News 2019


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Ergebnisse 41 - 60 von 318.


Umwelt - Biowissenschaften - 30.10.2019
Der Insektenrückgang ist weitreichender als vermutet
Der Insektenrückgang ist weitreichender als vermutet
Auf vielen Flächen tummeln sich heute etwa ein Drittel weniger Insektenarten als noch vor einem Jahrzehnt. Dies geht aus einer Untersuchung mit Beteiligung der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL und unter Koordination der Universität Bern hervor. Vom Artenschwund betroffen sind vor allem Wiesen, die sich in einer stark landwirtschaftlich genutzten Umgebung befinden - aber auch Waldund Schutzgebiete.

Pharmakologie - Psychologie - 24.10.2019
Achtsamkeitsmeditation verstärkt positive Effekte von Psilocybin
Achtsamkeitsmeditation verstärkt positive Effekte von Psilocybin
Seit einigen Jahren zeichnet sich ein wachsendes Interesse am klinischen Einsatz klassischer Psychedelika ab. Im Fokus steht vor allem deren therapeutisches Potenzial bei Depressionen und Angststörungen. Forschende der Universität Zürich zeigen nun, dass Achtsamkeitsmeditation die positiven Effekte einer Einzeldosis Psilocybin, das in Pilzen vorkommt, verstärken kann - auch längerfristig.

Biowissenschaften - 23.10.2019
Weissbüschelaffen passen ihren Dialekt an
Weissbüschelaffen passen ihren Dialekt an
Affen und andere Tiere kommunizieren mit Lauten, die sich je nach Region unterscheiden können. Auch Weissbüschelaffen verständigen sich in solchen regionalen Dialekten. Wie Forscherinnen der Universität Zürich zeigen, passen sie ihren Dialekt sogar an, wenn sie in ein anderes Gebiet umziehen. Nicht nur Menschen sprechen Dialekt, auch verschiedenen Tierarten rufen und singen regional unterschiedlich.

Pharmakologie - Biowissenschaften - 23.10.2019
Antibiotika mit neuartiger Wirkung entdeckt
Viele lebensbedrohliche Bakterien werden zunehmend resistent gegen Antibiotika. Forschende der Universität Zürich und der Polyphor AG haben eine neue Antibiotikaklasse entdeckt, die gegen mehrere Bakterien wirksam sind und über einen einzigartigen Wirkmechanismus verfügen. Sie blockieren den Aufbau der äusseren Membran und töten so gramnegative Bakterien effektiv ab.

Biowissenschaften - Gesundheit - 23.10.2019
Zebrafische reparieren ihr Herz dank spezieller Zellen
Zebrafische reparieren ihr Herz dank spezieller Zellen
Dass Zebrafische ihr Herz nach Schäden flexibel regenerieren können, ist bereits bekannt. Nun zeigt eine internationale Forschungsgruppe um Prof. Nadia Mercader der Universität Bern, dass bestimmte Herzmuskelzellen dabei eine zentrale Rolle spielen. Die gewonnenen Erkenntnisse könnten dazu dienen, einen ähnlichen Reparatur-Prozess auch im menschlichen Herzen anzustossen.

Pharmakologie - 23.10.2019
Drogen werden überall konsumiert, aber nicht überall dieselben
Drogen werden überall konsumiert, aber nicht überall dieselben
Wie seit nunmehr acht Jahren hat das internationale Forscherteam SCORE (Sewage analysis CORe group Europe), das Christoph Ort von der Eawag mitgegründet hat, auch in diesem Frühjahr das Abwasser von europäischen Metropolen auf Spuren von vier illegalen Drogen untersucht, nämlich Amphetamin, Kokain, MDMA (Ecstasy) und Methamphetamin.

