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Biowissenschaften



Ergebnisse 1 - 20 von 59.


Biowissenschaften - Gesundheit - 27.12.2011
Reparatur der sauerstoffgeschädigten DNA
Reparatur der sauerstoffgeschädigten DNA
Oxidativer Stress schädigt die DNA. Forscher der Vetsuisse Fakultät haben nun den Mechanismus entschlüsselt, der die so geschädigte DNA repariert. Dieser Reparaturmechanismus könnte zu schonenderen Ansätzen in der Krebstherapie führen und zur Entwicklung neuer Tests für die frühe Erkennung von Krebs beitragen.  Oxidativer Stress verursacht viele schwerwiegende Krankheiten wie Krebs, Alzheimer, Arteriosklerose oder Diabetes.

Biowissenschaften - Gesundheit - 27.12.2011
Verhalten verändert das Gehirn
Verhalten verändert das Gehirn
Lern- und Verhaltensprozesse beeinflussen und verändern das Netzwerk der Nervenzellen im Gehirn. Forschende haben einen Mechanismus identifiziert, mit dem Nervenzellen ihre Verbindungen anpassen können. Diese Ergebnisse gewähren Einblicken in grundlegende Vorgänge der neuronalen Netzwerkbildung und können auch Erkenntnisse für neuronale Erkrankungen wie Autismus oder Schizophrenie liefern.

Biowissenschaften - 22.12.2011
Stoffwechseluntersuchungen am Fadenwurm
Stoffwechseluntersuchungen am Fadenwurm
Der Fadenwurm C. elegans kann als Modellorganismus zum Studium menschlicher Krankheiten, so etwa Muskelkrankheiten, herangezogen werden. Forschende haben Methoden publiziert, worin dem Wurm bei der Charakterisierung pathologischer Stoffwechselveränderungen eine zentrale Rolle zukommt. Die Anwendung der neuen Methode erlaubt einen vertieften Einblick in den zellulären Stoffwechsel, der bei vielen Erkrankungen des Menschen gestört ist.

Gesundheit - Biowissenschaften - 19.12.2011
Krebs kann ausgehungert werden
Krebs kann ausgehungert werden
Forschende haben einen neuen Ansatz entwickelt, um Krebs zu bekämpfen. Mit einem doppelfunktionalen Molekül werden Blutgefässe im Umfeld eines Tumors zum Absterben gebracht, wodurch der Tumor 'ausgehungert' wird. Die neue Methode hat gegenüber bestehenden eine Reihe von Vorteilen. Moderne Krebsmedikamente, die biotechnologisch hergestellt werden, basieren häufig auf Antikörpern.

Biowissenschaften - 05.12.2011
Ermüdung entsteht im Kopf
Ermüdung entsteht im Kopf
Was Sportle/innen aus Erfahrung kennen, haben Forschende jetzt detailliert untersucht: Bei ermüdenden Ausdauerleistungen spielt der Kopf eine wichtige Rolle. Sie haben im Gehirn einen Mechanismus aufdecken können, der bei ermüdenden Aufgaben eine Reduktion der Muskelleistung bewirkt und dafür sorgt, dass die eigenen physiologischen Grenzen nicht überschritten werden.

Psychologie - Biowissenschaften - 24.11.2011
Gedächtnisgen entdeckt
Gedächtnisgen entdeckt
Auf der Suche nach den genetischen Grundlagen des menschlichen Gedächtnisses sind Wissenschaftler/innen auf ein neues Gen mit bisher unbekannter Funktion gestossen, dem sie eine wichtige Rolle für die intakte Funktion des menschlichen Gedächtnisse zuschreiben. Erst seit wenigen Jahren ist es möglich, detailliertes Wissen über die Wichtigkeit von Genen für das menschliche Gedächtnis zu erlangen.

Biowissenschaften - Gesundheit - 11.11.2011
Bildung von Blutgefässen live beobachtet
Bildung von Blutgefässen live beobachtet
Es ist erstmals gelungen, die Netzwerkbildung von Blutgefässen live in einem lebenden Organismus zu dokumentieren. Forschende konnten dabei zwei Mechanismen nachweisen, mit denen Blutgefässe Netzwerke bilden. Dabei half die besondere Eigenschaft des Zebrafisches, dessen Schwanzflosse fast durchsichtig ist.

Biowissenschaften - 10.11.2011
Kröten, die drei durch zwei teilen
Kröten, die drei durch zwei teilen
Die aus dem Norden Pakistans stammenden Batura-Kröte teilt eine ungerade Chromosomenzahl durch zwei und stellt Keimzellen her, die bei ihrer Fusion zu Nachkommen mit wieder drei Chromosomensätzen führen.

Biowissenschaften - 04.11.2011
Zentraler Enzymkomplex entschlüsselt
Zentraler Enzymkomplex entschlüsselt
Forschenden ist es gelungen, die dreidimensionale Form des Ribosoms bei einem höheren Organismus komplett aufzuklären. Ribosomen sind zelluläre Maschinen, die Eiweisse herstellen. Diese Kenntnis ihrer Struktur wird es Wissenschaftlern erleichtern, neue Medikamente gegen Infektionen mit Bakterien, Pilzen oder Viren zu entwi-ckeln.

