Aktualitäten 2020


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Biowissenschaften - Gesundheit - 03.06.2020
Wie Bakterien Soja düngen
Wie Bakterien Soja düngen
Soja und Klee haben in ihren Wurzeln eigene Düngerfabriken - Bakterien stellen dort das für die Pflanzen wichtige Ammonium her. Obschon dies schon seit Langem bekannt ist, haben Wissenschaftler den Wirkungsmechanismus erst jetzt im Detail beschrieben. Das könnte nun helfen, mit Biotechnologie die Landwirtschaft nachhaltiger zu gestalten.

Astronomie / Weltraum - 03.06.2020
Entstehung zweier «kosmischer Diamanten» geklärt
Entstehung zweier «kosmischer Diamanten» geklärt
«Bennu» und «Ryugu» sind zwei erdnahe Asteroiden mit einer diamantenähnlichen Form, über deren Entstehung lange gerätselt wurde. Nun zeigen Simulationen von Kollisionen, an denen unter anderen Martin Jutzi von der Universität Bern beteiligt war, wie die besondere Form zustande kam. Die Ergebnisse könnten auch helfen, die Vorgänge bei der Entstehung der Erde besser zu verstehen.

Umwelt - Geowissenschaften - 03.06.2020
Seesedimente zeugen von der Umweltgeschichte des Thurgaus
Seesedimente zeugen von der Umweltgeschichte des Thurgaus
Wie haben sich die Umweltund die Lebensbedingungen in der Jahrtausende währenden Besiedlungszeit des Thurgaus verändert? Das ist bis heute nicht umfassend untersucht, denn zeitlich hochaufgelöste naturwissenschaftliche Daten haben bisher gefehlt. Ein Projekt der Universität Basel und des Amtes für Archäologie Thurgau analysiert nun Seesedimente, um diese Lücke zu schliessen.

Biowissenschaften - 03.06.2020
Der Vielfalt von Symbionten auf der Spur
Der Vielfalt von Symbionten auf der Spur
Parasitäre Wespen dienen als biologische Waffe gegen Blattläuse in der Schädlingsbekämpfung. Mithilfe von Symbionten versuchen sich einige Blattläuse allerdings gegen die Angriffe zu wehren. Der Kampf zwischen diesen Insekten gehört zu den Spezialgebieten von Christoph Vorburger, Abteilungsleiter «Aquatische Ökologie» und Evolutionsökologin Nina Hafer-Hahmann, Postdoc in derselben Abteilung.

Physik - Chemie - 02.06.2020
Verbundene Nanodreiecke zeigen Weg zu magnetischen Kohlenstoff-Materialien
Verbundene Nanodreiecke zeigen Weg zu magnetischen Kohlenstoff-Materialien
Graphen-Dreiecke von nur einigen Atomen Kantenlänge verhalten sich wie eigentümliche Quantenmagnete. Wenn zwei dieser Nanodreiecke verbunden werden, findet eine «Quantenverschränkung» ihrer magnetischen Momente statt: Die Struktur wird antiferromagnetisch. Dies könnte ein Durchbruch für künftige magnetische Materialien sein - und ein weiterer Schritt Richtung Spintronik.

Gesundheit - Biowissenschaften - 02.06.2020
Wundheilung detailliert aufgeschlüsselt
Wundheilung detailliert aufgeschlüsselt
ETH-Forschende haben die Mechanismen genauer aufgeschlüsselt, welche die Wundheilung und die Narbenbildung steuern. Dazu entwickelten Biologinnen und Ingenieure eine neue Methode, mit der sich erstmals die biomechanischen Eigenschaften des heilenden Gewebes in vivo messen lassen. Wer sich verletzt, hofft auf eine rasche Heilung.

Chemie - Materialwissenschaft - 29.05.2020
Platin hält Früchte länger frisch
Platin hält Früchte länger frisch
Werden verschiedene Gemüseund Früchtesorten zusammen gelagert, so beeinflussen sie sich im Reifeprozess gegenseitig. Schuld daran ist Ethen, das von einigen pflanzlichen Lebensmitteln abgegeben wird und die Fruchtreife beschleunigt. Um eine übermässige Verschwendung von Lebensmitteln durch die beschleunigte Reifung zu verhindern, entwickeln Forschende der Empa und der ETH Zürich einen neuen Katalysator, der das Pflanzenhormon in Wasser und Kohlenstoff zersetzt.

Materialwissenschaft - Umwelt - 29.05.2020
Spannender Beton
Spannender Beton
Beton ist mit Abstand das meistgenutzte Baumaterial der Welt - Tendenz steigend. Mit einer neuartigen Betonrezeptur ist es einem Empa-Team gelungen, selbstvorgespannte Betonelemente herzustellen. Dadurch lassen sich schlanke Strukturen deutlich kostengünstiger bauen - und dabei gleichzeitig Material einsparen.

Materialwissenschaft - Chemie - 29.05.2020
Der Transistor aus dem Drucker
Der Transistor aus dem Drucker
Eine neue Revolution in der Herstellung von elektronischen Schaltkreisen bahnt sich an: Empa-Forscher arbeiten an Elektronik, die aus dem Drucker kommt. Das ermöglicht, die Schaltkreise auf allen möglichen Unterlagen herzustellen, etwa Papier oder Kunststofffolien - doch es gibt noch einige Hürden zu überwinden.

Umwelt - Materialwissenschaft - 29.05.2020
Im Flug erwischt
Im Flug erwischt
Der Mensch ist zahlreichen belastenden Umwelteinflüssen ausgesetzt, und es ist ein internationales Anliegen, diese Emissionen möglichst exakt zu quantifizieren, um daraus Massnahmen zu ihrer Eindämmung einleiten zu können. Auch die Empa ist Teil dieser Bestrebungen und hat unter anderem eine mit modernsten Messgeräten ausgestatteten Drohne entwickelt, die Methan-lecks aufspüren kann.

