News 2019

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Umwelt



Ergebnisse 1 - 20 von 94.


Umwelt - Chemie - 05.12.2019
Erste Feldmessungen von Lachgasisotopen
Erste Feldmessungen von Lachgasisotopen
Dank eines neu entwickelten Laserspektrometers können Empa-Forschende erstmals aufzeigen, welche Prozesse im Grasland zu Lachgasemissionen führen. Ziel ist es, durch ein besseres Verständnis der in den Böden ablaufenden Prozesse die Emissionen dieses potenten Treibhausgases zu verringern. Lachgas (N2O) ist eines der wichtigsten Treibhausgase.

Biowissenschaften - Umwelt - 05.12.2019
Hybride fördern Fischvielfalt der ostafrikanischen Seen
Hybride fördern Fischvielfalt der ostafrikanischen Seen
Paaren sich zwei Tiere verschiedener Arten, nennt man den Nachwuchs einen Hybriden. Durch das Vermischen der Genome bilden sich in manchen Fällen Phänotypen aus, die mit neuen Umweltbedingungen besser zurechtkommen als die beiden Elternarten. Oftmals sind Hybriden nicht fortpflanzungsfähig, doch es gibt etliche Ausnahmen, etwa bei den Buntbarschen.

Umwelt - 02.12.2019
Verbesserter Gesundheitscheck für Fliessgewässer
Dreht man in einem Fluss oder Bach einen Stein um, so wimmelt es von kleinen Tieren: Köcherfliegen, Wasserkäfer, Bachflohkrebse und Schnecken. Die mit blossem Auge sichtbaren wirbellosen Organismen am Gewässergrund, Makrozoobenthos genannt, sind eher unscheinbar, doch für die Wissenschaft und den Gewässerschutz von grosser Bedeutung.

Geowissenschaften - Umwelt - 02.12.2019
Was weltweit die Erosion antreibt
Was weltweit die Erosion antreibt
ETH-Forscher rollen die Ursachen für die Erosion von Böden weltweit neu auf - und sie erkennen, dass Länder die Bodenerosion erstaunlich stark beeinflussen. Dieser «Ländereffekt» blieb bisher unerkannt. Bodenerosion ist ein globales Problem, das die Ernährungssicherheit und die Funktionstüchtigkeit von Ökosystemen bedroht.

Biowissenschaften - Umwelt - 29.11.2019
Die Schönheit der Walliser Natur auf 248 Seiten
Die Schönheit der Walliser Natur auf 248 Seiten
‘Vögel und Biodiversität des Wallis: wie man sie schützt': So lautet der Titel eines neuen Buches, das unter der Leitung von Raphaël Arlettaz vom Institut für Ökonomie und Evolution der Universität Bern verfasst wurde. Das Buch begeistert das Auge und zeigt Möglichkeiten für das zukünftige Naturschutzmanagement auf.

Umwelt - 21.11.2019
Senkrechte Solaranlage und kühlendes Gründach ergänzen sich ideal
Logo der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, zur Startseite Wegen des Klimawandels werden kühlende Gründächer immer wichtiger. Dank senkrechter Solarmodule können Pflanzen auf Dächern gut neben Solaranlagen gedeihen. Gemäss ZHAW-Messungen sind die spezifischen Energieerträge mit denen herkömmlicher Solaranlagen vergleichbar.

Biowissenschaften - Umwelt - 14.11.2019
Vielfältiges Plankton - ungleich aktiv, ungleich verteilt
Vielfältiges Plankton - ungleich aktiv, ungleich verteilt
Ein internationales Forschungskonsortium mit ETH-Beteiligung zeigt auf: Meeresplankton ist in warmen Ozeanen vielfältiger als in polaren Meeren, sowohl was die Artenzahl als auch die biologischen Aktivitäten der Planktongemeinschaften betrifft. Im Zuge des Klimawandels könnte es zu einer Umverteilung des Planktons in den Weltmeeren kommen.

