News 2019

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Gesundheit



Ergebnisse 1 - 20 von 94.


Gesundheit - Biowissenschaften - 20.12.2019
Sozialer Gesundheitsdienst bei Borkenkäfern
Sozialer Gesundheitsdienst bei Borkenkäfern
Krankheitserreger können bei Insekten die Evolution sozialer Verhaltensweisen vorantreiben. Das zeigen Forscher aus Bern und Würzburg am Beispiel von Ambrosiakäfern, einer Gruppe von Borkenkäfern. Ameisen und Honigbienen leben in ihren Nestern zu Hunderten oder Tausenden auf engstem Raum zusammen. Das Risiko, dass sich ansteckende Krankheiten schnell ausbreiten, ist darum sehr hoch.

Gesundheit - Biowissenschaften - 19.12.2019
Haut- und Schleimhautreaktionen als Komplikation der Lungenentzündung
Haut- und Schleimhautreaktionen als Komplikation der Lungenentzündung
Erkranken Kinder an einer Lungenentzündung, kann es zu schmerzhaften Entzündungen der Hautund der Schleimhaut kommen. Ein Forschungsteam am Universitäts-Kinderspital Zürich hat nun einen Bluttest entwickelt, der solche bakteriellen Infektionen frühzeitig erkennt. So kann auch schneller mit der Therapie begonnen werden.

Biowissenschaften - Gesundheit - 17.12.2019
Neu entdecktes Protein gibt Signal für Virusinfektion
Neu entdecktes Protein gibt Signal für Virusinfektion
Forschende der Universität Zürich haben erstmals ein Protein entdeckt, das die Infektion von menschlichen Zellen durch Adenoviren ermöglicht. Das Eiweiss Mib1 gibt dem Virus das Signal, die DNA zu enthüllen und in den Zellkern zu schleusen. Die Blockierung des Proteins könnte helfen, die für immungeschwächte Menschen gefährlichen Viren zu bekämpfen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 16.12.2019
Degenerative Erkrankungen gehen auf den Wecker
Degenerative Erkrankungen gehen auf den Wecker
Langfristige Störungen des Tagesrhythmus sind schädlich für die Gesundheit. Ursache dafür ist womöglich ein kürzlich an der Universität Freiburg entdecktes Protein, das sowohl an neurodegenerativen Erkrankungen als auch an der inneren Uhr beteiligt ist. Das macht es für weitere Untersuchungen besonders interessant.

Gesundheit - Biowissenschaften - 16.12.2019
Degenerative Erkrankungen gehen Freiburger Forschenden auf den Wecker
Degenerative Erkrankungen gehen Freiburger Forschenden auf den Wecker
Langfristige Störungen des Tagesrhythmus sind schädlich für die Gesundheit. Ursache dafür ist womöglich ein kürzlich an der Universität Freiburg entdecktes Protein, das sowohl an neurodegenerativen Erkrankungen als auch an der inneren Uhr beteiligt ist. Das macht es für weitere Untersuchungen besonders interessant.

Pharmakologie - Gesundheit - 14.12.2019
Kinder in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen erhalten zu viele Antibiotika
Kinder in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen erhalten zu viele Antibiotika
Von 2007 bis 2017 wurden Kindern in 8 Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen von der Geburt an bis zum Alter von 5 Jahren im Schnitt 25 Mal Antibiotika verschrieben - das ist 5 Mal mehr als in Ländern mit hohem Einkommen, wo die Verschreibungszahlen ohnehin schon hoch ausfallen. Viele der Medikamente, die ab der Geburt bis zum Alter von 5 Jahren verschrieben werden, sind nicht erforderlich und können Resistenzen verschlimmern.

Materialwissenschaft - Gesundheit - 03.12.2019
Paradoxes Ersatzgewebe für die Medizin
Paradoxes Ersatzgewebe für die Medizin
Ein Material, das dicker wird, wenn man daran zieht, scheint den Gesetzen der Physik zu widersprechen. Der sogenannte auxetische Effekt, der auch in der Natur vorkommt, ist jedoch für eine Vielzahl von Anwendungen interessant. Eine neue, vor kurzem im Fachblatt «Nature Communications» veröffentlichte Studie der Empa zeigt nun, wie sich das erstaunliche Materialverhalten weiter steigern lässt - und sogar für die Behandlung von Verletzungen und Gewebeschäden genutzt werden kann.