Gesundheit - Elektrotechnik - 28.05.2020
Mit Strom Gene regulieren
Mit Strom Gene regulieren
Einem Forschungsteam um ETH-Professor Martin Fussenegger ist es erstmals gelungen, Gene direkt mit elektrischem Strom zu kontrollieren. Damit schafft es die Grundlage für medizinische Implantate, die durch elektronische Geräte ausserhalb des Körpers einund ausgeschaltet werden können. Ein Diabetiker trägt in seinem Körper ein Implantat, das insulinproduzierende Zellen enthält, und eine elektronische Steuereinheit.

Gesundheit - Biowissenschaften - 28.05.2020
Immunzellen in Hirntumoren auf der Spur
Immunzellen in Hirntumoren auf der Spur
Bösartige Hirntumore operativ vollständig zu entfernen ist nicht immer möglich. Forschende der Universität Zürich und des Universitätsspitals Zürich konnten nun die Zusammensetzung der Immunzellen von verschiedenen Hirntumoren mit beispielloser Präzision charakterisieren. Damit liefern sie wichtige Grundlagen für künftige Immuntherapien.

Biowissenschaften - 28.05.2020
Genetik des Hochzeitskleids bestimmt, ob Arten koexistieren können
Genetik des Hochzeitskleids bestimmt, ob Arten koexistieren können
Im Victoriasee leben rund 500 verschiedene Arten von Buntbarschen. Welche davon am selben Ort koexistieren können, hängt davon ab, wie gross der Effekt einzelner Gene auf wichtige Merkmale bei der Partnerwahl ist. Das fand ein Forscherteam der Eawag und der Universität Bern heraus. Innerhalb von nur wenigen tausend Jahren entstanden in einigen ostafrikanischen Seen eine enorme Vielfalt an Buntbarschen.

Mathematik - 26.05.2020
Mit Mathematik Menschen retten
Mit Mathematik Menschen retten
Forschende der ETH Zürich und des MIT haben eine Berechnungsmethode entwickelt, um die Suche bei der Seenotrettung zu beschleunigen. Mit dem neuen Algorithmus lässt sich voraussagen, wohin Objekte oder Menschen an der Meeresoberfläche getrieben werden. Jedes Jahr ertrinken bei Schiffsunfällen oder Flugzeugabstürzen hunderte Menschen auf dem offenen Meer.

Agronomie / Lebensmittelingenieur - 26.05.2020
Wildbienen fliegen für die Forschung
Wildbienen fliegen für die Forschung
Was stresst Wildbienen? Sind es gewisse Pflanzenschutzmittel? Oder das Fehlen nährstoffreicher Nahrung? Ist es eine Kombination davon? Fachleute in ganz Europa gehen diesen Fragen nach, auch bei Agroscope.

Gesundheit - Chemie - 26.05.2020
Blutgefässe einfacher und präziser sichtbar machen
Blutgefässe einfacher und präziser sichtbar machen
Forschende der Universität Zürich haben ein neues Röntgenkontrastmittel entwickelt, das sich einfacher als bisherige anwenden lässt. Das Kontrastmittel gelangt zuverlässiger in alle Blutgefässe und ermöglicht so die präzise Bildgebung. Das hilft, die Anzahl der Versuchstiere zu reduzieren. Verschiedene Krankheiten bei Mensch und Tier - etwa Tumoren, Schlaganfälle oder chronische Niereninsuffizienz - schädigen die Blutgefässe.

Informatik - Gesundheit - 25.05.2020
Erste Bewährungsprobe für SwissCovid App
Erste Bewährungsprobe für SwissCovid App
Heute beginnt die Pilotphase der langersehnten Tracing App, welche die ETH Zürich und Lausanne gemeinsam im Auftrag des Bundes entwickelt haben. Die Schweiz ist das erste Land, das für eine solche App die Schnittstellen von Google und Apple verwendet. Die Menschen in der Schweiz kehren nach der Corona-Krise allmählich wieder zu ihrem Alltag und ihrer Arbeit zurück.

Biowissenschaften - Gesundheit - 25.05.2020
Auch «natürliche Stoffe» können Ungeborene schädigen
Pflanzliche Stoffe, welche Schwangere über ihre Nahrung aufnehmen, werden von der Darmflora in chemische Substanzen zerlegt, welche teilweise die Plazentaschranke durchqueren und in den Foetus gelangen. Diese körperfremden Stoffe können dem Ungeborenen schaden, auch wenn sie «natürlichen Ursprungs» sind.

Physik - Materialwissenschaft - 25.05.2020
Verlustfreie Stromleitung an den Kanten
Verlustfreie Stromleitung an den Kanten
Atomar dünne Schichten eines Halbmetalls namens Wolframditellurid leiten Strom verlustfrei entlang enger eindimensionaler Kanäle an den Rändern. Das Material ist damit ein topologischer Isolator zweiter Ordnung. Physiker der Universität Basel haben dies experimentell bewiesen und ergänzen damit den Materialfundus für topologische Supraleitung.

Umwelt - 22.05.2020
Hummeln bringen Pflanzen schneller zur Blüte
Hummeln bringen Pflanzen schneller zur Blüte
Wenn Pollen Mangelware sind, beschädigen Hummeln Blätter von Blütenpflanzen so, dass diese schneller blühen. Das zeigt ein ETH-Forschungsteam unter der Leitung von Consuelo De Moraes und Mark Mescher. Dieser Frühling kam so früh wie nie zuvor. Viele Pflanzen standen bereits Mitte April in voller Blüte, also rund drei bis vier Wochen früher als normal.