Gesundheit - Materialwissenschaft - 23.10.2019
Magnesiumlegierungen beim Korrodieren zusehen
Magnesiumlegierungen beim Korrodieren zusehen
Erstmals konnten ETH-Forscherinnen und Forscher die Korrosion von Magnesiumlegierungen für biomedizinische Anwendungen auf der Nanoskala beobachten. Dies ist ein wichtiger Schritt, um bessere Vorhersagen darüber zu treffen, wie schnell Implantate im Körper abgebaut werden und so massgeschneiderte Implantatwerkstoffe entwickelt werden können.

Biowissenschaften - Gesundheit - 21.10.2019
Bluteiweiss schützt vor Nervenschäden nach Hirnblutung
Bluteiweiss schützt vor Nervenschäden nach Hirnblutung
Überleben Betroffene eine Hirnblutung, können zeitlich verzögert schwere Hirnschädigungen auftreten. Verantwortlich dafür ist freies Hämoglobin, das von den roten Blutkörperchen stammt und Nervenzellen schädigt. Forschende der Universität Zürich und des Universitätsspitals Zürich haben nun ein körpereigenes Schutzprotein namens Haptoglobin entdeckt, das dies verhindert.

Umwelt - Verwaltung - 17.10.2019
Mehr Tempo bei Gebäudesanierungen nötig
Mehr Tempo bei Gebäudesanierungen nötig
Jährlich wird in der Schweiz nur etwa eines von hundert Häusern energetisch saniert. Dies sind weniger als halb so viele wie nötig, um die Ziele der Energiestrategie 2050 im Gebäudebereich zu erreichen. Das Nationale Forschungsprogramm "Energie" zeigt, dass die erforderlichen Technologien vorhanden sind, es aber an zeitgemässen Planungs-, Bauund Energiegesetzen sowie an Wissen bei Fachleuten fehlt.

Umwelt - 16.10.2019
Wie aquatische Ökosysteme auf hohe Nährstoffeinträge reagieren
Wie aquatische Ökosysteme auf hohe Nährstoffeinträge reagieren
Ökosysteme nützen uns in vielerlei Hinsicht: Sie liefern Nahrung, sauberes Wasser und andere Ressourcen. Umso wichtiger, dass sie auch bei Störungen wie hohen Nährstoffeinträgen stabil bleiben. Nährstoffeinträge können jedoch zu Algenblüten führen und aquatische Ökosystemen aus dem Gleichgewicht bringen.

Biowissenschaften - Gesundheit - 16.10.2019
Hundefutter mit Rohfleisch ist ein Gesundheitsrisiko
In jedem zweiten Hundefutter aus rohem Fleisch finden sich multiresistente Bakterien. Das zeigt eine Untersuchung der Universität Zürich an Rohfutter-Proben, sogenannten "Barf"-Menus. Die resistenten Bakterien im Rohfutter können sich auf die Heimtiere übertragen - und damit auch auf den Menschen. Antibiotika gelten auch heute noch als 'Wunderwaffe' gegen Bakterien.

Biowissenschaften - 15.10.2019
Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
Das Gehirn des Menschen ist ungefähr dreimal so gross wie dasjenige eines Menschenaffen. Zurückzuführen ist dies nicht zuletzt auf die evolutionäre Herausbildung neuer Hirnstrukturen, die zum Beispiel das Sprechen oder das Herstellen von Werkzeugen ermögli-chen. Wie Anthropologinnen und Anthropologen der Universität Zürich zeigen, standen diese Veränderungen im Gehirn jedoch in keiner Wechselwirkung zu den Umformungen, die der Schädel im Zuge der Evolution durchlief.

Geowissenschaften - Chemie - 14.10.2019
Tonmineralien geben beim Kohlenstoff den Ton an
Tonmineralien geben beim Kohlenstoff den Ton an
Im Meerwasser schwebende Tonmineralien binden Kohlenstoff des Sediments an ihre Mineraloberflächen. Die Menge an gebundenen Kohlenstoff und dessen Herkunft hängt jedoch stark von der Art der beteiligten Tonmineralien ab. Das zeigt ein Forschungsteam der ETH Zürich und der Universität Tongji anhand von Sedimenten im Südchinesischen Meer.