Umwelt - 14.11.2019
Gummi in der Umwelt
Gummi in der Umwelt
Das Profil am Reifen ist abgefahren, neue Pneus müssen her. Alltag für viele Autofahrerinnen und Autofahrer. Doch wohin «verschwinden» diese verlorenen Zentimeter des Reifenprofils? Sie landen als Mikrogummi hauptsächlich in Böden und Gewässern und zu einem kleinen Teil in der Luft. Und die Menge dieser Partikel in unserer Umwelt ist alles andere als gering, wie Forschende der Empa nun berechnet haben.

Umwelt - Geowissenschaften - 13.11.2019
Grosses Speicherpotenzial künftig eisfreier Gletscherbecken
Grosses Speicherpotenzial künftig eisfreier Gletscherbecken
Glaziologen der ETH Zürich und der WSL schätzten das weltweite Wasserspeicherund Wasserkraftpotenzial ab, das schmelzende Gletscher aufgrund des Klimawandels künftig frei geben könnten. Mit der Erderwärmung wird das Gros der Gletscher weltweit in den kommenden Jahrzehnten stark abschmelzen. Damit gehen nicht nur prächtige Naturdenkmäler verloren, sondern auch eine wesentliche Funktion für den Wasserkreislauf.

Biowissenschaften - Umwelt - 13.11.2019
Gelegenheit macht Arten
Gelegenheit macht Arten
«Die Leute, die um den Eqaluit-Fluss im Südwesten Grönlands leben, wissen zwar, dass im Fluss und seinen Seen Saiblinge leben», erzählt die Evolutionsund Fischbiologin Carmela Dönz. «Aber sie essen lieber Meerfische und beachten die Fischbestände im Süsswasser kaum - wohl ein Grund, dass die Saiblinge bisher wenig Scheu vor Menschen zeigen.» Ausserhalb der Region sind die Flüsse und Seen, die durch den Rückzug der grönländischen Gletscher seit der letzten Eiszeit entlang der Küste entstanden sind, weitgehend unbekannt.

Materialwissenschaft - Umwelt - 06.11.2019
Wie gesammelte Kleidung besser recycelt werden kann
Wie gesammelte Kleidung besser recycelt werden kann
Über ein Drittel der gesammelten Altkleider können höchstens noch als Putzlappen oder Reisswolle wiederverwendet werden. Texaid und Forschende der Hochschule Luzern wollen den textilen Kreislauf nun weiter schliessen. Es hat sich gezeigt: Aus Alttextilien lassen sich Garn und Vlies für neue Teppiche und Dämmstoffe herstellen.

Umwelt - Chemie - 04.11.2019
Pyrethroide im Visier
Pyrethroide im Visier
Sie sind in niedrigsten Konzentrationen wirksam gegen Schädlinge, etwa im Rapsanbau. Doch sie bergen auch ein hohes Risiko für Gewässerorganismen, wenn sie ins Wasser gelangen: Pyrethroidund Organophosphat-Insektizide. Bisher sind sie bei der Gewässerüberwachung durch die Maschen gefallen, denn schon die Probenahme, aber auch die Analytik müssen auf diese Stoffe ausgerichtet sein.

Umwelt - Biowissenschaften - 30.10.2019
Der Insektenrückgang ist weitreichender als vermutet
Der Insektenrückgang ist weitreichender als vermutet
Auf vielen Flächen tummeln sich heute etwa ein Drittel weniger Insektenarten als noch vor einem Jahrzehnt. Dies geht aus einer Untersuchung mit Beteiligung der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL und unter Koordination der Universität Bern hervor. Vom Artenschwund betroffen sind vor allem Wiesen, die sich in einer stark landwirtschaftlich genutzten Umgebung befinden - aber auch Waldund Schutzgebiete.

