Aktualitäten 2021

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Biowissenschaften



Ergebnisse 1 - 20 von 117.


Biowissenschaften - Gesundheit - 22.12.2021
T-Zellen: Keine Zeit zu sterben
T-Zellen: Keine Zeit zu sterben
Sie stehen im Kampf gegen Viren, Bakterien und entarteten Zellen an vorderster Front: die T-Zellen unseres Immunsystems. Doch je älter wir werden, desto weniger T-Zellen produziert unser Körper. Wie lange wir gesund bleiben, hängt also auch davon ab, wie lange sie Überleben. Forschende der Universität Basel haben nun einen bisher unbekannten Signalweg aufgedeckt, der T-Zellen lange am Leben erhält.

Biowissenschaften - Gesundheit - 21.12.2021
Schalter für Wirksamkeit von Adenovirus-Impfstoffen gegen Covid-19 entdeckt
Schalter für Wirksamkeit von Adenovirus-Impfstoffen gegen Covid-19 entdeckt
Adenoviren besitzen ein Protein, das ihr Erbmaterial schützt, bis es zum Zellkern der infizierten Zelle gelangt. Dort streift das Virus seine Hülle ab und das schützende Protein löst sich von der Virus-DNA. Erst dann wird diese in den Zellkern importiert - die Voraussetzung für die Bildung neuer Viren.

Gesundheit - Biowissenschaften - 21.12.2021
Schlafmuster von Babys hängt mit Darmbakterien zusammen
Eine an den Universitäten Freiburg und Zürich durchgeführte und vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützte Studie zeigt, dass bereits bei Säuglingen ein Zusammenhang zwischen Schlafverhalten und Darmflora besteht. Die Bakterien im Darm von Säuglingen haben eine Verbindung mit dem Schlaf. Bereits ab dem Alter von drei Monaten ist dies zu beobachten, wie die beiden Schlafforscherinnen Salome Kurth von der Universität Freiburg und Sarah Schoch von der Universität Zürich erstmals gezeigt haben.

Gesundheit - Biowissenschaften - 20.12.2021
Neue Muskelschicht am Kiefer entdeckt
Neue Muskelschicht am Kiefer entdeckt
Die Anatomie des Menschen hält noch Überraschungen parat: Forschende der Universität Basel haben einen bisher Übersehenen Teil eines unserer Kaumuskeln entdeckt und erstmals detailliert beschrieben. Der Massetermuskel ist der prominenteste unserer Kaumuskeln. Legt man die Finger auf den hinteren Bereich der Wangen und presst die Zähne aufeinander, fühlt man, wie er sich anspannt.

Gesundheit - Biowissenschaften - 14.12.2021
Verborgener Feind: Krankheitserreger verstecken sich im Gewebe
Verborgener Feind: Krankheitserreger verstecken sich im Gewebe
Antibiotika sind ein erprobtes Mittel, um Patienten bei bakteriellen Infektionen zu heilen. Einige Patienten erleiden allerdings einen Rückfall. Forschende der Universität Basel haben nun herausgefunden, warum einige Bakterien die Antibiotikagabe Überleben. Zudem entdeckte das Team, wo sich die Bakterien im Körper verstecken und warum auch die körpereigene Abwehr dabei eine Rolle spielt.

Biowissenschaften - 14.12.2021
Wenn das Hirn von Hören auf Zuhören umschaltet
Was passiert im Gehirn, wenn das blosse Hören zum Zuhören wird? Um das zu entschlüsseln, haben Forschende der Universität Basel den neuronalen Fingerabdruck der beiden Arten der Schallverarbeitung im Gehirn von Mäusen aufgespürt. Intuitiv ist uns klar: Es macht einen Unterschied, ob wir passiv hören oder aktiv zuhören.

Umwelt - Biowissenschaften - 02.12.2021
Der Süsswasser-Biodiversität einen Platz am Tisch einräumen
Der Süsswasser-Biodiversität einen Platz am Tisch einräumen
«Der Biodiversitätsverlust im Süsswasser ist eine weltweite Krise, die buchstäblich unter der Wasseroberfläche verborgen ist», stellt die Professorin Sonja Jähnig vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und der Humboldt-Universität zu Berlin fest.

