News 2019

Biowissenschaften - 3.06
Biowissenschaften
Soja und Klee haben in ihren Wurzeln eigene Düngerfabriken - Bakterien stellen dort das für die Pflanzen wichtige Ammonium her. Obschon dies schon seit Langem bekannt ist, haben Wissenschaftler den Wirkungsmechanismus erst jetzt im Detail beschrieben. Das könnte nun helfen, mit Biotechnologie die Landwirtschaft nachhaltiger zu gestalten.
Astronomie - 3.06
Astronomie

«Bennu» und «Ryugu» sind zwei erdnahe Asteroiden mit einer diamantenähnlichen Form, über deren Entstehung lange gerätselt wurde. Nun zeigen Simulationen von Kollisionen, an denen unter anderen Martin Jutzi von der Universität Bern beteiligt war, wie die besondere Form zustande kam. Die Ergebnisse könnten auch helfen, die Vorgänge bei der Entstehung der Erde besser zu verstehen.

Biowissenschaften - 3.06
Biowissenschaften

Parasitäre Wespen dienen als biologische Waffe gegen Blattläuse in der Schädlingsbekämpfung. Mithilfe von Symbionten versuchen sich einige Blattläuse allerdings gegen die Angriffe zu wehren.

Umwelt - 3.06
Umwelt

Wie haben sich die Umweltund die Lebensbedingungen in der Jahrtausende währenden Besiedlungszeit des Thurgaus verändert? Das ist bis heute nicht umfassend untersucht, denn zeitlich hochaufgelöste naturwissenschaftliche Daten haben bisher gefehlt. Ein Projekt der Universität Basel und des Amtes für Archäologie Thurgau analysiert nun Seesedimente, um diese Lücke zu schliessen.

Gesundheit - 2.06
Gesundheit

ETH-Forschende haben die Mechanismen genauer aufgeschlüsselt, welche die Wundheilung und die Narbenbildung steuern. Dazu entwickelten Biologinnen und Ingenieure eine neue Methode, mit der sich erstmals die biomechanischen Eigenschaften des heilenden Gewebes in vivo messen lassen.


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Gesundheit - Biowissenschaften - 20.12.2019
Sozialer Gesundheitsdienst bei Borkenkäfern
Sozialer Gesundheitsdienst bei Borkenkäfern
Krankheitserreger können bei Insekten die Evolution sozialer Verhaltensweisen vorantreiben. Das zeigen Forscher aus Bern und Würzburg am Beispiel von Ambrosiakäfern, einer Gruppe von Borkenkäfern. Ameisen und Honigbienen leben in ihren Nestern zu Hunderten oder Tausenden auf engstem Raum zusammen. Das Risiko, dass sich ansteckende Krankheiten schnell ausbreiten, ist darum sehr hoch.

Gesundheit - Biowissenschaften - 19.12.2019
Haut- und Schleimhautreaktionen als Komplikation der Lungenentzündung
Haut- und Schleimhautreaktionen als Komplikation der Lungenentzündung
Erkranken Kinder an einer Lungenentzündung, kann es zu schmerzhaften Entzündungen der Hautund der Schleimhaut kommen. Ein Forschungsteam am Universitäts-Kinderspital Zürich hat nun einen Bluttest entwickelt, der solche bakteriellen Infektionen frühzeitig erkennt. So kann auch schneller mit der Therapie begonnen werden.

Materialwissenschaft - Agronomie / Lebensmittelingenieur - 19.12.2019
Wie die Schokolade leuchten lernte
Wie die Schokolade leuchten lernte
ETH-Forschende lassen Pralinen in Regenbogenfarben schillern, ganz ohne Zusatzstoffe. Sie haben ein Verfahren entwickelt, um die Oberfläche von Schokolade mit einer Struktur zu prägen, sodass gezielte Farbeffekte entstehen.

Astronomie / Weltraum - 18.12.2019
CHEOPS erfolgreich gestartet
CHEOPS erfolgreich gestartet
CHEOPS ist eine Mission der Europäischen Weltraumorganisation ESA, wobei die Schweiz eine führende Rolle innehat. Nach dem erfolgreichen Start und den üblichen Tests in der Umlaufbahn wird der Satellit Ende März 2020 seinen rund vierjährigen Betrieb aufnehmen. Die damit gesammelten Daten über Exoplaneten werden von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf der ganzen Welt erwartet, was die grosse Bedeutung des Beitrags der Schweizer Forschungsgemeinschaft zu dieser Mission unterstreicht.

