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Neue Gynäkologie-Professorin an der Universität Basel

Viola Heinzelmann
Viola Heinzelmann wird neue Professorin für Gynäkologie an der Universität Basel und zudem Leitende ärztin an der Frauenklinik am Universitätsspital Basel. Der Universitätsrat hat ihre Wahl zur Assistenzprofessorin zur Kenntnis genommen. Stefan Antusch wurde zum Extraordinarius für Theoretische Physik befördert.
Viola Heinzelmann wird damit zur Assistenzprofessorin für Gynäkologie (mit Tenure Track) an der Medizinischen Fakultät gewählt; sie wird ihre neue Tätigkeit auf den 1. Juli 2012 antreten. Sie ist seit 2008 Forschungsleiterin der Ovarian Cancer Group am Lowy Cancer Research Centre and Gynaecological Oncology Fellow am Royal Hospital for Women an der University of New South Wales in Sydney (Australien). Geboren 1969 in Kirchheim unter Teck (Deutschland), studierte sie zunächst zwei Jahre Rechtswissenschaften in Erlangen und darauf Humanmedizin in Tübingen, wo sie nach Auslandsaufenthalten in Dunedin Neuseeland), London und Zürich 1997 in Medizingeschichte mit der Biografie des deutsch-jüdischen Arztes Walter Edwin Griesbach doktorierte. Ihre gesamte Ausbildung in Gynäkologie und Geburtshilfe erfolgte am Universitätsspital Zürich im Zeitraum von 1998 bis 2005, unterbrochen von einem zweijährigen Postdoktorat in Krebsforschung am Garvan Institute of Medical Research an der University of New South Wales, Sydney.
Darauf war sie zwei Jahre Oberärztin an der Frauenklinik im Spital Limmattal/Zürich und Forschungsleiterin der Translational Research Group am Universitätsspital Zürich. Nach erfolgreicher Spezialisierung zum FMH Gynäkologie/Geburtshilfe 2007 erhielt sie 2008 die Venia legendi an der Universität Zürich. Seit 2008 ist sie am Gynaecological Cancer Centre in Sydney tätig und erhielt 2008 ein Conjoint Senior Lectureship an der Universität von New South Wales, 2010 das «Certificate of Registered Training in Gynaecological Oncology, CORT(GO)» und 2011 das «Fellowship of the Royal Australian and New Zealand College of Obstetrics and Gynaecology, FRANZCOG».
Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem die Biomarker-Entwicklung bei gynäkologischen Karzinomen, einschliesslich Transkriptions- und glykobiologischer Analyse. In Basel möchte sie insbesondere translationale Forschung und neue endoskopische gynäkologisch-onkologische Schwerpunkte aufbauen. Viola Heinzelmann-Schwarz ist deutsch-schweizerische Staatsbürgerin, verheiratet und Mutter zweier Kinder.
Beförderung zum Extraordinarius
Zum Extraordinarius befördert hat der Universitätsrat Stefan Antusch, seit 2011 Assistenzprofessor für Theoretische Physik an der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Geboren 1973 in Stuttgart, studierte er bis zum Doktorat an der TU München und wechselte darauf als Postdoktorand an die Universität Southampton und – als Marie Curie Research Fellow der EU – an die Universität Madrid. Darauf leitete er eine Max-Planck-Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Physik (Werner-Heisenberg-Institut) in München. Seine Forschungsinteressen liegen in der theoretischen Elementarteilchenphysik und in der Kosmologie des frühen Universums.Fotos
Fotos der neu gewählten Professorin und des beförderten Professors finden sich in der Bilddatenbank >
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