News 2019

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Biowissenschaften



Ergebnisse 81 - 100 von 110.


Biowissenschaften - Umwelt - 17.04.2019
Bedrohte Fischvielfalt in Bächen wird erfasst
Bedrohte Fischvielfalt in Bächen wird erfasst
Die Gewässer der Schweiz beherbergen eine einzigartige Artenvielfalt. Um diese erstmals genauer zu erfassen, haben Forschende der Abteilung Fischökologie und Evolution im Projekt «Progetto Fiumi» zwischen 2013 und 2018 hunderte von Flüssen und Bächen jeweils im September und Oktober systematisch befischt.

Umwelt - Biowissenschaften - 11.04.2019
Zusammenspiel von Nütz- und Schädling beeinflusst die Pflanzenevolution
Zusammenspiel von Nütz- und Schädling beeinflusst die Pflanzenevolution
Wird Rübsenkohl von Hummeln bestäubt, führt dies zur Evolution von attraktiveren Blüten. Diese Entwicklung wird beeinträchtigt, wenn gleichzeitig Raupen den Kohl befallen. Die Hummeln bestäuben die Pflanzen nun weniger gut, so dass diese sich vermehrt selbst bestäuben. Wie stark sich die Effekte von Nützund Schädling gegenseitig beeinflussen, zeigen Forscher der Universität Zürich in einem Evolutionsexperiment im Gewächshaus.

Agronomie / Lebensmittelingenieur - Biowissenschaften - 11.04.2019
Agroscope untersucht Rückstände von Pestiziden
Agroscope-Forschende befassen sich seit Jahren intensiv mit Pflanzenschutzmitteln: ihrem Einsatz, ihrer Wirkung, ihrer Verbreitung, ihren unerwünschten Auswirkungen und ihren Rückständen im Boden und in den Pflanzen. Unter anderem untersucht Agroscope Spuren von über 40 Pflanzenschutzmitteln in verschiedenen Böden und landwirtschaftlichen Systemen.

Umwelt - Biowissenschaften - 01.04.2019
Klimawandel bedroht Überleben der Delfine
Klimawandel bedroht Überleben der Delfine
Delfine in Westaustralien haben nach einer Hitzewelle im Meer deutlich weniger Junge zur Welt gebracht als in den Jahren zuvor. Wie Forscherinnen und Forscher der UZH zeigen, hat der Klimawandel einen weitreichenden Einfluss auf den Schutz maritimer Säugetiere. Shark Bay in Westaustralien Anfang 2011: Eine Hitzewelle lässt die Wassertemperaturen um mehr als 4 Grad über den langjährigen Durchschnitt steigen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 28.03.2019
Tatort Schizophrenie - 30 Gene unter Verdacht
Tatort Schizophrenie - 30 Gene unter Verdacht
Eine Forschungsgruppe hat 30 Gene identifiziert, die im Zusammenhang mit Schizophrenie stehen. Das Team konnte aufzeigen, welche krankhaften Veränderungen im Gehirn und Verhaltensauffälligkeiten durch die Gene ausgelöst werden. Die Ergebnisse der Studie sind jetzt in ‘Cell' veröffentlicht. Das Forschungsteam des Biozentrums der Universität Basel untersuchte in seiner Studie insgesamt 132 Gene, die mit Schizophrenie in Verbindung stehen.

Biowissenschaften - 28.03.2019
Vogelgezwitscher rund ums Haus
Vogelgezwitscher rund ums Haus
Der Frühling ist zurück, und mit ihm das Vogelgezwitscher. Leider werden Gärten zunehmend so gepflegt, dass sie für Vögel uninteressant sind.

Biowissenschaften - 27.03.2019
Liegen, sitzen oder stehen: Die Grösse der Tiere bestimmt die Ruheposition
Liegen, sitzen oder stehen: Die Grösse der Tiere bestimmt die Ruheposition
Kühe liegen immer in Brustlage, um ihre Verdauungsvorgänge nicht zu unterbrechen. Nagetiere ruhen sich auch sitzend aus, Riesenkängurus auch manchmal auf dem Rücken. Ein Team der UZH hat die Ruhepositionen von Säugetieren untersucht. Je grösser ein Tier, desto seltener legt es sich hin - und wenn doch, dann eher auf die Seite.