Gesundheit - Pharmakologie - 02.12.2019
Big Data macht Intensivmedizin besser
Big Data macht Intensivmedizin besser
Die Patientensicherheit auf der Intensivstation könnte entscheidend verbessert werden, wenn sich Fehlalarme stark reduzieren und kritische Komplikationen wie epileptische Krampfanfälle vorhersagen liessen. Hier setzt das Projekt "ICU-Cockpit" des Nationalen Forschungsprogramms "Big Data" (NFP 75) an: Die grossen Datenmengen aus der Intensivmedizin werden genutzt, um Verfahren für Frühwarnsysteme und therapeutische Empfehlungen zu entwickeln.

Gesundheit - Pharmakologie - 25.11.2019
Neuer Therapieansatz für unheilbare Leukämie bei Kindern entdeckt
Neuer Therapieansatz für unheilbare Leukämie bei Kindern entdeckt
Die akute lymphoblastische Leukämie ist in der Schweiz die häufigste Krebsart bei Kindern und leider oft unheilbar. Forschende der Universität Zürich und des Universitäts-Kinderspitals Zürich haben nun einen Weg gefunden, die treibende Kraft dieser Leukämie auf molekularer Ebene auszuschalten und eine gezielte Therapie zu entwickeln.

Materialwissenschaft - Gesundheit - 22.11.2019
Schutz für Herzschrittmacher
Schutz für Herzschrittmacher
Eine an der ETH entwickelte Schutzhülle für Herzschrittmacher erwies sich im Tierversuch als erfolgreich: Rund um die Implantate bildete sich weniger des störenden Bindegewebes. Als nächstes soll die Schutzmembran bei Patienten getestet werden. Eine von ETH-Wissenschaftlern entwickelte spezielle Zellulose-Schutzhülle verringert die Bildung von Bindegewebe rund um einen implantierten Herzschrittmacher deutlich, wie Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Biomaterials berichten.

Biowissenschaften - Gesundheit - 20.11.2019
Freiburger Forschende identifizieren Neuronen, die für schnelle Augenbewegungen (REM) zuständig sind
Warum bewegen wir unsere Augen im paradoxen Schlaf schnell - also in jener Schlafphase, in der die meisten Träume stattfinden? Das Geheimnis ist noch nicht vollends gelüftet, doch wir sind ihm auf der Spur: Das Team um Doktor Franck Girard und Marco Celio an der Universität Freiburg hat in Zusammenarbeit mit der Universität Bern die Nervenzellen identifiziert, die hinter diesem kuriosen Phänomen stecken.

Gesundheit - Biowissenschaften - 19.11.2019
Neuer Weg entdeckt, um Killerzellen «umzuprogrammieren»
Neuer Weg entdeckt, um Killerzellen «umzuprogrammieren»
Killerzellen des Immunsystems spüren infizierte Zellen oder Krebszellen auf und töten sie. Forschende des Instituts für Pathologie der Universität Bern haben nun entdeckt, dass der Mechanismus, mit dem bestimmte Immunzellen ihre Zielzellen töten, auch dazu dienen kann, die Killerzellen selbst zu steuern.

Gesundheit - Biowissenschaften - 04.11.2019
Synthetische Phagen mit programmierbarer Spezifität
Synthetische Phagen mit programmierbarer Spezifität
ETH-Forscher haben Wege gefunden, Bakteriophagen so zu programmieren, dass sie nebst ihrem üblichen Wirt auch andere Mikroorganismen erkennen und abtöten können. Damit ebnen die Forscher den Weg für den therapeutischen Einsatz standardisierter Phagen. Bakteriophagen (oder kurz: Phagen) werden als potenzielle Wunderwaffe gegen krankmachende Bakterien gehandelt, insbesondere solche, die gegen jegliche Antibiotika resistent geworden sind.

Gesundheit - Innovation - 31.10.2019
Lebertumore sicher, schonend und effizient entfernen
Lebertumore sicher, schonend und effizient entfernen
Viele Lebertumore galten lange Zeit als schwierig oder unmöglich zu entfernen. Eine Kombination aus schonender Operationstechnik, Bildgebung in Echtzeit und einem Navigationssystem ermöglicht die Behandlung dieser bisher nicht operierbaren Tumore. Eine neue Studie belegt nun eindrücklich den Erfolg dieser Technik, die am Inselspital und an der Universität Bern entwickelt wurde.

Biowissenschaften - Gesundheit - 31.10.2019
Milch aus Zähnen: Dentale Stammzellen können milchproduzie­rende Zellen erzeugen
Milch aus Zähnen: Dentale Stammzellen können milchproduzie­rende Zellen erzeugen
Stammzellen der Zähne können zur Regeneration anderer Gewebe beitragen - wie Milchdrüsen. Werden Zahnepithel-Stammzellen von Mäusen ins Milchdrüsengewebe transplantiert, bilden sie dort Milchgänge und sogar milchproduzierende Zellen, wie Forschende der Universität Zürich zeigen. Dies könnte für die Geweberegeneration bei chirurgisch behandelten Brustkrebspatientinnen genutzt werden.

Biowissenschaften - Gesundheit - 23.10.2019
Zebrafische reparieren ihr Herz dank spezieller Zellen
Zebrafische reparieren ihr Herz dank spezieller Zellen
Dass Zebrafische ihr Herz nach Schäden flexibel regenerieren können, ist bereits bekannt. Nun zeigt eine internationale Forschungsgruppe um Prof. Nadia Mercader der Universität Bern, dass bestimmte Herzmuskelzellen dabei eine zentrale Rolle spielen. Die gewonnenen Erkenntnisse könnten dazu dienen, einen ähnlichen Reparatur-Prozess auch im menschlichen Herzen anzustossen.

Gesundheit - Materialwissenschaft - 23.10.2019
Magnesiumlegierungen beim Korrodieren zusehen
Magnesiumlegierungen beim Korrodieren zusehen
Erstmals konnten ETH-Forscherinnen und Forscher die Korrosion von Magnesiumlegierungen für biomedizinische Anwendungen auf der Nanoskala beobachten. Dies ist ein wichtiger Schritt, um bessere Vorhersagen darüber zu treffen, wie schnell Implantate im Körper abgebaut werden und so massgeschneiderte Implantatwerkstoffe entwickelt werden können.

Biowissenschaften - Gesundheit - 21.10.2019
Bluteiweiss schützt vor Nervenschäden nach Hirnblutung
Bluteiweiss schützt vor Nervenschäden nach Hirnblutung
Überleben Betroffene eine Hirnblutung, können zeitlich verzögert schwere Hirnschädigungen auftreten. Verantwortlich dafür ist freies Hämoglobin, das von den roten Blutkörperchen stammt und Nervenzellen schädigt. Forschende der Universität Zürich und des Universitätsspitals Zürich haben nun ein körpereigenes Schutzprotein namens Haptoglobin entdeckt, das dies verhindert.

Biowissenschaften - Gesundheit - 16.10.2019
Hundefutter mit Rohfleisch ist ein Gesundheitsrisiko
In jedem zweiten Hundefutter aus rohem Fleisch finden sich multiresistente Bakterien. Das zeigt eine Untersuchung der Universität Zürich an Rohfutter-Proben, sogenannten "Barf"-Menus. Die resistenten Bakterien im Rohfutter können sich auf die Heimtiere übertragen - und damit auch auf den Menschen. Antibiotika gelten auch heute noch als 'Wunderwaffe' gegen Bakterien.

Gesundheit - Materialwissenschaft - 07.10.2019
Die lösliche Schraube
Die lösliche Schraube
Wo Knochen bersten, müssen Chirurgen die Bruchstücke mit Implantaten zusammenfügen. Orthopädische Schrauben aus Magnesium, die sich mit der Zeit im Körper auflösen, ersparen Patienten eine weitere Operation nach der Heilung und mindern das Infektionsrisiko. Was mit derartigen Implantaten im Körper passiert, ist indes weitgehend unbekannt.