Aktualitäten 2020

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Biowissenschaften



Ergebnisse 1 - 20 von 73.


Umwelt - Biowissenschaften - 05.08.2020
Neuguinea verfügt über die reichste Inselflora der Welt
Neuguinea verfügt über die reichste Inselflora der Welt
Neuguinea ist die Insel mit der weltweit grössten Pflanzenvielfalt. Dies zeigt eine breit angelegte Studie unter Federführung der Universität Zürich: Ein internationales Team trug eine Liste mit fast 14-000 Arten aus Online-Katalogen zusammen und liess sie von Pflanzenexperten überprüfen. Diese Arbeit ist für Forschung und Artenschutz äussert wertvoll.

Biowissenschaften - 05.08.2020
Autismus: Wie eine Genveränderung das Sozialverhalten beeinflusst
Autismus: Wie eine Genveränderung das Sozialverhalten beeinflusst
Forschende am Biozentrum der Universität Basel haben einen neuen Zusammenhang zwischen einer Genveränderung und abweichendem Sozialverhalten bei Autismus entdeckt: Die Mutation im Neuroligin-3-Gen reduziert im Gehirn die Wirkung des «Kuschelhormons» Oxytocin. Im Fachjournal «Nature» stellen die Forschenden einen Behandlungsansatz vor, der das Sozialverhalten bei Autismus normalisieren könnte.

Biowissenschaften - Chemie - 27.07.2020
Die wundersame Reise kleiner RNA-Stücke
Schon seit längerem ist bekannt, dass die RNA-Interferenz Gene in entfernten Zellen stummschaltet. Nun weisen ETH-Forschende erstmals eindeutig nach, dass kurze doppelsträngige RNA-Schnipsel die Kuriere sind, welche die RNA-Interferenz über weite Entfernung übermitteln. Kleine RNA-Stücke spielen in den meisten Lebewesen eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Genen, indem sie diese stummschalten.

Biowissenschaften - Sozialwissenschaften - 24.07.2020
Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
Affenarten mit grossen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen. Doch das Erlernen feinmotorischer Fähigkeiten wie der Werkzeuggebrauch kann dauern: am meisten Zeit beansprucht es bei Menschen. Arten mit grossem Hirn wie Menschen und Menschenaffen lernen zwar nicht langsamer als andere Primaten, beginnen aber erst später damit, wie Forschende der Universität Zürich zeigen.

Umwelt - Biowissenschaften - 17.07.2020
Die Biodiversität von Flüssen vorhersagen
Die Biodiversität von Flüssen vorhersagen
Die Artenvielfalt ist sowohl in der Schweiz als auch weltweit stark bedroht. Der Bestand zahlreicher Organismen geht massiv zurück, insbesondere in Süsswasser-Ökosystemen. Alle in Flüssen lebenden Arten - etwa Fische, Bakterien und zahlreiche wirbellose Wassertiere wie Eintags-, Steinoder Köcherfliegen - sind entscheidend, damit diese Ökosysteme funktionieren.

Umwelt - Biowissenschaften - 14.07.2020
Rückgang des Braunkehlchens: Verantwortung in Europa
Rückgang des Braunkehlchens: Verantwortung in Europa
Vielen Vögeln des Landwirtschaftsgebiets geht es schlecht, besonders den Arten, die in Afrika überwintern. Sind also Veränderungen in Zugund Überwinterungsgebieten für diesen Rückgang verantwortlich? Eine neue Studie unter Mitwirkung der Vogelwarte zeigt nun, dass dies zumindest für das Braunkehlchen nicht der Fall ist.

Biowissenschaften - Umwelt - 14.07.2020
Die Vogelwelt der Schweizer Alpen verliert an Vielfalt
Die Vogelwelt der Schweizer Alpen verliert an Vielfalt
Im Schweizer Hochgebirge nimmt die Diversität von Vögeln immer mehr ab, wie eine gemeinsame Studie der UZH und der Schweizerischen Vogelwarte belegt. Die Auswertung von Daten aus zwei Jahrzehnten zeigt, dass die alpinen Vogelgemeinschaften weniger vielfältig sind als früher und auch weniger ökologische Funktionen abdecken.