Biowissenschaften - Gesundheit - 17.12.2019
Neu entdecktes Protein gibt Signal für Virusinfektion
Neu entdecktes Protein gibt Signal für Virusinfektion
Forschende der Universität Zürich haben erstmals ein Protein entdeckt, das die Infektion von menschlichen Zellen durch Adenoviren ermöglicht. Das Eiweiss Mib1 gibt dem Virus das Signal, die DNA zu enthüllen und in den Zellkern zu schleusen. Die Blockierung des Proteins könnte helfen, die für immungeschwächte Menschen gefährlichen Viren zu bekämpfen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 16.12.2019
Degenerative Erkrankungen gehen auf den Wecker
Degenerative Erkrankungen gehen auf den Wecker
Langfristige Störungen des Tagesrhythmus sind schädlich für die Gesundheit. Ursache dafür ist womöglich ein kürzlich an der Universität Freiburg entdecktes Protein, das sowohl an neurodegenerativen Erkrankungen als auch an der inneren Uhr beteiligt ist. Das macht es für weitere Untersuchungen besonders interessant.

Musik - 16.12.2019
Auf den Tonspuren von Alphorn und Jodel
Jodel und Alphorn sind eng mit der Alpenkultur verbunden. Doch haben sie sich auch tatsächlich im Gleichschritt miteinander entwickelt und beeinflusst, wie man landläufig denken würde? Ein Forschungsteam der Hochschule Luzern ist dem in einem SNF-Projekt auf den Grund gegangen. Das Forschungsteam (v.l.

Gesundheit - Biowissenschaften - 16.12.2019
Degenerative Erkrankungen gehen Freiburger Forschenden auf den Wecker
Degenerative Erkrankungen gehen Freiburger Forschenden auf den Wecker
Langfristige Störungen des Tagesrhythmus sind schädlich für die Gesundheit. Ursache dafür ist womöglich ein kürzlich an der Universität Freiburg entdecktes Protein, das sowohl an neurodegenerativen Erkrankungen als auch an der inneren Uhr beteiligt ist. Das macht es für weitere Untersuchungen besonders interessant.

Pharmakologie - Gesundheit - 14.12.2019
Kinder in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen erhalten zu viele Antibiotika
Kinder in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen erhalten zu viele Antibiotika
Von 2007 bis 2017 wurden Kindern in 8 Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen von der Geburt an bis zum Alter von 5 Jahren im Schnitt 25 Mal Antibiotika verschrieben - das ist 5 Mal mehr als in Ländern mit hohem Einkommen, wo die Verschreibungszahlen ohnehin schon hoch ausfallen. Viele der Medikamente, die ab der Geburt bis zum Alter von 5 Jahren verschrieben werden, sind nicht erforderlich und können Resistenzen verschlimmern.

Musik - Geschichte / Archeologie - 11.12.2019
Alphorn und Jodel: Eine greifbare, aber unstete Wechselbeziehung
Alphorn und Jodel: Eine greifbare, aber unstete Wechselbeziehung
Einige Gemeinsamkeiten zwischen Alphorn und Naturjodel haben die Theorie gefördert, dass sich beide in ihrer Entwicklung beeinflusst hätten. Solche Beeinflussungen sind zwar vorgekommen, müssen aber einzeln betrachtet und dürfen nicht verallgemeinert werden, sagen Musikforschende der Hochschule Luzern.

Biowissenschaften - 09.12.2019
Alltagsgegenstände als Datenspeicher
Alltagsgegenstände als Datenspeicher
Ein Forscherteam mit ETH-Beteiligung kann mit einer neuen Methode beinahe beliebige Objekte zu Datenspeichern machen. Es ist damit möglich, umfangreiche Daten beispielsweise in Hemdknöpfen, Wasserflaschen oder sogar Brillengläsern zu speichern und sie Jahre später wieder auszulesen. Ebenso eignet sich die Technik, um Informationen zu verstecken und sie für spätere Generationen aufzubewahren.

Astronomie / Weltraum - 09.12.2019
Sternenstaub von Roten Riesen
Sternenstaub von Roten Riesen
Ein Teil des Materials, aus dem die Erde entstand, war Sternenstaub von roten Riesensternen. Dies fanden Forschende der ETH Zürich heraus. Sie können auch erklären, warum die Erde mehr von diesem Sternenstaub enthält als der weiter von der Sonne entfernte Planet Mars und die Asteroiden. Vor rund 4,5 Milliarden Jahren kollabierte eine interstellare Molekülwolke.

