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Umwelt - Agronomie / Lebensmittelingenieur - 10.10.2022
Auch nicht-einheimische Arten sind für das Ökosystem von Vorteil.
Auch nicht-einheimische Arten sind für das Ökosystem von Vorteil.
Ein Team von Wissenschaftlern plädiert für eine Neubewertung der missbrauchten nichtheimischen Arten. Das Bewusstsein für nichtheimische Arten, die oft als 'invasiv' bezeichnet werden, hat in den letzten fünfzig Jahren erheblich zugenommen, so dass jeder umweltbewusste Mensch von ihnen und ihren negativen Auswirkungen gehört hat, sei es die Zebramuschel oder die Ambrosia.

Umwelt - Geowissenschaften - 10.10.2022
Mit neuen Tümpeln gegen das Amphibiensterben
Mit neuen Tümpeln gegen das Amphibiensterben
10. Oktober 2022, Naturschutz lohnt sich: Amphibien profitieren von neuen Tümpeln - trotz vieler weiterhin wirksamer Gefährdungsursachen. Dies zeigt eine gemeinsame Studie von WSL und Eawag mit Daten des Amphibienmonitorings des Kantons Aargau. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlicht.

Umwelt - Biowissenschaften - 07.10.2022
Alpine Artenvielfalt der Fische ist erstaunlich jung
7. Oktober 2022, Ein Grossteil der endemischen Arten in den Alpen ist sehr alt. Die Endemiten - Arten, die nur in einem begrenzten Gebiet vorkommen - haben sich während der Zyklen von Eisund Zwischeneiszeiten in den vergangenen Jahrmillionen oder sogar noch vor Beginn dieser Zyklen entwickelt.

Biowissenschaften - Chemie - 07.10.2022
Die Gehirnentwicklung kartieren
Die Gehirnentwicklung kartieren
Forschende züchten aus Stammzellen menschliches gehirnähnliches Gewebe und kartieren die Zelltypen, die in verschiedenen Hirnregionen vorkommen, sowie die Gene, die deren Entwicklung regulieren. Das hilft bei der Erforschung von Entwicklungsstörungen oder Nervenerkrankungen. Das menschliche Gehirn ist das wohl komplexeste Organ in der gesamten belebten Natur.

Physik - Chemie - 07.10.2022
Die Stabilisierung von Polaronen eröffnet neue Horizonte
Die Stabilisierung von Polaronen eröffnet neue Horizonte
Physikerinnen und Physiker der EPFL haben eine Formulierung entwickelt, die das uralte Problem der Selbstinteraktion von Elektronen bei der Untersuchung von Polaronen, Quasiteilchen, die durch Elektron-Phonon-Wechselwirkungen in Materialien entstehen, löst. Ihre Arbeit kann zu beispiellosen Berechnungen von Polaronen in großen Systemen, zu systematischen Studien großer Materialgruppen und zu einer sich über lange Zeiträume entwickelnden Molekulardynamik führen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 06.10.2022
Neue Krebstherapien in der ’dunklen Materie’ des menschlichen Genoms entdecken
Forschende der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern, haben eine Screening-Methode entwickelt, um in der so genannten 'Dunklen Materie' des Genoms neue Angriffspunkte für die Behandlung von Krebs zu entdecken. Sie wendeten ihre Methode auf den nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC) an, dem tödlichsten Krebs, für den dringend wirksame Therapien gesucht werden.

Psychologie - Gesundheit - 06.10.2022
Neue Funktion des Kleinhirns entdeckt
Neue Funktion des Kleinhirns entdeckt
Das Kleinhirn ist vorwiegend dafür bekannt, Bewegungen zu steuern. Nun haben Forschende der Universität Basel herausgefunden, dass das Kleinhirn auch beim Erinnern von emotionalen Erlebnissen eine wichtige Rolle spielt. Die Studie erscheint im Fachjournal PNAS. Oktober 2022 Sowohl positive als auch negative emotionale Erlebnisse bleiben besonders gut im Gedächtnis abgespeichert.