Pharmakologie - Biowissenschaften - 27.10.2011
Valium beeinflusst hirneigene Cannabinoide
Valium beeinflusst hirneigene Cannabinoide
Forschende haben entdeckt, dass körpereigene Cannabinoide mit Medikamenten wie Valium im Hirn interagieren. Dieser neu entdeckte Mechanismus könnte eine Grundlage sein für die Therapie von neurologischen Störungen wie Angstzuständen, Schlaflosigkeit oder Hyperaktivität. Im menschlichen Gehirn lösen körpereigene Substanzen komplexe neurochemische Prozesse aus, die unsere Wahrnehmung und unser Verhalten beeinflussen.

Umwelt - Biowissenschaften - 20.10.2011
Mensch und Affe teilen kulturelle Wurzeln
Mensch und Affe teilen kulturelle Wurzeln
Kultur ist nicht eine Eigenschaft, die nur dem Menschen zufällt. Das Forschungsteam um den Anthropologen Michael Krützen von der Universität Zürich zeigt anhand von Orang-Utan-Populationen: Die Fähigkeit, Dinge sozial zu erlernen und über sehr viele Generationen weiterzugeben, besitzen auch Menschenaffen.

Biowissenschaften - Gesundheit - 20.10.2011
Nervennetzwerke und Bewegung
Nervennetzwerke und Bewegung
Bewegung entsteht durch das hochkomplexe Zusammenspiel von Nervensystem und Muskeln. Trotz deren Wichtigkeit waren bis anhin die Nervennetzwerke, welche gegensätzliche Bewegungen steuern, weitgehend unerforscht. Forschende zeigen nun erstmalig eine organisatorische Trennung dieser Netzwerke im Rückenmark auf, die sowohl auf räumlicher Anordnung als auch auf Entwicklungszeit basiert.

Pharmakologie - Biowissenschaften - 19.10.2011
Fliegen sehen blau
Fliegen sehen blau
Eine Sinneszelle - ein Signal. Damit diese grundlegende Ordnung gewährleistet wird, müssen Zellen darauf achten, jeweils nur einen Rezeptor herzustellen.

Biowissenschaften - 13.10.2011
Erdmännchen erkennen einander an ihren Stimmen
Erdmännchen erkennen einander an ihren Stimmen
Frei lebende Erdmännchen in der südafrikanischen Kalahari-Wüste erkennen Gruppenmitglieder an ihren Stimmen, dies weisen Verhaltensforscher der Universität Zürich als Erste nach. Die Forscher gehen davon aus, dass Erdmännchen die einzelnen Gruppenmitglieder auseinanderhalten können.  Andere Individuen an der Stimme zu erkennen, fällt Menschen leicht.

Biowissenschaften - Gesundheit - 06.10.2011
Wie verhalten wir uns fair?
Wie verhalten wir uns fair?
Wollen wir unfaire Personen auf eigene Kosten bestrafen, müssen zwei frontale Gehirnregionen miteinander interagieren. Zur Ergründung dieses neuronalen Netzwerks kombinierten die Neurowissenschaftler eine Gehirnstimulationsmethode mit einer Methode zur Messung der Gehirnaktivität. Die neuen Erkenntnisse könnten auch für die therapeutische Verwendung bei psychiatrischen, forensischen Patienten bedeutend sein.

Biowissenschaften - 29.09.2011
Schöne Söhne dank der Mutter
Schöne Söhne dank der Mutter
Nicht die guten Gene des Vaters, sondern die Anfangsinvestition der Mutter in ihre Eier macht Zebrafinken-Männchen besonders schön. Ein Forschungsteam widerlegt damit die Theorie von den genetisch attraktiven 'Supermännchen'. Wie die meisten Vögel ziehen auch australische Zebrafinken ihre Jungen als Paar auf.

Biowissenschaften - 23.09.2011
Australische Ureinwohner waren die frühesten Auswanderer
Australische Ureinwohner waren die frühesten Auswanderer
Ein internationales Forscherteam mit Berner Beteiligung hat erstmals das menschliche Genom von australischen Aborigines entschlüsselt. Die Ergebnisse lassen die ersten Völkerwanderungen des modernen Menschen in neuem Licht erscheinen. Durch die Sequenzierung des Erbguts konnten die Forschenden nachweisen, dass die australischen Ureinwohner direkt aus einer frühen Völkerwanderung von Afrika nach Asien stammen, die vor etwa 70'000 Jahren stattgefunden hat.

Chemie - Biowissenschaften - 16.09.2011
Grüne Chemie dank Meerrettich
Grüne Chemie dank Meerrettich
Enzyme, die Katalysatoren der Natur, werden immer häufiger als umweltfreundliche Alternativen zu konventionellen Katalysatoren in chemischen Synthesen eingesetzt.

Biowissenschaften - 08.09.2011
Die älteste menschliche Hand
Die älteste menschliche Hand
Der 2008 entdeckte Australopithecus sediba könnte der direkte Vorfahre der Gattung Homo sein. Zu diesem Schluss kommt ein Forscherteam der University of the Witwatersrand mit Beteiligung des Anthropologen Peter Schmid von der Universität Zürich. Die Forschenden beschreiben in fünf Publikationen in «Science», weshalb ihr Fund eher als Vorfahre in Frage kommt als frühere Entdeckungen wie der Homo habilis.

Agronomie / Lebensmittelingenieur - Biowissenschaften - 02.09.2011
Neuer Schädling in der Schweiz entdeckt
Neuer Schädling in der Schweiz entdeckt
Die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) wurde in der Schweiz erstmals im Juli 2011 an Beeren im Tessin und in Graubünden festgestellt.