Aktualitäten 2020

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Biowissenschaften



Ergebnisse 41 - 60 von 121.


Umwelt - Biowissenschaften - 26.08.2020
Super schnelle Artbildung dank Tauschnetzen
Super schnelle Artbildung dank Tauschnetzen
Mit Genom-Analysen von 100 Buntbarsch-Arten beschreibt ein Team des Wasserforschungsinstituts Eawag und der Universität Bern gemeinsam mit Kollegen in Australien, England, Tansania, Uganda und den USA frappante Unterschiede in Geschwindigkeit und Häufigkeit der Artbildung von Buntbarschen. Die Forschenden zeigen, wie der Austausch von Erbgutvarianten zwischen bestehenden Arten die Bildung neuer Arten massiv beschleunigt, sofern die ökologischen Bedingungen stimmen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 26.08.2020
Wie Pflanzen Angriffe von Mikroben abwehren
Wie wir Menschen schützen sich auch Pflanzen gegen Krankheitserreger. Ein internationales Konsortium unter der Leitung von UZH-Professor Cyril Zipfel hat nun einen lang gesuchten Faktor dieses pflanzlichen Immunsystems identifiziert: Bei Kontakt mit Mikroben veranlasst ein Kalziumkanal, dass sich die winzigen Poren auf der Blattoberfläche schliessen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 24.08.2020
Brustkrebs: Neuer Weg, wie Tumorzellen der Selbstvernichtung entgehen
Brustkrebs: Neuer Weg, wie Tumorzellen der Selbstvernichtung entgehen
In unserem Körper verhindert der sogenannte programmierte Zelltod, dass Zellen mit irreparablen Schäden überleben und zu Krebs entarten. Im «EMBO Journal» berichten Forschende am Biozentrum der Universität Basel, wie eine bestimmte Proteinvariante der Selbstvernichtung entgegenwirkt und so das Wachstum von Brustkrebszellen vorantreibt.

Biowissenschaften - Chemie - 18.08.2020
Erbkrankheiten künftig mit RNA heilen
Erbkrankheiten künftig mit RNA heilen
Wissenschaftler entwickelten ein RNA-Molekül, mit dem sich in Zellen des Knochenmarks genetische Fehler mit Auswirkungen auf die Proteinherstellung korrigieren lassen. Patienten, die an einer seltenen vererbbaren und schmerzhaften Sonnenlichtempfindlichkeit leiden, könnten in Zukunft davon profitieren.

Psychologie - Biowissenschaften - 17.08.2020
Schutzfaktor bei psychischem Trauma entdeckt
Schutzfaktor bei psychischem Trauma entdeckt
Die körpereigene Regulation eines bestimmten Gens geht mit einem verminderten Risiko einher, nach einem schrecklichen Erlebnis an einer posttraumatischen Belastungsstörung zu erkranken. Insbesondere sind traumatische Erinnerungen an das Erlebnis weniger stark ausgeprägt. Das berichten Forschende der Universität Basel in der Fachzeitschrift PNAS.

Gesundheit - Biowissenschaften - 11.08.2020
Ein Wundverband, der Bakterien abtötet
Ein Wundverband, der Bakterien abtötet
Damit bakterielle Infektionen direkt in der Wunde bekämpft werden können, haben Empa-Forschende Membranen aus Cellulose entwickelt, die mit antimikrobiellen Eiweissbausteinen ausgestattet sind.

Paläontologie - Biowissenschaften - 06.08.2020
Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier "Tanystropheus" lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Zürich zeigt nun, dass das Reptil im Wasser lebte und überraschend anpassungsfähig war.

Biowissenschaften - Gesundheit - 06.08.2020
REM-Schlaf beeinflusst Essverhalten
REM-Schlaf beeinflusst Essverhalten
Viele verschiedene Hirnregionen zeigen eine erhöhte Aktivität während des REM-Schlafs - warum, ist aber weitgehend unbekannt. Forschende der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern, haben nun entdeckt, dass die Aktivität bestimmter Nervenzellen während des REM-Schlafs unser Essverhalten reguliert: wird diese Aktivität bei Mäusen unterdrückt, ist ihr Appetit gestört.

Umwelt - Biowissenschaften - 05.08.2020
Neuguinea verfügt über die reichste Inselflora der Welt
Neuguinea verfügt über die reichste Inselflora der Welt
Neuguinea ist die Insel mit der weltweit grössten Pflanzenvielfalt. Dies zeigt eine breit angelegte Studie unter Federführung der Universität Zürich: Ein internationales Team trug eine Liste mit fast 14-000 Arten aus Online-Katalogen zusammen und liess sie von Pflanzenexperten überprüfen. Diese Arbeit ist für Forschung und Artenschutz äussert wertvoll.

Biowissenschaften - 05.08.2020
Autismus: Wie eine Genveränderung das Sozialverhalten beeinflusst
Autismus: Wie eine Genveränderung das Sozialverhalten beeinflusst
Forschende am Biozentrum der Universität Basel haben einen neuen Zusammenhang zwischen einer Genveränderung und abweichendem Sozialverhalten bei Autismus entdeckt: Die Mutation im Neuroligin-3-Gen reduziert im Gehirn die Wirkung des «Kuschelhormons» Oxytocin. Im Fachjournal «Nature» stellen die Forschenden einen Behandlungsansatz vor, der das Sozialverhalten bei Autismus normalisieren könnte.

