AHV, IV, EO

AHV, IV, EO

Nützliche Informationen über die verschiedenen Schweizer Sozialversicherungen.

Was ist die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV)?

Die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) ist die obligatorische Rentenversicherung der Schweiz. Sie ist der bedeutendste Pfeiler der Alters- und Hinterlassenenvorsorge (1. Säule). Sie soll den Existenzbedarf im Alter oder im Todesfall decken. Als Volksversicherung ist die AHV für alle obligatorisch. Altersrenten erhalten Frauen ab dem vollendeten 64. Altersjahr, Männer ab dem vollendeten 65. Altersjahr. Hinterlassenenrenten erhalten Witwen und Witwer, sofern sie unmündige oder in Ausbildung befindliche Kinder im gemeinsamen Haushalt haben.

Was ist die Invalidenversicherung (IV)?

Die schweizerische Invalidenversicherung (IV) ist wie die AHV eine obligatorische Versicherung. Ihr Ziel ist es, den Versicherten mit Eingliederungsmassnahmen oder Geldleistungen die Existenzgrundlage zu sichern, wenn sie invalide werden. Alle, die in der Schweiz wohnen oder erwerbstätig sind, sind obligatorisch bei der IV versichert. Invalidität besteht dann, wenn eine Person wegen eines körperlichen, psychischen oder geistigen Gesundheitsschadens dauerhaft oder längere Zeit nicht (oder nur noch teilweise) erwerbsfähig ist.

Was ist die Erwerbsersatzordnung (EO)

Die Erwerbsersatzordung regelt die Erwerbsausfallentschädigung für Personen, die Militär-, Schutz- oder Zivildienst leisten und seit 1. Juli 2005 auch Mutterschaft. Sie beruht auf dem Solidaritätsprinzip, das heisst Sie erfasst die ganze Bevölkerung, auch Ausländerinnen und Ausländer, ohne Rücksicht darauf, ob die einzelnen je einmal in die Lage kommen werden, Leistungen der EO zu beanspruchen. Wer AHV- und IV-Beiträge bezahlt, bezahlt zusätzlich immer auch EO-Beiträge.

Zusätzliche Informationen:

  • Allgemeine Informationen zur AHV: ahv.ch.