Physik - Biowissenschaften - 13.07.2020
Winzige Fische unter riesiger Kamera
Winzige Fische unter riesiger Kamera
Metallische Nanopartikel sind vielversprechende Werkzeuge der Medizin - als Kontrastmittel, Wirkstoff-Transporteure oder zur Abtötung von Tumorzellen durch Wärme. Wie sie sich im Organismus verteilen, liess sich bisher kaum untersuchen. Forschern der Universität Basel sind nun mit einem 3D-bildgebenden Verfahren hoch aufgelöste Aufnahmen in Zebrafisch-Embryos gelungen.

Biowissenschaften - 10.07.2020
Wie die Venusfliegenfalle auch noch zuschnappt
Wie die Venusfliegenfalle auch noch zuschnappt
Die fleischfressende Venusfliegenfalle ist bekannt dafür, dass ihre Fangblätter blitzartig zuklappen, sobald ein Beutetier ihre Sinneshaare zweimal in Folge berührt. Ein Team von Forschern der ETH Zürich und der Universität Zürich hat nun einen neuen Schnappmechanismus entdeckt. Die Venusfliegenfalle ( Dionaea muscipula ) ist die wohl bekannteste fleischfressende Pflanze.

Biowissenschaften - 10.07.2020
Wie die Venusfliegenfalle zuschnappt
Wie die Venusfliegenfalle zuschnappt
Blitzartig klappt die Venusfliegenfalle ihre Fangblätter zusammen und fängt so Spinnen und Insekten. Ausgelöst wird die Falle, wenn Beutetiere die empfindlichen Sinneshaare zweimal innerhalb von 30 Sekunden berühren. Eine UZH-Studie zeigt nun, dass auch eine einzelne langsame Berührung die Falle zuschnappen lässt - vermutlich um langsame Larven oder Schnecken zu fangen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 06.07.2020
Alterungsprozesse im Tiermodell rückgängig gemacht
Alterungsprozesse im Tiermodell rückgängig gemacht
Erhöhte Gebrechlichkeit und Immunschwäche gehören zu den Hauptmerkmalen des Alterns. Forschenden der Universität Bern und vom Inselspital, Universitätsspital Bern ist es nun im Tiermodell gelungen, diese zwei altersbedingten Beeinträchtigungen mit einer neuartigen Zelltherapie zu entschleunigen und teilweise rückgängig zu machen.

Biowissenschaften - Pharmakologie - 02.07.2020
Wie der Körper Blasenentzündungen abwehrt
Wie der Körper Blasenentzündungen abwehrt
Manche Menschen sind gegen Harnwegsinfekte besser geschützt als andere, weil ihr Körper möglicherweise höhere Mengen des Proteins Uromodulin herstellt. Wie der Helfer in der Notdurft funktioniert und was sich daraus für die Behandlung und Prävention der schmerzhaften Entzündungen ableiten lässt, hat nun ein interdisziplinäres Forschungsteam herausgefunden.

Umwelt - Biowissenschaften - 01.07.2020
Alarmierende Langzeitwirkungen von Insektengiften auf Ameisen
Alarmierende Langzeitwirkungen von Insektengiften auf Ameisen
Forschende des Instituts für Bienengesundheit der Universität Bern zeigen in einer Studie, dass schon geringe Rückstände von Neonikotinoid-Insektengiften die schwarze Gartenameise nachhaltig beeinträchtigen. Die Forschenden hinterfragen den derzeitigen Einsatz von chemischen Schädlingsbekämpfungsmitteln und rufen zu nachhaltigeren Lösungen in der Landwirtschaft auf.