Biowissenschaften - Chemie - 27.07.2020
Die wundersame Reise kleiner RNA-Stücke
Schon seit längerem ist bekannt, dass die RNA-Interferenz Gene in entfernten Zellen stummschaltet. Nun weisen ETH-Forschende erstmals eindeutig nach, dass kurze doppelsträngige RNA-Schnipsel die Kuriere sind, welche die RNA-Interferenz über weite Entfernung übermitteln. Kleine RNA-Stücke spielen in den meisten Lebewesen eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Genen, indem sie diese stummschalten.

Biowissenschaften - Sozialwissenschaften - 24.07.2020
Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
Affenarten mit grossen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen. Doch das Erlernen feinmotorischer Fähigkeiten wie der Werkzeuggebrauch kann dauern: am meisten Zeit beansprucht es bei Menschen. Arten mit grossem Hirn wie Menschen und Menschenaffen lernen zwar nicht langsamer als andere Primaten, beginnen aber erst später damit, wie Forschende der Universität Zürich zeigen.

Umwelt - Biowissenschaften - 17.07.2020
Die Biodiversität von Flüssen vorhersagen
Die Biodiversität von Flüssen vorhersagen
Die Artenvielfalt ist sowohl in der Schweiz als auch weltweit stark bedroht. Der Bestand zahlreicher Organismen geht massiv zurück, insbesondere in Süsswasser-Ökosystemen. Alle in Flüssen lebenden Arten - etwa Fische, Bakterien und zahlreiche wirbellose Wassertiere wie Eintags-, Steinoder Köcherfliegen - sind entscheidend, damit diese Ökosysteme funktionieren.

Umwelt - Biowissenschaften - 14.07.2020
Rückgang des Braunkehlchens: Verantwortung in Europa
Rückgang des Braunkehlchens: Verantwortung in Europa
Vielen Vögeln des Landwirtschaftsgebiets geht es schlecht, besonders den Arten, die in Afrika überwintern. Sind also Veränderungen in Zugund Überwinterungsgebieten für diesen Rückgang verantwortlich? Eine neue Studie unter Mitwirkung der Vogelwarte zeigt nun, dass dies zumindest für das Braunkehlchen nicht der Fall ist.

Biowissenschaften - Umwelt - 14.07.2020
Die Vogelwelt der Schweizer Alpen verliert an Vielfalt
Die Vogelwelt der Schweizer Alpen verliert an Vielfalt
Im Schweizer Hochgebirge nimmt die Diversität von Vögeln immer mehr ab, wie eine gemeinsame Studie der UZH und der Schweizerischen Vogelwarte belegt. Die Auswertung von Daten aus zwei Jahrzehnten zeigt, dass die alpinen Vogelgemeinschaften weniger vielfältig sind als früher und auch weniger ökologische Funktionen abdecken.

Physik - Biowissenschaften - 13.07.2020
Winzige Fische unter riesiger Kamera
Winzige Fische unter riesiger Kamera
Metallische Nanopartikel sind vielversprechende Werkzeuge der Medizin - als Kontrastmittel, Wirkstoff-Transporteure oder zur Abtötung von Tumorzellen durch Wärme. Wie sie sich im Organismus verteilen, liess sich bisher kaum untersuchen. Forschern der Universität Basel sind nun mit einem 3D-bildgebenden Verfahren hoch aufgelöste Aufnahmen in Zebrafisch-Embryos gelungen.

Biowissenschaften - 10.07.2020
Wie die Venusfliegenfalle auch noch zuschnappt
Wie die Venusfliegenfalle auch noch zuschnappt
Die fleischfressende Venusfliegenfalle ist bekannt dafür, dass ihre Fangblätter blitzartig zuklappen, sobald ein Beutetier ihre Sinneshaare zweimal in Folge berührt. Ein Team von Forschern der ETH Zürich und der Universität Zürich hat nun einen neuen Schnappmechanismus entdeckt. Die Venusfliegenfalle ( Dionaea muscipula ) ist die wohl bekannteste fleischfressende Pflanze.

Biowissenschaften - 10.07.2020
Wie die Venusfliegenfalle zuschnappt
Wie die Venusfliegenfalle zuschnappt
Blitzartig klappt die Venusfliegenfalle ihre Fangblätter zusammen und fängt so Spinnen und Insekten. Ausgelöst wird die Falle, wenn Beutetiere die empfindlichen Sinneshaare zweimal innerhalb von 30 Sekunden berühren. Eine UZH-Studie zeigt nun, dass auch eine einzelne langsame Berührung die Falle zuschnappen lässt - vermutlich um langsame Larven oder Schnecken zu fangen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 06.07.2020
Alterungsprozesse im Tiermodell rückgängig gemacht
Alterungsprozesse im Tiermodell rückgängig gemacht
Erhöhte Gebrechlichkeit und Immunschwäche gehören zu den Hauptmerkmalen des Alterns. Forschenden der Universität Bern und vom Inselspital, Universitätsspital Bern ist es nun im Tiermodell gelungen, diese zwei altersbedingten Beeinträchtigungen mit einer neuartigen Zelltherapie zu entschleunigen und teilweise rückgängig zu machen.

Biowissenschaften - Pharmakologie - 02.07.2020
Wie der Körper Blasenentzündungen abwehrt
Wie der Körper Blasenentzündungen abwehrt
Manche Menschen sind gegen Harnwegsinfekte besser geschützt als andere, weil ihr Körper möglicherweise höhere Mengen des Proteins Uromodulin herstellt. Wie der Helfer in der Notdurft funktioniert und was sich daraus für die Behandlung und Prävention der schmerzhaften Entzündungen ableiten lässt, hat nun ein interdisziplinäres Forschungsteam herausgefunden.