Sozialwissenschaften - 06.12.2019
Bessere Integration dank Einbürgerung
Bessere Integration dank Einbürgerung
Wenn Ausländer den Schweizer Pass erhalten, integrieren sie sich hierzulande besser. Das Einkommen erhöht sich in den Jahren nach dem Erhalt der Staatsbürgerschaft um durchschnittlich 5000 Franken. Das dient sowohl den Eingebürgerten als auch Staat und Gesellschaft. Wie gelingt die Integration von Ausländern am besten? Darüber diskutieren Fachleute seit langem.

Astronomie / Weltraum - Veranstaltung - 05.12.2019
Schweizer Weltraumteleskop CHEOPS: Raketenstart voraussichtlich am 17. Dezember 2019
Schweizer Weltraumteleskop CHEOPS: Raketenstart voraussichtlich am 17. Dezember 2019
Das Weltraumteleskop CHEOPS wird voraussichtlich am Dienstag, 17. Dezember an Bord einer Sojus-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, seine Reise ins All antreten.

Umwelt - Chemie - 05.12.2019
Erste Feldmessungen von Lachgasisotopen
Erste Feldmessungen von Lachgasisotopen
Dank eines neu entwickelten Laserspektrometers können Empa-Forschende erstmals aufzeigen, welche Prozesse im Grasland zu Lachgasemissionen führen. Ziel ist es, durch ein besseres Verständnis der in den Böden ablaufenden Prozesse die Emissionen dieses potenten Treibhausgases zu verringern. Lachgas (N2O) ist eines der wichtigsten Treibhausgase.

Biowissenschaften - Umwelt - 05.12.2019
Hybride fördern Fischvielfalt der ostafrikanischen Seen
Hybride fördern Fischvielfalt der ostafrikanischen Seen
Paaren sich zwei Tiere verschiedener Arten, nennt man den Nachwuchs einen Hybriden. Durch das Vermischen der Genome bilden sich in manchen Fällen Phänotypen aus, die mit neuen Umweltbedingungen besser zurechtkommen als die beiden Elternarten. Oftmals sind Hybriden nicht fortpflanzungsfähig, doch es gibt etliche Ausnahmen, etwa bei den Buntbarschen.

Biowissenschaften - Chemie - 04.12.2019
Bei Parkinson versagt die molekulare Leibgarde
Bei Parkinson versagt die molekulare Leibgarde
Wissenschaftler der ETH Zürich und des Biozentrums der Universität Basel zeigten, dass sich in Zellen «Leibwächter-Proteine» auf dynamische Weise mit dem Parkinson-Protein -Synuclein verbinden. Ist diese Verbindung gestört, kommt es zu Zellschäden und zur Bildung von für Parkinson typischen Ablagerungen.

Materialwissenschaft - Gesundheit - 03.12.2019
Paradoxes Ersatzgewebe für die Medizin
Paradoxes Ersatzgewebe für die Medizin
Ein Material, das dicker wird, wenn man daran zieht, scheint den Gesetzen der Physik zu widersprechen. Der sogenannte auxetische Effekt, der auch in der Natur vorkommt, ist jedoch für eine Vielzahl von Anwendungen interessant. Eine neue, vor kurzem im Fachblatt «Nature Communications» veröffentlichte Studie der Empa zeigt nun, wie sich das erstaunliche Materialverhalten weiter steigern lässt - und sogar für die Behandlung von Verletzungen und Gewebeschäden genutzt werden kann.

Gesundheit - Pharmakologie - 02.12.2019
Big Data macht Intensivmedizin besser
Big Data macht Intensivmedizin besser
Die Patientensicherheit auf der Intensivstation könnte entscheidend verbessert werden, wenn sich Fehlalarme stark reduzieren und kritische Komplikationen wie epileptische Krampfanfälle vorhersagen liessen. Hier setzt das Projekt "ICU-Cockpit" des Nationalen Forschungsprogramms "Big Data" (NFP 75) an: Die grossen Datenmengen aus der Intensivmedizin werden genutzt, um Verfahren für Frühwarnsysteme und therapeutische Empfehlungen zu entwickeln.

Umwelt - 02.12.2019
Verbesserter Gesundheitscheck für Fliessgewässer
Verbesserter Gesundheitscheck für Fliessgewässer
Dreht man in einem Fluss oder Bach einen Stein um, so wimmelt es von kleinen Tieren: Köcherfliegen, Wasserkäfer, Bachflohkrebse und Schnecken. Die mit blossem Auge sichtbaren wirbellosen Organismen am Gewässergrund, Makrozoobenthos genannt, sind eher unscheinbar, doch für die Wissenschaft und den Gewässerschutz von grosser Bedeutung.
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