Aktualitäten 2020


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Biowissenschaften - Umwelt - 12.11.2020
Die Felchenarten der Berner Oberländer Seen
Die Felchenarten der Berner Oberländer Seen
Ein Team der Universität Bern und des Wasserforschungsinstituts Eawag beschreibt sieben endemische Felchenarten der Berner Oberländer Seen - vier davon wurden vorher noch nicht wissenschaftlich beschrieben, zwei erst in den letzten Jahren als eigenständige Arten erkannt. Eine Felchenvielfalt wie in Thunerund Brienzersee gibt es in der Schweiz sonst höchstens noch im Vierwaldstättersee.

Agronomie / Lebensmittelingenieur - Umwelt - 11.11.2020
Staaten könnten Überdüngung eindämmen
Staaten könnten Überdüngung eindämmen
Viele Länder könnten in der Landwirtschaft weniger Stickstoffdünger einsetzen, ohne dass die Ernteerträge wegbrächen. Das zeigt ein internationales Forschungsteam um die beiden ETH-Wissenschaftler David Wüpper und Robert Finger. Die Welt wird mit Stickstoff überschwemmt. Er dient in der Landwirtschaft als Dünger, um, die Produktion zu steigern.

Informatik - Mikrotechnik - 11.11.2020
Auf dem Weg zu lebensechten Robotern
Auf dem Weg zu lebensechten Robotern
Damit Roboter in Zukunft mehr können als einfache Automaten, müssen sie nicht nur über eine eigene Denkleistung verfügen. Die künstliche Intelligenz muss um Fähigkeiten einer physischen künstlichen Intelligenz, PAI, erweitert werden, postulieren Empa-Forscher. Dies werde das Feld der Robotik und die Beziehungen zwischen Mensch und Maschine neu definieren.

Agronomie / Lebensmittelingenieur - Umwelt - 10.11.2020
Saatgutbehandlung mit Dampf wirkt effektiv gegen Getreidekrankheiten
Saatgutbehandlung mit Dampf wirkt effektiv gegen Getreidekrankheiten
Saatgutbehandlungen zielen darauf ab, die keimenden Nutzpflanzen vor Krankheiten zu schützen. Agroscope überprüfte in Zusammenarbeit mit der Agrargenossenschaft fenaco unter anderem die thermischen Verfahren mit Dampf und Warmwasser zur Saatgutbehandlung bei Getreide. Die Ergebnisse zeigen das grosse Potenzial dieser Methoden auf.

Biowissenschaften - Gesundheit - 09.11.2020
Yin und Yang: Zwei Signalmoleküle bestimmen Wachstum und Verhalten von Bakterien
Yin und Yang: Zwei Signalmoleküle bestimmen Wachstum und Verhalten von Bakterien
Bakterien gelten als wahre Éberlebenskünstler. Ihre Fähigkeit, sich schnell an ändernde Umweltbedingungen anzupassen, verdanken sie zwei miteinander konkurrierenden Signalmolekülen. Als «Yin und Yang» des Stoffwechsels entscheiden sie über die Lebensweise von Bakterien, wie Forschende der Universität Basel berichten.

Biowissenschaften - Gesundheit - 05.11.2020
Genetik des Wirts bestimmt Zusammensetzung von Viren-Gemeinschaften
Genetik des Wirts bestimmt Zusammensetzung von Viren-Gemeinschaften
Pflanzen können von mehreren Viren gleichzeitig befallen werden. Die Zusammensetzung der Erreger ist jedoch unterschiedlich, auch wenn die Individuen zur selben Art und Population gehören. Ökologinnen der Universität Zürich haben nun gezeigt, dass diese Unterschiede in erster Linie auf genetische Variation zwischen den Wirten zurückzuführen sind.

Umwelt - Agronomie / Lebensmittelingenieur - 05.11.2020
Diversität steigert den Ertrag und schützt die Umwelt
Diversität steigert den Ertrag und schützt die Umwelt
Die Kräfte der Natur und die Vielfalt der landwirtschaftlichen Praxis nutzen - das ist Diversifizierung. Diese bringt Vorteile - positive Effekte auf Ertrag und Umweltschutz. Das zeigt eine internationale Studie, an der Agroscope-Forschende mitgearbeitet haben und die kürzlich in der Fachzeitschrift «Science Advances» veröffentlicht wurde.