Biowissenschaften - Gesundheit - 22.03.2019
Alarm! Wie verletzte Pflanzenzellen ihre Nachbarn warnen
Alarm! Wie verletzte Pflanzenzellen ihre Nachbarn warnen
Alle Organismen können verletzt werden. Aber was passiert eigentlich, wenn eine Pflanze verletzt wird? Wie kann sie heilen und Infektionen vermeiden? Über die Mechanismen der Wundreaktion bei Pflanzen berichtet ein internationales Forschungsteam von der Universität Basel und der Universität Gent in der Fachzeitschrift ‘Science'.

Agronomie / Lebensmittelingenieur - Biowissenschaften - 19.03.2019
Neue Testmethode: Im Reagenzglas simulieren, was mit Proteinen im Menschen passiert
Neue Testmethode: Im Reagenzglas simulieren, was mit Proteinen im Menschen passiert
Man nehme Proteine - zum Beispiel in Form von Magermilchpulver - und gebe eine Prise davon in ein Reagenzglas. Um zu bestimmen, wie effizient dieses Nahrungsprotein in körpereigenes Protein umgewandelt wird, wende man im Labor Schritt für Schritt das im Online-Wissenschaftsmagazin ‘Nature Protocols' beschriebene Rezept an.

Gesundheit - Biowissenschaften - 18.03.2019
Möglicher neuer Therapieansatz gegen Neurodermitis gefunden
Wie reagiert das Immunsystem auf Pilze auf unserer Haut? Forschende der Universität Zürich weisen nach, dass die gleichen Abwehrzellen, die vor Hefepilzen schützen, die entzündlichen Symptome der Neurodermitis begünstigen. Eine Therapie mit Antikörpern könnte die chronische Hautkrankheit lindern. Die Haut von Mensch und Tier ist dicht mit Pilzen besiedelt.

Biowissenschaften - Umwelt - 14.03.2019
Den Düften auf der Spur
Den Düften auf der Spur
Duftstoffe finden sich in sehr vielen Alltagsprodukten: In Kosmetika, Waschund Putzmitteln und Duftspendern. Wenn diese Stoffe in Kläranlagen nicht oder nicht vollständig abgebaut werden, landen sie schlussendlich in Flüssen und Seen. Deshalb müssen Firmen solche Substanzen auf ihr Umweltrisiko untersuchen, bevor sie diese in Produkten einsetzen.

Agronomie / Lebensmittelingenieur - Biowissenschaften - 05.03.2019
Neue Tests gegen unerwünschte Keime in Milch und Käse
Neue Tests gegen unerwünschte Keime in Milch und Käse
In der Käseverarbeitung sind die Propionsäurebakterien sowie das schädliche Milchsäurebakterium Lactobacillus parabuchneri gefürchtet, denn bereits geringe Mengen dieser Keime bewirken gravierende Käsefehler. Forschende von Agroscope entwickelten hochsensible Analysemethoden, um die Keime rasch und sicher nachzuweisen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 28.02.2019
Neuer Schutzmechanismus des Darms entdeckt
Neuer Schutzmechanismus des Darms entdeckt
Ein internationales Forscherteam konnte einen bislang unbekannten Schutzmechanismus des Darms identifizieren. Eine gezielte Beeinflussung dieses Mechanismus könnte in Zukunft die Behandlung von entzündlichen Darmerkrankungen verbessern. Unser Darm ist täglich einer Vielzahl von Umwelteinflüssen ausgesetzt.

Umwelt - Biowissenschaften - 26.02.2019
Evolution und das Kippen von Ökosystemen
Evolution und das Kippen von Ökosystemen
Seit dem 20.Jahrhundert werden weltweit seichte Seen beobachtet, die auch bei steigenden Nährstoffeinträgen lange klar bleiben. Fast von einem Tag auf den anderen werden sie aber plötzlich trüb - und verharren hartnäckig in diesem Zustand, auch wenn der Nährstoffeintrag wieder reduziert wird. Klarer See wird trüb «Diese Seen sind eines der am besten untersuchten Beispiele für kippende Ökosysteme», sagt Blake Matthews von der Abteilung Fischökologie und Evolution des Wasserforschungsinstituts Eawag.