Umwelt - Agronomie / Lebensmittelingenieur - 06.10.2022
Der Klimawandel machte die Sommerdürren 2022 wahrscheinlicher
Header Hohe Temperaturen, angeheizt durch den Klimawandel, trockneten in diesem Sommer die Böden in Europa und der nördlichen Hemisphäre ausserhalb der Tropen aus. Zu diesem Schluss kommt ein Team von Klimaforschenden unter der Leitung der ETH Zürich im Namen der World Weather Attribution Group. Der Sommer 2022 auf der Nordhalbkugel war einer der wärmsten, die jemals in Europa aufgezeichnet wurden, mit über 24 000 hitzebedingten Todesfällen.

Kriminologie / Forensik - Sozialwissenschaften - 06.10.2022
Schweizer Jugendliche haben mehr Straftaten begangen - und wurden häufiger Opfer
Schweizer Jugendliche haben mehr Straftaten begangen - und wurden häufiger Opfer
Die Zahl der Jugendlichen, die Gewalt ausgeübt oder selbst erfahren haben, hat zugenommen. Dies zeigt eine Studie der ZHAW und der Fachhochschule Westschweiz, bei der schweizweit über 11 000 Schüler:innen befragt wurden. Im Vergleich zu 2013 gaben mehr Jugendliche in der Schweiz an, dass sie in ihrem Leben schon einmal ein Delikt verübt oder Opfer eines Deliktes geworden sind.

Informatik - Wirtschaft - 06.10.2022
Wissenschaft im Dienst der humanitären Hilfe
Wissenschaft im Dienst der humanitären Hilfe
Mit innovativen Technologien und wissenschaftlicher Expertise Menschen in Not helfen: Mit diesem Ziel lancierten das IKRK, die ETH Zürich und die EPFL 2020 die Initiative 'Engineering for Humanitarian Action'. Sechs Projekte führten bereits zu konkreten Verbesserungen für das IKRK. Mittels Checklisten, Visualisierungen und Hinweisen sensibilisiert die Software Nutzende dafür, wie sich Planungsentscheidungen auf die Nachhaltigkeit eines Gebäudes auswirken.

Innovation - Wirtschaft - 05.10.2022
Leicht und ultra-vernetzt: Der neu erfundene Seecontainer
Leicht und ultra-vernetzt: Der neu erfundene Seecontainer
Der Verbundstoff-Container von AELER, einem Start-up-Unternehmen der EPFL, sorgt für einen in jeder Hinsicht optimierten Transport: Platz, Tracking, Isolierung und Festigkeit sowie eine Verringerung der CO2-Emissionen.

Biowissenschaften - Gesundheit - 04.10.2022
Der zelluläre Sentinel, der Hepatitis B neutralisiert
Der zelluläre Sentinel, der Hepatitis B neutralisiert
Ein Team der Universität Genf entschlüsselt den dreistufigen Mechanismus, mit dem sich unser Körper gegen Hepatitis B wehrt. Das Hepatitis-B-Virus (HBV) ist für eine der schwersten und häufigsten Infektionskrankheiten verantwortlich. Es wird durch biologische Flüssigkeiten übertragen, befällt die Leberzellen und kann in seiner chronischen Form zu schweren Komplikationen bis hin zu Leberzirrhose oder Leberkrebs führen.

Biowissenschaften - 04.10.2022
Kooperation bei Fischen dient der Vergrösserung der Gruppe
Kooperation bei Fischen dient der Vergrösserung der Gruppe
In grossen Gruppen ist die Überlebenschance der Mitglieder oft grösser als in kleinen. Bei einigen Buntbarscharten helfen deshalb unverwandte Gruppenmitglieder bei der Aufzucht von Nachkommen. Forschende der Universität Bern konnten nun erstmals in einer experimentellen Studie belegen, dass sich altruistisch wirkende Hilfe durch natürliche Selektion entwickeln kann, indem sie durch gezielte Steigerung der Gruppengrösse die Überlebenschancen der Brutpflegehelfer langfristig erhöht.

Physik - Biowissenschaften - 30.09.2022
Rechen-Abkürzung für neuronale Netzwerke
Rechen-Abkürzung für neuronale Netzwerke
Neuronale Netzwerke sind lernende Algorithmen, die sich durch Training mit vorhandenen Daten der Lösung einer Aufgabe annähern. Meist ist aber unklar, wie genau sie dies bewerkstelligen. Zwei junge Basler Physiker haben nun Formeln hergeleitet, mit denen man die optimale Lösung ganz ohne Training eines Netzwerks ausrechnen kann.

Umwelt - 29.09.2022
Wie Schildkröten helfen, evolutionäre Veränderungen zu verstehen
Wie Schildkröten helfen, evolutionäre Veränderungen zu verstehen
Seit Darwin wissen wir, dass Lebewesen ihr Aussehen und ihre Körperfunktionen aufgrund evolutionärer Anpassung an veränderte Umweltbedingungen anpassen können. Evolutionsbiolog_innen stellen sich oft die Frage, ob ein direkter Zusammenhang besteht zwischen der Körperform und einer spezifischen ökologischen Charakterisierung, z.B. der Ernährung.

Biowissenschaften - Umwelt - 28.09.2022
Kaiserpinguine noch frei von Mikroplastik
Kaiserpinguine noch frei von Mikroplastik
Erfreuliche Nachrichten aus der Antarktis: Forschende haben Kaiserpinguine untersucht und in den Mägen der Tiere kein Mikroplastik gefunden. Die Studie der Universität Basel und des Alfred-Wegener-Instituts leistet einen wichtigen Beitrag zur Einschätzung von Umweltverschmutzungen am Südpol. Die Forschenden untersuchten eine Kolonie von Kaiserpinguinen in der abgelegenen Atka-Bucht am nordöstlichen Rand des Ekström-Schelfeises.

Psychologie - Karriere - 28.09.2022
Flexible Führungskräfte für die Schweizer Armee
Flexible Führungskräfte für die Schweizer Armee
Kognitiv flexible Führungskräfte erbringen bessere Leistungen. Dies zeigen Forschende in zahlreichen Studien. Die Schweizer Armee will dieses Wissen für die Ausbildung von Offizier:innen nutzen, damit diese für künftige Krisen gerüstet sind. Seit sieben Monaten verteidigen sich die ukrainischen Streitkräfte erfolgreich gegen einen Übermächtigen Gegner.

Biowissenschaften - Gesundheit - 28.09.2022
Mit künstlicher Intelligenz den Zellstoffwechsel verstehen
Mit künstlicher Intelligenz den Zellstoffwechsel verstehen
Der Stoffwechsel ist für alle Organismen von entscheidender Bedeutung, und es ist nicht einfach, die chemischen Reaktionen, die das Leben erst möglich machen, zu modellieren. An der EPFL haben Wissenschaftler REKINDLE veröffentlicht, das den Weg für effizientere und genauere Modellierungen von Stoffwechselprozessen mithilfe von Deep Learning ebnet.

Materialwissenschaft - 27.09.2022
Schienen-«Polster» gegen Bahnlärm und Vibrationen
Schienen-«Polster» gegen Bahnlärm und Vibrationen
Um Bahnlärm für Anwohner zu reduzieren, sind nicht nur Lärmschutzwände oder leisere Radsysteme und Bremsen geeignet. Ein unscheinbares Bauteil unter den Gleisen ist für ein Forscherteam mit Beteiligung der Empa ein Hoffnungsträger für leiseren Schienenverkehr - und die Auswertung von Tests an vorbeifahrenden Zügen zeigt eine positive Wirkung.

Gesundheit - Biowissenschaften - 26.09.2022
Gendefekte führen zu Zahnschmelzfehlbildungen
Gendefekte führen zu Zahnschmelzfehlbildungen
Mutationen in einem bestimmten Molekül führen bei Mäusen zu schweren Schäden in der Struktur und in der mineralischen Zusammensetzung des Zahnschmelzes. Dies zeigen Forschende des UZH-Zentrums für Zahnmedizin in einer Studie, die genetische, molekulare und bildgebende Verfahren kombiniert. Zahnschmelz ist das härteste organische Gewebe in der Natur und hat eine sehr komplexe Struktur aus Mineralien und schmelzspezifischen Proteinen.