Biowissenschaften - 05.11.2020
Zuhören oder Lippen lesen - wie neuronale Schwingungen Sprache entschlüsseln
Zuhören oder Lippen lesen - wie neuronale Schwingungen Sprache entschlüsseln
Ein vom Schweizerischen Nationalfonds unterstütztes Forschungsteam hat herausgefunden, wie Schwingungen im Gehirn am Verstehen von gesprochener Sprache beteiligt sind: Sie bestimmen, welcher Sinn - Hören oder Sehen - hauptsächlich beiträgt. Wenn wir verstehen wollen, was uns jemand sagt, verlassen wir uns nicht nur auf das Gehör, sondern auch darauf, was wir sehen: Wir beobachten die Lippenbewegungen und den Gesichtsausdruck.

Umwelt - Materialwissenschaft - 03.11.2020
Umweltschäden mit Drohnen erkennen
Umweltschäden mit Drohnen erkennen
Das ökologische Gleichgewicht des Waldes im Auge zu behalten, ist nicht ganz einfach. Ein Forscherteam der Empa und des «Imperial College London» hat Drohnen entwickelt, die Bäume mit Sensoren ausrüsten, die Umweltschäden erkennen. Klimawandel, Insektenplage oder Wildverbiss - der Wald ist einer Vielzahl von schädlichen Umwelteinflüssen ausgesetzt, die es zu beobachten gilt.

Umwelt - Geowissenschaften - 03.11.2020
Kurzschlüsse erhöhen Pestizidbelastung
Kurzschlüsse erhöhen Pestizidbelastung
Im Landwirtschaftsgebiet fliesst viel Wasser von den Feldern, sowie von Strassen und Wegen über Schächte und andere künstliche Entwässerungen direkt in Bäche. Über solche Kurzschlüsse gelangen auch Pestizide in die Gewässer - eine neue Studie sagt, deutlich mehr als bisher angenommen. 20 Einzugsgebiete im Mittelland und im Jura haben die Forschenden in ihrer soeben in der Zeitschrift Aqua&Gas publizierten Studie untersucht.

Umwelt - Chemie - 03.11.2020
Russpartikel beeinflussen Erderwärmung
Ein Forscherteam der ETH Zürich hat mit Simulationen auf dem CSCS-Supercomputer "Piz Daint" untersucht, wie sich Alterungsmechanismen von Russpartikeln in der Atmosphäre auf die Wolkenbildung auswirken. Die Ergebnisse zeigen, dass Russalterung die Wolkenbildung und somit das Klima verändert. Beim Verbrennen von Holz, Erdölprodukten oder anderen organischen Materialien, gelangen Russpartikel in die Atmosphäre.

Biowissenschaften - Gesundheit - 02.11.2020
Mutationen auf verschiedenen Ebenen der Zelle verstehen
Mutationen auf verschiedenen Ebenen der Zelle verstehen
Forschende der ETHZ zeigten exemplarisch, wie sich Mutationen in einem Gen auf die Struktur, Funktion und das Interaktions-Netzwerk eines Proteinkomplexes auswirken. Die Arbeit bildet eine wichtige Grundlage für die Personalisierte Medizin. In den 1990er Jahren riefen Wissenschaftler das Genomzeitalter aus.

Umwelt - Innovation - 29.10.2020
Wie wirkt sich 5G aufs Klima aus?
Wie wirkt sich 5G aufs Klima aus?
Ein Team aus Forschenden der Universität Zürich und der Empa hat die Folgen des 5G-Mobilfunkstandards für das Klima analysiert. Klar ist: Mit der 5G-Technologie können Treibhausgasemissionen eingespart werden, da neue Anwendungen möglich werden und die Digitalisierung effizienter genutzt wird. Heute informieren die Studienpartner in Bern Bundesparlamentarier.