Biowissenschaften - Umwelt - 25.06.2020
Delfine erlernen neues Wissen ähnlich wie Menschenaffen
Delfine erlernen neues Wissen ähnlich wie Menschenaffen
Delfine erlernen neue Techniken zum Beutefang nicht nur von ihren Müttern, sondern auch direkt von ihren Gefährten. Das zeigt eine Studie der Universität Zürich von mehr als 1'000 Tümmlern in der westaustralischen Shark Bay. Die Meeressäuger verfügen damit über ähnliche kulturelle Verhaltensweisen wie Menschenaffen.

Biowissenschaften - Gesundheit - 24.06.2020
Genetische Fehlfunktion von Astrozyten löst Migräne aus
Genetische Fehlfunktion von Astrozyten löst Migräne aus
Neurowissenschaftler der Universität Zürich haben den Mechanismus entschlüsselt, der für familiär bedingte Migräne verantwortlich ist: Durch eine genetische Fehlfunktion können bestimmte Hirnzellen, die für Schmerzverarbeitung zuständig sind, überschüssige Reize nicht abbauen. Stattdessen rufen sie starke Kopfschmerzen hervor.

Umwelt - Biowissenschaften - 17.06.2020
Aquascope: Licht ins Dunkel der Unterwasserwelten
Aquascope: Licht ins Dunkel der Unterwasserwelten
Die Live-Bilder des Aquascopes enthüllen eine fantastische Unterwasserwelt. Eine Vielzahl an wunderlichen Kreaturen tummelt sich im Greifensee: sternförmige, zylindrische, mit Hörnern oder extravaganten Frisuren. Das im Wasser schwebende Phytound Zooplankton regt aber nicht nur die Fantasie an, es ist auch ein Indikator des ökologischen Zustands von Gewässern.

Biowissenschaften - Paläontologie - 12.06.2020
Spinosaurier: Raubtiere mit Köpfchen
Spinosaurier: Raubtiere mit Köpfchen
Ein Urzeitriese mit einem niedrigen und langgestreckten Schädel? Das entspricht nicht so ganz unserem typischen Bild eines Raubdinosauriers. Eine erste Untersuchung der inneren Strukturen eines Spinosaurierschädels lässt allerdings darauf hindeuten, dass er ein durchaus raffinierter Spezialist war. Dies fand eine Forschungsgruppe unter Beteiligung der Universität Freiburg heraus.

Biowissenschaften - Sozialwissenschaften - 09.06.2020
Menschen beeinträchtigen das Sozialleben von Giraffen
Menschen beeinträchtigen das Sozialleben von Giraffen
Wenn Giraffen in der Nähe von Dörfern leben, so verändert dies ihr soziales Netzwerk. Die Tiere reduzieren die Stärke der Bindung untereinander und interagieren mit weniger Artgenossen. Dies zeigt eine Studie zur Gruppenstruktur von über 500 weiblichen Giraffen in Tansania eines internationalen Forscherteams unter Leitung der Universität Zürich.

Biowissenschaften - Agronomie / Lebensmittelingenieur - 08.06.2020
Neu identifiziertes Gen reduziert Pollenzahl von Pflanzen
Neu identifiziertes Gen reduziert Pollenzahl von Pflanzen
Für selbstbefruchtende Pflanzen kann es vorteilhaft sein, weniger Samenzellen zu produzieren. Eine internationale Studie unter der Leitung der Universität Zürich hat in der Modellpflanze Arabidopsis ein Gen identifiziert, das die Pollenzahl reduziert. Die Ergebnisse unterstützen die Evolutionstheorie und könnten dazu beitragen, die Pflanzenzüchtung und Domestizierung in der Landwirtschaft zu optimieren.

Biowissenschaften - Gesundheit - 04.06.2020
Tödliche Bakterieninfektion bei Schweinen entschlüsselt
Tödliche Bakterieninfektion bei Schweinen entschlüsselt
Neugeborene Ferkel sterben oft qualvoll an einer Infektion mit einem Darmbakterium. Ein Team von Forschenden aus drei Fakultäten der Universität Bern hat nun herausgefunden, wie das Bakterium tödliche Darmblutungen auslöst. Damit ist ihnen ein Durchbruch in der tiermedizinischen Forschung gelungen.