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Schweizerisch-schwedisches Teamwork
Die Empa stellt ihre bereits seit einigen Jahren auf Projektebene und in der Ausbildung bestehende Zusammenarbeit mit der Königlichen Technischen Hochschule (KTH), eine Art «schwedische ETH», auf ein solideres Fundament: Im August 2011 unterzeichneten Empa-Direktor Gian-Luca Bona und KTH-Präsident Peter Gudmundson in Stockholm einen formellen Kooperationsvertrag. Dieser sieht vor, in Kernbereichen wie Nanowissenschaften und Energie verstärkt gemeinsame Forschungsprojekte aufzugleisen.
Die beiden Forschungsinstitute wollen «ihre Zusammenarbeit auf verschiedenen Gebieten anwendungsorientierter Forschung intensivieren», heisst es im Vertrag. Diese Gebiete umfassen die technische Anwendung von Nanopartikeln sowie Nano- und Oberflächenwissenschaften, Baumaterialien, Fasern und Polymere, «smarte» Materialien sowie Materialien und Energie. Forschungsbereiche also, die auch bei der Empa im Zentrum des Interesses stehen. Im Bereich Photovoltaik sowie auf dem Gebiet der Strassen- und Transportinfrastruktur laufen denn auch bereits gemeinsame Projekte. Der Kooperationsvertrag soll das Anbahnen weiterer innovativer Projekte sowie den Austausch von (Gast-)WissenschaftlerInnen weiter vereinfachen, etwa durch gemeinsame Workshops und ähnliches.
Eine erfolgreiche Partnerin
Mit der KTH in Stockholm hat die Empa eine durchaus gewichtige Partnerin in der Technologie- und Innovationsszene. Die Hochschule bildet rund 13’000 Studenten sowie 1500 Doktorandinnen aus und ist ausserordentlich erfolgreich beim Einwerben von EU-Forschungsmitteln; so war sie 2009 die erfolgreichste Universität bei den Forschungsstipendien durch den «European Research Council» (ERC). Auch ist sie an zwei von lediglich drei «Knowledge and Innovation Communities» (KICs) beteiligt, die das «European Institute of Innovation and Technology» (EIT) im Dezember 2009 ins Leben gerufen hat.
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