Gesundheit - Biowissenschaften - 29.10.2020
Neue Sars-CoV-2-Variante hat sich im Sommer 2020 in Europa verbreitet
Neue Sars-CoV-2-Variante hat sich im Sommer 2020 in Europa verbreitet
Ein Forschungsteam unter der Leitung der Universität Basel und der ETH Zürich hat eine neue Sars-CoV-2-Variante identifiziert, die sich in den letzten Monaten in ganz Europa verbreitet hat, wie aus einer neuen, noch nicht von Fachleuten überprüften Studie hervorgeht.  Allein in Europa sind zurzeit Hunderte Varianten des neuen Coronavirus Sars-CoV-2 im Umlauf, die sich alle durch kleine Mutationen in ihrem Erbgut voneinander unterscheiden.

Geowissenschaften - Umwelt - 29.10.2020
Einfluss des Winds auf Unterwasser-Rutschungen im Bielersee
Einfluss des Winds auf Unterwasser-Rutschungen im Bielersee
Bläst der Wind am Bielersee aus Südwesten und regnet es heftig, so werden grosse Mengen an Sediment aus der Aare in den See geschwemmt. Da der Südwestwind auch die Seezirkulation beeinflusst, bestimmt die Windrichtung wesentlich, wo sich das Sediment im See ablagert, nämlich entlang des Ostufers in Richtung Biel - eine wichtige Erkenntnis, um Risikogebiete für Hangrutschungen zu identifizieren.

Umwelt - Innovation - 29.10.2020
Schützende Schneeschicht für Gletscher
Gletscher retten - für dieses Ziel arbeiten verschiedene Schweizer Hochschulen und Unternehmen zusammen. Die Methode: Gletscher beschneien. Sie soll es ermöglichen, weltweit Gletscher vor weiterem Schmelzen zu schützen. Im Winter 2020/2021 können erste Tests der Technologie an der Talstation Diavolezza in Graubünden durchgeführt werden.

Pharmakologie - 28.10.2020
Mehr Paracetamol-Vergiftungen
Mehr Paracetamol-Vergiftungen
Seit 2003 ist das Schmerzmittel Paracetamol in der Schweiz in Tabletten mit einer höheren Wirkstoffdosis erhältlich. Gleichzeitig haben hierzulande Paracetamol-Vergiftungsfälle zugenommen, konnten ETH-Forschende in einer Datenauswertung zeigen. Das bekannte Schmerzmittel Paracetamol ist in der Schweiz nicht nur rezeptfrei in Tabletten zu 500 Milligramm erhältlich, sondern nach Verschreibung durch einen Arzt oder eine Ärztin auch in doppelt so hoch dosierten Tabletten zu 1000 Milligramm (1 Gramm).

Chemie - Biowissenschaften - 28.10.2020
Die künstliche Zelle auf einem Chip
Die künstliche Zelle auf einem Chip
Forschende der Universität Basel haben ein exakt kontrollierbares System entwickelt, um biochemische Reaktionskaskaden in Zellen nachzuahmen. Sie nutzen die Mikrofluid-Technik um Mini-Reaktionscontainer aus Polymeren herzustellen, die sie mit den gewünschten Eigenschaften ausstatten. Nützlich ist diese «Zelle auf einem Chip» nicht nur für die Erforschung von Prozessen in Zellen, sondern auch für die Entwicklung neuer Synthesewege für chemische Anwendungen oder für biologische Wirkstoffe in der Medizin.

Gesundheit - Psychologie - 27.10.2020
Schweizer Fatalismus schützt in der Pandemie vor negativen Gefühlen
Schweizer Fatalismus schützt in der Pandemie vor negativen Gefühlen
Vertrauen oder Enttäuschung über das staatliche Krisenmanagement sind in Pandemiezeiten wichtig für die Stimmungsbalance. Dies zeigt eine Studie der Universität Zürich, die auf Befragungen in Israel und der Schweiz basiert. Ende April zeigten sich die Israelis doppelt so enttäuscht über ihre Regierungsinstitutionen in der Pandemie als Schweizerinnen und Schweizer.

Umwelt - Geowissenschaften - 26.10.2020
Blick zurück auf das Klima der Zukunft
Blick zurück auf das Klima der Zukunft
Heiss und feucht: ETH-Forscher rekonstruieren anhand von Mineralien aus uralten Böden das Klima, das vor rund 55 Millionen Jahren auf der Erde herrschte. Die Erkenntnisse tragen dazu bei, unser künftiges Klima besser einzuschätzen. Vor 57 bis 55 Millionen Jahren ging das Paläozän zu Ende, und das Eozän begann.