Agronomie / Lebensmittelingenieur - Biowissenschaften - 21.02.2019
Neue Methode bringt Licht in die Laktoseverdauung
Neue Methode bringt Licht in die Laktoseverdauung
Rund zwei Drittel der erwachsenen Weltbevölkerung können Laktose (Milchzucker) nicht verdauen, weil ihnen das für den Stoffwechsel erforderliche Enzym fehlt: die Laktase. Die Betroffenen wissen in der Regel nicht, ob ihr Körper den in Milchprodukten enthaltenen Milchzucker aufnehmen kann. Nun haben Forschende von Agroscope und dem Universitätsspital Lausanne (CHUV) herausgefunden, wie man Laktase im menschlichen Körper nachweist und ob der Organismus Laktose verdauen kann.

Gesundheit - Biowissenschaften - 21.02.2019
Influenzaviren von Fledermäusen könnten auf Menschen überspringen
Influenzaviren von Fledermäusen könnten auf Menschen überspringen
Fledermäuse sind nicht nur Träger tödlicher Ebolaviren, sondern auch ein Reservoir neuartiger Influenzaviren. Diese in Südamerika entdeckten Grippeviren besitzen grundsätzlich die Fähigkeit, auch Zellen von Menschen und Nutztieren zu befallen, wie Forschende der Universität Zürich zeigen. Die jährlich wiederkehrende Grippewelle wird von Influenzaviren ausgelöst, die nur Menschen infizieren können.

Biowissenschaften - 19.02.2019
Gräser können sich ohne Evolution anpassen
Gräser können sich ohne Evolution anpassen
Um sich an die Umwelt anzupassen, übernehmen Gräser bestimmte Gene von verwandten Arten - und dies auf direktem Weg von Pflanze zu Pflanze, ohne Evolution über mehrere Generationen. Dies zeigt eine neue Studie unter Mitarbeit von Forschenden der Universität Bern. 'Survival of the Fittest': Gemäss der Darwin'schen Evolutionstheorie überleben in der Natur die am besten an die Umwelt angepassten Individuen.

Umwelt - Biowissenschaften - 13.02.2019
Saisonale Klimaeffekte beeinflussen das Schicksal der Erdmännchen
Saisonale Klimaeffekte beeinflussen das Schicksal der Erdmännchen
Bedroht ein trockeneres und heisseres Klima die Erdmännchen in der Kalahari-Wüste? Forschende der Universitäten Zürich und Cambridge zeigen, dass der Klimawandel einen Ein-fluss auf den Fortbestand der Erdmännchen haben wird. Schlüsselfaktoren sind dabei die saisonalen Niederschläge und Temperaturen.

Sozialwissenschaften - Biowissenschaften - 08.02.2019
Unterstützung der Grossmutter war unverzichtbar
Unterstützung der Grossmutter war unverzichtbar
Die Grossmutter ist für viele Menschen eine wichtige Bezugsperson. Zumindest in der vorindustriellen Bevölkerung Quebecs spielten Grossmütter eine noch tragendere Rolle: Laut einer neuen Studie unter der Leitung von Sacha Engelhardt vom Institut für Ökologie und Evolution der Universität Bern verbesserte damals die Anwesenheit einer Grossmutter die Überlebenschancen ihrer Enkelkinder.

Materialwissenschaft - Biowissenschaften - 07.02.2019
Wie sicher ist Graphen?
Wie sicher ist Graphen?
Graphen gilt als eines der interessantesten und vielseitigsten Materialien der Gegenwart. Die Anwendungsmöglichkeiten begeistern sowohl Forschung als auch Industrie. Aber sind Produkte, die Graphen enthalten, auch sicher für Mensch und Umwelt? Ein umfassender Review, entstanden im Rahmen des europäischen Graphen-Flagship-Projekts mit Beteiligung von Empa-Forschenden, ging dieser Frage nach.