Umwelt - Verwaltung - 17.10.2019
Mehr Tempo bei Gebäudesanierungen nötig
Mehr Tempo bei Gebäudesanierungen nötig
Jährlich wird in der Schweiz nur etwa eines von hundert Häusern energetisch saniert. Dies sind weniger als halb so viele wie nötig, um die Ziele der Energiestrategie 2050 im Gebäudebereich zu erreichen. Das Nationale Forschungsprogramm "Energie" zeigt, dass die erforderlichen Technologien vorhanden sind, es aber an zeitgemässen Planungs-, Bauund Energiegesetzen sowie an Wissen bei Fachleuten fehlt.

Umwelt - 16.10.2019
Wie aquatische Ökosysteme auf hohe Nährstoffeinträge reagieren
Wie aquatische Ökosysteme auf hohe Nährstoffeinträge reagieren
Ökosysteme nützen uns in vielerlei Hinsicht: Sie liefern Nahrung, sauberes Wasser und andere Ressourcen. Umso wichtiger, dass sie auch bei Störungen wie hohen Nährstoffeinträgen stabil bleiben. Nährstoffeinträge können jedoch zu Algenblüten führen und aquatische Ökosystemen aus dem Gleichgewicht bringen.

Umwelt - Biowissenschaften - 10.10.2019
Babys im Mutterleib von Umweltöstrogenen belastet
Babys im Mutterleib von Umweltöstrogenen belastet
Das frühkindliche Leben im Mutterleib ist besonders empfindlich für die Wirkung von Umweltschadstoffen. Ein Team der Empa und der Universität Wien konnte nun erstmals nachweisen, wie sich ein Schadstoff aus Lebensmitteln - das Umweltöstrogen Zearalenon - im Mutterleib verbreitet und zu bedenklichen Stoffwechselprodukten umgewandelt wird.

Astronomie / Weltraum - Umwelt - 09.10.2019
Wenn die Erde flüssig wäre
Wenn die Erde flüssig wäre
Eine heisse, geschmolzene Erde wäre etwa 5% grösser als ihr festes Gegenstück. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter der Leitung von Forschenden der Universität Bern. Der Unterschied zwischen geschmolzenen und festen Gesteinsplaneten ist wichtig bei die Suche nach erdähnlichen Welten jenseits unseres Sonnensystems und für das Verständnis unserer eigenen Erde.

Umwelt - Biowissenschaften - 08.10.2019
Daphnien im Evolutions-Express
Daphnien im Evolutions-Express
Daphnien (Wasserflöhe) spielen eine grosse Rolle in der Nahrungskette in Seen: Sie ernähren sich von Phytoplankton und sind Beute für Jäger wie etwa Fische. Ihr Nahrungsangebot schwankt saisonal stark. Insbesondere im Sommer sind die Daphnien in eutrophen Gewässern gefordert, weil Cyanobakterien die Phytoplankton-Gemeinschaft dominieren.

Umwelt - Gesundheit - 27.09.2019
Von der Senke zur Quelle: Turbulenzen im Wasser lösen Hormone aus dem Sediment
Von der Senke zur Quelle: Turbulenzen im Wasser lösen Hormone aus dem Sediment
Natürliche Östrogene von Menschen, aber auch synthetische Substanzen, etwa aus der Antibabypille, Pestiziden oder Industriechemikalien, gelangen hauptsächlich über das Abwasser in die Oberflächengewässer. Dort können diese sogenannten hormonaktiven Substanzen den normalen Hormonhaushalt von Wasserlebewesen wie Fischen stören und deren Entwicklung, Gesundheit und Fortpflanzung beeinträchtigen.

Umwelt - Agronomie / Lebensmittelingenieur - 19.09.2019
Ackerbau im Trockenstress
Ackerbau im Trockenstress
Magazin Globe , News Von: Michael Keller Um die Produktion von Schweizer Nahrungsmitteln langfristig zu sichern, erforschen ETH und Agroscope die Widerstandsfähigkeit der hiesigen Anbaumethoden gegen Trockenheit. Der Hitzesommer 2018 hat Landwirten wie Laien vor Augen geführt, womit die Schweiz künftig rechnen muss: Wegen des Klimawandels könnten Som­merniederschläge öfter und ­länger ausbleiben.