Biowissenschaften - 30.11.2021
Vielfalt im Gehirn: Neue Gene erschaffen neue Zelltypen
Vielfalt im Gehirn: Neue Gene erschaffen neue Zelltypen
Durch die Verdopplung des Erbguts können Zellen neue Funktionen erhalten. Dieser Prozess bringt möglicherweise neue Zelltypen mit einzigartigen Eigenschaften hervor. Forschende der Universität Basel haben nun in Fischen nachweisen können, dass durch Genverdopplungen neue Zelltypen entstehen, und untermauern damit eine klassische evolutionsbiologische Theorie.

Gesundheit - Biowissenschaften - 29.11.2021
Krebszellen fördern je nach Beschaffenheit Metastasen und Therapieresistenz
Krebszellen fördern je nach Beschaffenheit Metastasen und Therapieresistenz
Eine Zelltransformation namens EMT befähigt Krebszellen, sich vom Tumor zu lösen und andernorts Metastasen zu bilden. Dieser Umwandlungsprozess läuft aber nicht immer vollständig ab. Forschende der Universität Basel konnten nun zeigen, dass Tumorzellen unterschiedlich zu Bildung von Metastasen und zur Entstehung von Therapieresistenz beitragen - je nachdem, ob sie die Transformation komplett oder nur teilweise durchlaufen haben.

Biowissenschaften - Gesundheit - 16.11.2021
Wertvolle Virensammlung aus Basel für weltweite Forschung
Wertvolle Virensammlung aus Basel für weltweite Forschung
Phagen sind Viren, die Bakterien befallen. Sie sind für viele Ökosysteme unserer Erde sehr wichtig und können auch im Kampf gegen antibiotikaresistente Keime helfen. Forschende am Biozentrum der Universität Basel haben nun eine bedeutende Phagen-Sammlung erstellt. Fachleute aus aller Welt können sie zu Forschungszwecken nutzen, als biotechnologisches Werkzeug oder um zu erforschen, welche Phagen sich am besten für eine Therapie eignen.

Biowissenschaften - 11.11.2021
Wie wächst ein Flügel? Eine Reise auf den Spuren von Proteinen
Wie wächst ein Flügel? Eine Reise auf den Spuren von Proteinen
Damit während der Entwicklung funktionelle Organe entstehen, müssen Zellen korrekt kommunizieren und Form und Grösse bis ins kleinste Detail richtig ausbilden. Ein Forschungsteam der Universität Basel hat das Flügelwachstum der Fruchtfliege untersucht und dabei ein langjähriges Dogma widerlegt. Anders als bislang angenommen, ist die räumliche Verteilung eines Signalmoleküls namens Dpp nur zu einem kleinen Teil dafür verantwortlich, dass die Fliege einen perfekten Flügel erhält.

Biowissenschaften - 10.11.2021
Ameisen arbeiten per Speichelaustausch gemeinsam am Stoffwechsel
Ameisen arbeiten per Speichelaustausch gemeinsam am Stoffwechsel
Eine neue Studie der Universität Freiburg zeigt auf, wie Ameisenkolonien mit Hilfe von Mund zu Mund ausgetauschten Flüssigkeiten die Arbeit innerhalb der Kolonie aufteilt und an die Bedürfnisse dieser anpasst. Wie eine heute in eLife veröffentlichte Studie belegt, nutzen Ameisenkolonien von Mund zu Mund ausgetauschte Flüssigkeiten, um einen kolonieweiten Stoffwechsel zu schaffen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 05.11.2021
Tropenfrösche ermöglichen neue Erkenntnisse zu Nierenkrankheit
Tropenfrösche ermöglichen neue Erkenntnisse zu Nierenkrankheit
Mithilfe modernster Gentechnik haben Forschende in tropischen Fröschen ein Modell zur Untersuchung einer erblichen Nierenkrankheit entwickelt. Dies ermöglicht ihnen, grosse Datenmengen zu den entsprechenden Anomalien zu sammeln und diese mit Künstlicher Intelligenz zu analysieren. Das Vorgehen eröffnet effiziente Möglichkeiten für die Suche nach Therapeutika gegen die bisher unheilbare Krankheit.

