Possible for the Illiterate - Social Sciences - May 23
Junge Erwachsene trinken wahrscheinlich doppelt so viel Alkohol wie bisher angenommen - Earth Sciences - May 22
Reconstruction of atmospheric lead concentrations in Russia since 1680 - Agronomy - May 22
Grosse Bienenverluste bestätigen die Forschungsbemühungen - History - May 21
Pologne - Ukraine: cohésion et controverses
Agronomy
Chemistry
Physics
Computer Science
Environmental Sciences
Life Sciences
Medicine
Business
History
Pedagogy
Social Sciences
Media Sciences
» » more
Magnetisierte Bereiche in 3D sichtbar gemacht

Die magnetischen Domänen wie sie am Computer sichtbar gemacht worden sind. Copyright: Manke,Grothausmann/HZB Nutzungsrecht: Verwendung für Journalisten frei im Zusammenhang mit der Pressemitteilung vom 24.11.2010 und unter Angabe der Quelle
Magnetisierbare Materialien sind nie völlig unmagnetisch, sondern enthalten immer magnetisierte Bereiche – die so genannten magnetischen Domänen. In einem Experiment, das am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) durchgeführt worden ist, konnten diese Domänen erstmals in ihrer dreidimensionalen Struktur abgebildet werden. Dabei haben die Forschenden den untersuchten Kristall mit Neutronen durchleuchtet – Teilchen, die Einblicke in magnetische Strukturen liefern. Der Versuch beruhte auf einer Weiterentwicklung eines am Paul Scherrer Institut entstanden Verfahrens und nutzte neutronenoptische Komponenten, die am PSI hergestellt worden sind. Ein grundsätzliches Verständnis für das Verhalten magnetischer Domänen ist wesentlich für die Weiterentwicklung der vielfach eingesetzten magnetischen Materialien – von Computerfestplatten bis zu Elektromagneten. Die Ergebnisse sind am 23. November in der Fachzeitschrift Nature Communications erschienen.
Manche Atome verhalten sich wie winzige Stabmagnete – sie haben ein magnetisches Moment, sagen die Physiker. Es ist die Anordnung dieser Momente, die die magnetischen Eigenschaften eines Materials bestimmt. Sind diese Momente alle gleich ausgerichtet, addiert sich ihre magnetische Wirkung und das ganze Material ist magnetisch. Doch auch wenn ein magnetisierbares Material gerade nicht magnetisch erscheint, sind die Momente meist nicht völlig durcheinander, sondern in kleinen Bereichen geordnet – den magnetischen Domänen.
Die Existenz der Domänen ist schon vor mehr als 100 Jahren vorausgesagt worden ist. Ihr Verhalten spiegelt physikalische Gesetze wider und bestimmt die Eigenschaften von technischen Geräten. Und dennoch war es bis vor Kurzem nicht möglich, in einem realen magnetischen Werkstoff die Domänen in ihrer ganzen dreidimensionalen Struktur sichtbar zu machen. Dies ist nun Forschenden des Helmholtz-Zentrums Berlin (HZB) gelungen. Sie haben einen Kristall aus einer Eisen-Silizium-Legierung mit einem Neutronenstrahl „durchleuchtet“ und damit ein dreidimensionales Bild der Anordnung der magnetischen Domänen erzeugen können. Neutronen sind für solche Untersuchungen besonders geeignet. Zum einen dringen sie tief in Materialien ein und machen so das Innere auch von grösseren Objekten sichtbar. Zum anderen tragen Neutronen selbst ein magnetisches Moment, verhalten sich also wie winzige Kompassnadeln, so dass sie auf ihrem Weg durch den untersuchten Gegenstand auch Informationen über dessen magnetische Struktur aufsammeln. Im Detail beruht das Experiment auf der Weiterentwicklung einer Versuchsanordnung, die am Paul Scherrer Institut PSI zunächst für Untersuchungen mit Röntgenlicht entwickelt worden ist und nun auch für Neutronenexperimente genutzt wird. Dabei wird der Untersuchungsgegenstand mit Neutronen durchleuchtet. Man interessiert sich aber nicht für den Hauptsstrahl, der ein Schattenbild des Inneren des Objekts liefern würde – ähnlich wie ein Röntgenbild beim Arzt. Man betrachtet stattdessen den kleinen Teil des Neutronenstrahls, der auf seinem Weg durch das Untersuchungsobjekt von der geraden Bahn abgelenkt wird. Um diesen Anteil herauszufiltern, nutzen die Forschenden eine Anordnung von drei sehr feinen Gittern, die der Strahl passieren muss. Bei so erzeugten Bildern sind feine Details besonders deutlich sichtbar.Das Paul Scherrer Institut entwickelt, baut und betreibt grosse und komplexe Forschungsanlagen und stellt sie der nationalen und internationalen Forschungsgemeinde zur Verfügung. Eigene Forschungsschwerpunkte sind Festkörperforschung und Materialwissenschaften, Elementarteilchenphysik, Biologie und Medizin, Energie- und Umweltforschung. Mit 1400 Mitarbeitenden und einem Jahresbudget von rund 300 Mio. CHF ist es das grösste Forschungsinstitut der Schweiz.
Last job offers
- Mechanical Engineering - 25.5
Wissensch. Mitarbeitende / Assistierende Thermomechanische Simulation und Validierung - Mechanical Engineering - 25.5
Wissensch. Mitarbeitende / Assistierende Thermal Systems Engineering - Civil Engineering - 24.5
Wissensch. Assistent/in MINERGIE® Agentur Bau (80–100 %) - Agronomy - 22.5
Wissenschaftliche Mitarbeiter/in Koordination Agrar-Umweltindikatoren - Electroengineering - 21.5
Elektroingenieur/in FH - Social Sciences - 21.5
wissenschaftliche Mitarbeiterin/ wissenschaftlicher Mitarbeiter - Electroengineering - 21.5
Sektionsleiter/in - Life Sciences - 17.5
Hochschulabsolventen (m/w) Fachrichtungen Biologie, Mikrobiologie, Bio-Informatik...







» Share this page: