News 2019

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Biowissenschaften



Ergebnisse 61 - 80 von 110.


Biowissenschaften - 12.06.2019
Greifen und Zugreifen - wie das Lernen feinmotorischer Bewegungen das Gehirn verändert
Greifen und Zugreifen - wie das Lernen feinmotorischer Bewegungen das Gehirn verändert
Trainieren wir das Greifen und Ergreifen von Gegenständen, so trainieren wir unser Gehirn. Genaugenommen verändern sich dabei die Verbindungen einer Neuronenpopulation im Nucleus ruber, einer Region des Mittelhirns. Entdeckt haben diese Gruppe von Nervenzellen Forschende am Biozentrum der Universität Basel.

Biowissenschaften - Sozialwissenschaften - 06.06.2019
Uralte Zähne führen zur Entdeckung einer Bevölkerungsgruppe
Uralte Zähne führen zur Entdeckung einer Bevölkerungsgruppe
Zwei 31'000 Jahre alte Milchzähne aus einer Ausgrabungsstätte im Nordosten Sibiriens haben zur Entdeckung einer bisher unbekannten Bevölkerungsgruppe geführt, die während der letzten Eiszeit in diesem Gebiet gelebt hat. An der Entdeckung dieser «Alt-Nordsibirier» beteiligt war auch Laurent Excoffier, Professor am Institut für Ökologie und Evolution der Universität Bern und Gruppenleiter am SIB Schweizerisches Institut für Bioinformatik.

Biowissenschaften - Gesundheit - 05.06.2019
Neuer Kontrollmechanismus von REM-Schlaf entdeckt
Neuer Kontrollmechanismus von REM-Schlaf entdeckt
Bisher war ungeklärt, warum REM-Schlaf oder Traumschlaf zunimmt, wenn die Raumtemperatur warm und angenehm ist. Berner Forschende belegen nun, dass bestimmte Gehirnzellen die REM-Schlafphase dann auslösen, wenn sich der Körper am wenigsten um die Temperatur kümmern muss. Diese Erkenntnisse tragen dazu bei, die Funktion des REM-Schlafs weiter zu enträtseln.

Biowissenschaften - 03.06.2019
Väter verhelfen zu grösseren Gehirnen
Väter verhelfen zu grösseren Gehirnen
Säugetierarten sind umso intelligenter, je grösser ihr Gehirn ist. Ein grosses Hirn auszubilden, benötigt aber sehr viel Energie. Um ihre Jungen zu versorgen, sind Weibchen vieler grosshirniger Tierarten daher auf die Hilfe anderer Gruppenmitglieder angewiesen. Forschende der Universität Zürich zeigen nun, dass speziell jene Tierarten grössere Gehirne entwickeln, bei denen die Väter die Mütter unterstützen.

Biowissenschaften - 03.06.2019
«Copy-Paste» eines Gens ermöglichte Stichlingen, Süssgewässer zu besiedeln
«Copy-Paste» eines Gens ermöglichte Stichlingen, Süssgewässer zu besiedeln
Das Prinzip der adaptiven Radiation nahm bereits Darwin als wichtigen Prozess in der Evolution an. Es besagt, dass sich Individuen einer Art aus Konkurrenzgründen neue Nischen suchen, wo sich ihre Populationen durch Selektionsdruck an die Umweltbedingungen anpassen. So kann sich eine einzige Ursprungsart in viele Arten mit unterschiedlichen Nischen evolutionär auffächern.

Biowissenschaften - Agronomie / Lebensmittelingenieur - 29.05.2019
Schimpansen fischen und fressen Krabben
Schimpansen fischen und fressen Krabben
Schimpansen ernähren sich vor allem vegetarisch, manchmal fressen sie Fleisch. Forschende der Universität Zürich zeigen nun zum ersten Mal, dass Schimpansen auch Krabben fressen. Sie beobachteten in Guinea, wie Schimpansen regelmässig nach Krabben fischen. 'Unsere Studie ist der erstmalige Beweis, dass nichtmenschliche Affen regelmässig im Wasser vorkommende Lebewesen fischen und fressen', sagt Kathelijne Koops, die am Anthropologischen Institut der Universität Zürich forscht.

Psychologie - Biowissenschaften - 27.05.2019
Veränderte Hirnaktivität bei sozial auffälligen Teenagern
Mädchen mit problematischem Sozialverhalten zeigen eine reduzierte Hirnaktivität und eine schwächere Vernetzung zwischen Hirnregionen, die für die Emotionsregulation relevant sind. Die Erkenntnisse einer internationalen Studie unter Beteiligung der Universität Zürich bieten eine neurobiologische Erklärung für die Schwierigkeiten der Betroffenen, ihre Gefühle zu kontrollieren, und liefern Impulse für die Therapie.

Gesundheit - Biowissenschaften - 27.05.2019
Hohe Dichte an Bienenständen steigert Risiko für Brutkrankheiten
Hohe Dichte an Bienenständen steigert Risiko für Brutkrankheiten
Erstmals zeigt eine Karte in guter Auflösung, wo die Bienenstände in der Schweiz stehen und wie sie verteilt sind. Damit lässt sich besser erforschen, wie die Dichte an Bienenständen mit der Ausbreitung von Brutkrankheiten zusammenhängt. Eine 'Sauerbrut'-Epidemie führte in der Schweiz in den Jahren um 2010 zum Absterben ganzer Bienenvölker.

Biowissenschaften - Umwelt - 22.05.2019
Französische Jagdtradition bedroht den Ortolan in Westeuropa
Französische Jagdtradition bedroht den Ortolan in Westeuropa
Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des Instituts für Ökologie und Evolution der Universität Bern untersuchte in einer gross angelegten Studie die Migration und Demographie des Ortolans in ganz Europa. Diese Zugvogelart hat einen dramatischen Rückgang in Nordund Westeuropa erlebt. Die neusten Forschungsresultate zeigen, dass die traditionelle Jagd in Westfrankreich auf diesen unter Schutz stehenden Vogel dazu beigetragen hat, dessen westeuropäische Populationen an den Rand des Aussterbens zu bringen.

Biowissenschaften - Gesundheit - 14.05.2019
Relaisstation im Gehirn steuert unsere Bewegungen
Relaisstation im Gehirn steuert unsere Bewegungen
Die Relaisstation des Gehirns, die Substantia nigra, beherbergt verschiedene Arten von Nervenzellen und ist für die Ausführung von Bewegungen zuständig. Forschende am Biozentrum der Universität Basel haben nun zwei dieser Zellpopulationen genauer charakterisiert und konnten ihnen jeweils eine genaue Funktion zuordnen.

Umwelt - Biowissenschaften - 14.05.2019
Spannende Winzlinge in Alpenrandseen
Spannende Winzlinge in Alpenrandseen
Die Alpenrandseen Europas beherbergen eine charakteristische Gemeinschaft von Cyanobakterien. Im Rahmen ihrer Doktorarbeit an der Eawag hat Marie-Eve Monchamp diese untersucht. «Aus zehn Seen in der Schweiz, in Italien und in Frankreich haben wir Sedimentbohrkerne entnommen und die darin abgelagerte DNA von Cyanobakterien analysiert», erklärt sie.

Biowissenschaften - 09.05.2019
Neuartige Form des Sehens bei Tiefseefischen entdeckt
Neuartige Form des Sehens bei Tiefseefischen entdeckt
In der Tiefsee leben Fische, die in fast absoluter Dunkelheit Licht verschiedener Wellenlängen sehen können. Im Gegensatz zu anderen Wirbeltieren besitzen sie nämlich mehrere Gene für das lichtempfindliche Sehpigment Rhodopsin. Damit sind die Fische in der Lage, unterschiedliche Lichtsignale von Leuchtorganen wahrzunehmen, wie ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Evolutionsbiologen der Universität Basel in der Fachzeitschrift ‘Science' berichtet.

Biowissenschaften - Gesundheit - 02.05.2019
20 neue Gene zur bipolaren Störung
Die bisher grösste genetische Studie zur bipolaren Störung mit 30'000 Patienten ermöglicht ein umfassenderes Verständnis der biologischen Grundlagen der Erkrankung. Eine internationale Forschungsgruppe mit Beteiligung der Universität Basel hat dazu 20 neue Gene entdeckt, wie sie im Fachjournal ‘Nature Genetics' berichtet.

Sozialwissenschaften - Biowissenschaften - 02.05.2019
Schleichender Verlust von Wissen bedroht indigene Gemeinschaften
Schleichender Verlust von Wissen bedroht indigene Gemeinschaften
Was indigene Gemeinschaften in Südamerika über Pflanzen wissen, ist meist nirgends schriftlich festgehalten. Nun haben Ökologen in mehreren Regionen alles Wissen über Palmen gesammelt und als Netzwerk dargestellt. Dabei stellte sich heraus, dass besonders der gleichzeitige Verlust von Biodiversität und Wissen das wirtschaftliche Überleben indigener Menschen gefährdet.

Biowissenschaften - 02.05.2019
Spinnengift ist ein gefährlicher Cocktail
Spinnengift besteht nicht nur aus Nervengift, sondern aus einer Vielzahl an gefährlichen Bestandteilen. In einer neuen Studie fassen Forschende der Universität Bern viele Jahre Spinnengift-Forschung zusammen und zeigen, wie diverse Substanzen im Spinnengift miteinander interagieren und so die Beute effektiv ausschalten.

Biowissenschaften - 26.04.2019

Biowissenschaften - Chemie - 26.04.2019
Informationen in die Zelle bringen
Informationen in die Zelle bringen
Forschende des Paul Scherrer Instituts PSI haben einen wichtigen Teil eines Signalweges aufgeklärt, der Informationen durch die Zellmembran in das Innere einer Zelle überträgt. Dieser Signalweg ist für alle Säugetiere von großer Bedeutung, da er an verschiedenen wichtigen Lebensprozessen wie der Regulation des Herzschlags beteiligt ist.

Biowissenschaften - Umwelt - 25.04.2019
Statt Tierversuche: Fischzellentest international zertifiziert
Statt Tierversuche: Fischzellentest international zertifiziert
Für ökotoxikologische Tests wurden im Jahr 2017 allein in der Schweiz über 7'500 Versuche an Fischen zum Schutz von Mensch, Tier und Umwelt durchgeführt. Die Eawag erforscht seit Jahren Alternativen, um Fischversuche zu reduzieren oder sogar zu ersetzen. Eine davon beinhaltet Versuche mit einer Kiemenzelllinie der Regenbogenforelle (RTgill-W1-Zelllinie).

Biowissenschaften - 23.04.2019
Gestresst oder ängstlich? Frag das Gehirn!
Gestresst oder ängstlich? Frag das Gehirn!
Unser Handeln wird von inneren Zuständen wie Angst, Stress oder auch Durst bestimmt - die unser Verhalten stark beeinflussen und motivieren. Wie diese Zustände durch komplexe, im gesamten Gehirn vorhandene Schaltkreise dargestellt werden, war bisher unbekannt. Nun haben Forschende des Friedrich Miescher Instituts (FMI) und der Universität Basel die Aktivität der sogenannten Amygdala bei aktiven Mäusen beobachtet und dabei die neuronale Dynamik aufgedeckt, die verschiedene Verhaltenszustände kodiert, berichten sie in der Zeitschrift ‘Science'.

Biowissenschaften - Gesundheit - 23.04.2019
Brustkrebs-Antikörper einfach und schnell radioaktiv markieren
Brustkrebs-Antikörper einfach und schnell radioaktiv markieren
Radioaktive Antikörper gegen Krebszellen werden für die PET-Bildgebung in der medizinischen Diagnostik oder für die gezielte Radioimmuntherapie eingesetzt. Forschende der Universität Zürich haben eine neue Methode entwickelt, um Antikörper mithilfe von UV-Licht radioaktiv zu markieren. In weniger als 15 Minuten sind die Substanzen für die Krebsdiagnostik oder -therapie einsatzbereit.