Universitätsrat genehmigt Budget 2012

Massnahmen zur Stärkung der Qualität in Lehre und Forschung gemäss Strategie 2007 sowie eine weitere Zunahme der drittmittelfinanzierten universitären Tätigkeiten lassen 2012 den budgetierten Gesamtaufwand der Universität Basel um 4,7% auf 626 Mio. Franken ansteigen. Gleichzeitig wird dank höheren Einnahmen das im 2011 ausgewiesene Betriebsdefizit von 5,4 Mio. auf 3,6 Mio. Franken reduziert.

Die Aufwendungen liegen um 4,7% oder um 27,8 Mio. Franken über dem Budget des Vorjahres. Diese Zunahme ist primär auf einen höheren Personalaufwand (+8,2 Mio.) und Betriebsaufwand (+13,6 Mio.) sowie auf Massnahmen in der Gebäude- und Apparateinfrastruktur (+1,7 Mio.) zurückzuführen. Mehr als die Hälfte der gesamten Aufwandsteigerung (+16,0 Mio.) entsteht infolge zusätzlicher Lehr- und Forschungsleistungen im Bereich der Drittmittel. 11.8 Mio. Franken sind neben der ordentlichen Lohnentwicklung auf Massnahmen zur Stärkung der universitären Lehre und Forschung in den Profilierungsbereichen Life Sciences und Kultur sowie der Infrastruktur zurückzuführen. Ein besonderer Schwerpunkt stellt dabei die Nachwuchsförderung mit neuen Graduierten- und Doktoratsprogrammen dar.

Der Zunahme bei den Aufwendungen stehen Mehreinnahmen von 5,3% (+30,9 Mio.) gegenüber. Diese sind auf höhere Beiträge der öffentlichen Hand sowie auf höhere Drittmitteleinnahmen zurückzuführen. Für 2012 belaufen sich die Beiträge der Trägerkantone auf insgesamt 307,2 Mio. Franken (+ 8,4 Mio.). Daneben stellen die Mittel des Bundes von 76,1 Mio. Franken (+4,7 Mio.), die Beiträge der anderen Kantone gemäss Interkantonaler Universitätsvereinbarung von 72,0 Mio. Franken (wie im Vorjahr), die Drittmittel inkl. Nationalfonds von 135,0 Mio. Franken (+16,0 Mio.) und eigene Erträge von 32,1 Mio. Franken (+0,5 Mio.) weitere wichtige Finanzierungsquellen für die Universität Basel dar.

Die gegenüber den Aufwendungen höheren Einnahmen reduzieren das Betriebsdefizit von 5,4 Mio. im Budget 2011 auf 3,6 Mio. Franken im Budget 2012. Dieser Fehlbetrag wird aus dem Eigenkapital der Universität gedeckt. über die gesamte Leistungsauftragsperiode 2010 bis 2013 wird ein ausgeglichenes Ergebnis angestrebt.



 
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