Physik - Materialwissenschaft - 14.10.2019
Superleichte Dämpfer für tiefe Töne
Superleichte Dämpfer für tiefe Töne
Einem Team von Akustikforschern der Empa ist es gelungen, makroskopische Kristallstrukturen zu bauen, die innere Drehbewegungen nutzen, um die Ausbreitung von Schallwellen abzuschwächen. Mit der Methode lassen sich sehr leichte und steife Materialien entwerfen, die auch tiefe Frequenzen besonders gut «schlucken» können, berichten sie im Fachmagazin Nature Communicatons.

Umwelt - Biowissenschaften - 10.10.2019
Babys im Mutterleib von Umweltöstrogenen belastet
Babys im Mutterleib von Umweltöstrogenen belastet
Das frühkindliche Leben im Mutterleib ist besonders empfindlich für die Wirkung von Umweltschadstoffen. Ein Team der Empa und der Universität Wien konnte nun erstmals nachweisen, wie sich ein Schadstoff aus Lebensmitteln - das Umweltöstrogen Zearalenon - im Mutterleib verbreitet und zu bedenklichen Stoffwechselprodukten umgewandelt wird.

Geowissenschaften - 09.10.2019
War es das Hauptbeben?
Bislang war es nicht möglich vorherzusagen, ob auf ein starkes Beben wahrscheinlich ein noch grösseres folgt oder nicht. Eine neue Studie von Forscherinnen und Forschern des Schweizerischen Erdbebendienstes an der ETH Zürich macht Hoffnung darauf, Voraussagen in fast Echtzeit machen zu können. Während sich die meisten grossen Beben nicht durch Vorbeben ankünden, ereignen sich im Anschluss daran immer tausende von Nachbeben.

Astronomie / Weltraum - Umwelt - 09.10.2019
Wenn die Erde flüssig wäre
Wenn die Erde flüssig wäre
Eine heisse, geschmolzene Erde wäre etwa 5% grösser als ihr festes Gegenstück. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter der Leitung von Forschenden der Universität Bern. Der Unterschied zwischen geschmolzenen und festen Gesteinsplaneten ist wichtig bei die Suche nach erdähnlichen Welten jenseits unseres Sonnensystems und für das Verständnis unserer eigenen Erde.

Astronomie / Weltraum - 08.10.2019
Nobelpreis für Physik an Michel Mayor und Didier Queloz
Nobelpreis für Physik an Michel Mayor und Didier Queloz
Michel Mayor und Didier Queloz wurden für ihre Entdeckung des ersten Exoplaneten 1995 mit dem Nobelpreis für Physik 2019 ausgezeichnet. Am 6. Oktober 1995 revolutionierten Michel Mayor, Professor am Observatorium der Fakultät für Naturwissenschaften der Universität Genf, und der Doktorand Didier Queloz die Welt der Astrophysik, als sie die Entdeckung des ersten gefundenen Planeten ankündigten außerhalb unseres Sonnensystems.

Materialwissenschaft - Musik - 08.10.2019
Romantische Replikate
Romantische Replikate
Ein Musikstück so zu spielen, wie es vom Komponisten ersonnen wurde, liegt im Trend. Woher aber die raren historischen Instrumente nehmen? Die Lösung wären exakte Kopien der begehrten Originale. Ein Forscherteam mit Beteiligung der Empa analysiert derartige Replikate, mit dem Ziel, historische Posaunen mit ihrem typischen Klang nachzubauen.

Sozialwissenschaften - Pädagogik - 08.10.2019
Moderne Rollenverteilung verbessert die Zufriedenheit der Eltern
Die vermehrte Gleichstellung von Frauen und Männern wirkt sich für Eltern positiv aus. Dank der zunehmenden Freiheit, zwischen Elternschaft und Erwerbstätigkeit zu wählen und die Kinderbetreuung individuell zu gestalten, sind Mütter und Väter heute zufriedener mit ihrem Leben als vor 20 oder 30 Jahren.