Bundesamt für Umwelt BAFU


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Angliederung: Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK
Umwelt - 18.12.2020
Der Bundesrat hat an der Sitzung vom 18.12.2020 einen Bericht zum Stand der Umsetzung von Massnahmen gegen Naturgefahren zur Kenntnis genommen. Der Bericht zeigt auf, dass diese Massnahmen in den letzten vier Jahren gestärkt wurden. Dies beispielsweise dank einer neuen Karte, die dazu dient, Hochwasserschäden durch Oberflächenabfluss abzuwenden.
Umwelt - 11.12.2020

Anlässlich des fünfjährigen Jubiläums des Pariser Ébereinkommens am 12. Dezember 2020 wird die Schweiz die Vertragsstaaten über ihr verschärftes Klimaziel informieren: Bis 2030 will sie ihre Emissionen gegenüber dem Jahr 1990 um mindestens 50 Prozent reduzieren. Und bis 2050 will die Schweiz unter dem Strich gar keine Treibhausgasemissionen mehr ausstossen. Eine Voraussetzung für die Zielerreichung ist das in der Herbstsession 2020 gutgeheissene revidierte CO2-Gesetz.

Verwaltung - 11.12.2020

Der Bund will die Erdbebenvorsorge in seinem Zuständigkeitsbereich weiter stärken: An seiner Sitzung vom 11. Dezember 2020 hat der Bundesrat die Tätigkeiten der Periode 2017 bis 2020 zur Kenntnis genommen und das Massnahmenprogramm 2021 bis 2024 aktualisiert. Zu den Schwerpunkten gehören die Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Kantonen, die Weiterentwicklung der vorsorglichen Planungen im Falle eines Erdbebens sowie die Qualitätssicherung beim erdbebengerechten Bauen im Zuständigkeitsbereich des Bundes.

Verwaltung - 7.12.2020

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 4. Dezember 2020 beschlossen, dass die Munitionsrückstände aus dem ehemaligen Munitionslager Mitholz geräumt werden sollen. Damit bestätigt er den Weg, den das VBS, die betroffenen Kantone und die Gemeinden bisher verfolgt haben. Der Bundesrat hat das VBS beauftragt, die Räumung mit den Schutzmassnahmen zu projektieren und bis im Herbst 2022 eine Botschaft zur Finanzierung zu erarbeiten. Die Chefin VBS, Bundesrätin Viola Amherd, hat die Bevölkerung mit einem persönlichen Brief und einer Videobotschaft über den Beschluss informiert, da wegen der Covid-19-Pandemie keine Informationsveranstaltung durchgeführt werden kann.

Umwelt - 4.12.2020

Die Schweiz nimmt an der 8. Konferenz der Vertragsparteien des Ébereinkommens über die Umweltverträglichkeitsprüfung im grenzüberschreitenden Rahmen (Espoo-Konvention) teil. Die Konferenz findet in virtueller Form vom 8. bis 11. Dezember 2020 statt. Am 4. Dezember 2020 hat der Bundesrat das Verhandlungsmandat der Schweizer Delegation genehmigt.

Umwelt - 11.12.2020

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 11. Dezember 2020 konkrete Massnahmen für einen nachhaltigen Finanzstandort Schweiz beschlossen. Dabei sollen die Transparenz verbessert, die Risikoanalyse gestärkt und das internationale Engagement der Schweiz ausgeweitet werden. Ziel ist es, die Position der Schweiz als ein führender Standort für nachhaltige Finanzdienstleistungen weiter auszubauen.

Verwaltung - 11.12.2020

Drei Viertel der jährlich anfallenden Filteraschen der Kehrichtverbrennungsanlagen werden heute bereits so behandelt, dass die Schweiz die darin enthaltenen Metalle zurückgewinnen kann. Um auch die restlichen Mengen verwerten zu können, braucht es zusätzliche Kapazitäten. Da sich der Ausbau der dafür nötigen Anlagen verzögert, hat der Bundesrat am 11. Dezember 2020 entschieden, die in der Abfallverordnung enthaltene Frist zur Rückgewinnung aller Metalle bis zum 1. Januar 2026 zu verlängern.

Umwelt - 4.12.2020

Der Bundesrat hat sich an seiner Sitzung vom 4. Dezember 2020 mit der Volksinitiative «Für die Zukunft unserer Natur und Landschaft (Biodiversitätsinitiative)» befasst. Wie die Initiantinnen und Initianten will auch der Bundesrat die biologische Vielfalt stärker schützen. Die Initiative geht ihm aber zu weit. Daher hat er beschlossen, einen indirekten Gegenvorschlag zu erarbeiten. Damit will der Bundesrat dafür sorgen, dass schweizweit genügend Schutzfläche geschaffen wird, um den Verlust von Tierund Pflanzenarten zu stoppen. Das UVEK wird dem Bundesrat im Frühling 2021 eine entsprechende Anpassung im Naturund Heimatschutzgesetz vorlegen.

Umwelt - 25.11.2020

Der Bundesrat hat am 25. November 2020 die revidierte CO2-Verordnung per 1. Januar 2021 in Kraft gesetzt. Damit werden zentrale Instrumente des Klimaschutzes bis Ende 2021 verlängert. Die Verordnungsanpassung verhindert eine Regulierungslücke bis zum Inkrafttreten des totalrevidierten CO2-Gesetzes. Umgesetzt ist auch die vom Parlament verlangte Verminderung der Treibhausgasemissionen im Jahr 2021 um 1,5 Prozent gegenüber 1990.