Biowissenschaften - Gesundheit - 05.11.2021
Komapatienten: Günstige Prognose bei Gleichtakt der Hirnzellen
Komapatienten: Günstige Prognose bei Gleichtakt der Hirnzellen
Ein Forschungsteam des Inselspitals, der Universität Bern und des Centre Hospitalier Universitaire Vaudois (CHUV) Lausanne untersuchte die Verarbeitung von Tonsignalen im Gehirn von Patienten am ersten Tag im Koma. In einer kürzlich publizierten Arbeit identifizierten die Forschenden neuronale Synchronität, das zeitlich koordinierte Arbeiten der Neuronen, als ausschlaggebenden Faktor für die Vorhersage einer erfolgreichen Erholung nach dem Koma.

Biowissenschaften - Umwelt - 03.11.2021
Ein natürlicher CO2-Speicher dank symbiotischer Bakterien
Ein natürlicher CO2-Speicher dank symbiotischer Bakterien
Ganz ähnlich wie viele Landpflanzen leben Seegräser in Symbiose mit stickstofffixierenden Bakterien. Eine im Fachmagazin Nature veröffentlichte Studie von Forschenden des Bremer Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie und der Eawag zeigt, dass Seegras im Mittelmeer in seinen Wurzeln eine Symbiose mit einem Bakterium unterhält, welches den für das Wachstum notwendigen Stickstoff liefert.

Gesundheit - Biowissenschaften - 02.11.2021
Therapie im Zellinneren
Bisher unheilbare Krankheiten liessen sich womöglich therapieren, wenn man gezielt therapeutische Proteine in Zellen einschleusen könnte. Eine seit rund 30 Jahren erforschte Methode dafür scheiterte jedoch oft daran, dass viele dieser Wirkstoffe auf halbem Weg stecken blieben. Ein Forschungsteam der Universität Basel hat nun eine Lösung gefunden.

Umwelt - Biowissenschaften - 02.11.2021
Die Unterwasserwelt entdecken
Die Unterwasserwelt entdecken
In unseren Seen, Flüssen und Bächen wimmelt es von kleinsten Tierchen, Pflanzen und Bakterien, die mit dem nackten Auge kaum oder gar nicht sichtbar sind. Eine Unterwasserkamera ermöglicht Beobachtungen und Artenbestimmung dieser Lebewesen in Echtzeit. «Wow, das ist ja so schön!»: Das sind Ausrufe von Kindern und Erwachsenen, die sich von Bildern der Eawag-Unterwasserkamera Aquascope während der Ausstellung «Treffpunkt Science City 2019» an der ETH Zürich begeistern liessen.

Biowissenschaften - Gesundheit - 29.10.2021
Angst und die Wahrnehmung körpereigener Signale im Gehirn
Mit moderner Technologie gewinnt die Forschung neue Erkenntnisse, wie Angst mit Wechselwirkungen zwischen Gehirn und Körper zusammenhängt. Erstmals zeigt sich, wie das Gehirn veränderte Atemzustände wahrnimmt und vorhersagt, und wie sich diese Prozesse bei verschiedenen Angstpegeln verändern. Herzrasen, schnelle Atmung und schweissnasse Handflächen: das sind allesamt Symptome von Angst, mit denen das Gehirn den Körper auf eine mögliche Bedrohung vorbereitet.

Gesundheit - Biowissenschaften - 26.10.2021
Katechine des Grüntees fördern oxidativen Stress
Katechine des Grüntees fördern oxidativen Stress
Grüntee gilt aufgrund des hohen Gehalts an Antioxidantien als gesund und lebensverlängernd. Forschende zeigen nun auf, dass diese Inhaltsstoffe anders wirken als bisher angenommen. Grüner Tee ist seit langem als gesundheitsfördernd bekannt. Insbesondere den darin enthaltenen Katechinen namens ECG und EGCG wird eine lebensverlängernde Wirkung zugesprochen.

Biowissenschaften - Gesundheit - 22.10.2021
Schlafen gegen die Vergesslichkeit
Schlafen gegen die Vergesslichkeit
Der Schlaf und ein Medikament gegen Epilepsie vermindern die Erregbarkeit von Nervenzellen. Vielleicht lassen sich dadurch Gedächtnisdefizite beheben, die sich bei einer beginnenden Alzheimer-Erkrankung einstellen. Das legen Resultate nahe, die Forschende der Universität Freiburg in Versuchen mit Fruchtfliegen erzielt haben.