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Geowissenschaften



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Physik - Geowissenschaften - 10.09.2021
Akustische Scheinwelten
Akustische Scheinwelten
Forschende haben ein raffiniertes Verfahren entwickelt, mit dem sich Objekte akustisch verbergen oder vorspiegeln lassen. Wenn wir ein Musikstück hören, nehmen wir nicht nur die Töne wahr, welche die Instrumente erzeugen, sondern gleichzeitig auch ein Abbild der Umgebung, in der wir uns befinden. Denn die Schallwellen werden an Wänden und Objekten in unserer Umgebung reflektiert, so dass ein charakteristischer Klangeffekt - also ein spezifisches akustisches Feld - entsteht.

Astronomie / Weltraum - Geowissenschaften - 22.07.2021
Dank Marsbeben zum Kern vordringen
Dank Marsbeben zum Kern vordringen
Forscher der ETH Zürich und der Universität Zürich konnten erstmals mithilfe seismischer Daten ins Innere des Mars blicken. Marsbeben, aufgezeichnet von der NASA-Sonde InSight, lieferten Informationen über die Struktur von Kruste, Mantel und Kern des Planeten. Von der Erde weiss man, dass sie aus Schalen aufgebaut ist: Auf eine dünne Kruste aus leichtem, festen Gestein folgen der dicke Erdmantel aus schwerem, zähflüssigem Gestein und darunter der Erdkern der grösstenteils aus Eisen und Nickel besteht.

Umwelt - Geowissenschaften - 19.07.2021
1200 neue Gletscherseen entdeckt
1200 neue Gletscherseen entdeckt
Ein umfassendes Inventar der Schweizer Gletscherseen zeigt, wie sich die Seenlandschaft im Hochgebirge seit Ende der Kleinen Eiszeit verändert hat. Der Klimawandel lässt die Gletscher der Alpen schmelzen. Ziehen sich die teils riesigen Eisfelder zurück, hinterlassen sie oft Vertiefungen und natürliche Dämme in der freigelegten Landschaft.

Geowissenschaften - Umwelt - 30.06.2021
Laacher See Vulkanausbruch um 126 Jahre vordatiert
Laacher See Vulkanausbruch um 126 Jahre vordatiert
Ein internationales Forschungsteam mit Berner Beteiligung zeigt, dass der Ausbruch des Laacher See Vulkans und damit auch der letzte grosse Temperatursturz am Ende der letzten Eiszeit (die Jüngere Dryas) 126 Jahre früher stattfanden als bisher angenommen. Dieses Resultat soll nun helfen, die globalen Klimafolgen des Ausbruchs genauer zu rekonstruieren sowie die Ursachen für den Kälterückfall der Jüngeren Dryas zu entschlüsseln.

Umwelt - Geowissenschaften - 09.06.2021
Forschen, um die Pestizidbelastung zu reduzieren
Forschen, um die Pestizidbelastung zu reduzieren
Modernste Analysetechnik weist potenziell toxische Stoffe bereits in sehr tiefen Konzentrationen nach. Doch die Forschung will nicht nur dokumentieren, sondern auch verstehen, wie es zur Belastung in Bächen und im Grundwasser kommt und Verbesserungsmassnahmen vorschlagen. Im Landwirtschaftsgebiet fliesst viel Wasser von den Feldern sowie von Strassen und Wegen über Schächte und andere künstliche Entwässerungen direkt in Bäche.

Umwelt - Geowissenschaften - 21.05.2021
Die Wege des Emmentaler Grundwassers mit Edelgasen erschnüffelt
Die Wege des Emmentaler Grundwassers mit Edelgasen erschnüffelt
Eine Eawag-Forscherin hat einen neuen Ansatz mitentwickelt, um aufzuzeigen wie Flusswasser ins Grundwasser eingetragen wird. Im Testgebiet im Emmental hat sich gezeigt, dass die Fliesszeit im Grundwasserleiter weit kürzer ist, als bisher angenommen. Das hat potentiell Folgen bei Trockenphasen. Etwa 80 Prozent des gesamten Schweizer Trinkwassers stammen aus dem Grundwasser.

Geowissenschaften - Umwelt - 14.04.2021
Wie Mikroben die Erdatmosphäre vor drei Milliarden Jahren beeinflussten
Wie Mikroben die Erdatmosphäre vor drei Milliarden Jahren beeinflussten
Lange konnten sich Klimaforschende die hohe Konzentration an Treibhausgasen in der Erdatmosphäre vor rund drei Milliarden Jahren nicht erklären. Nun hat ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung von Hendrik Vogel vom Institut für Geologie und vom Oeschger-Zentrum für Klimaforschung der Universität Bern das Rätsel gelöst. Sedimentanalysen ergaben die überraschende Erkenntnis, dass Mikroben unter den damaligen Bedingungen beim Stoffwechsel hauptsächlich das hochwirksame Treibhausgas Methan produzierten.

Informatik - Geowissenschaften - 26.03.2021
KI warnt vor Murgängen
KI warnt vor Murgängen
Bei Geröllund Schlammlawinen bleibt meistens wenig Zeit zu warnen. Mit seismischem Monitoring und maschinellem Lernen entwickelten Forschende der ETH Zürich und der WSL ein Alarmsystem, das bei Murgängen am Illgraben frühzeitig warnen kann. Murgänge sind Gemenge aus Geröll, Erde und Wasser. Oft entstehen sie bei Starkregen in steilem alpinen Gelände und donnern unkontrolliert durch Schluchten und Bergbäche ins Tal.

Geowissenschaften - Umwelt - 12.03.2021
Gletscher und rätselhafte Steinstreifen im Äthiopischen Hochland
Gletscher und rätselhafte Steinstreifen im Äthiopischen Hochland
Obwohl vergangene Temperaturschwankungen in den Tropen für das Verständnis des globalen Klimasystems von grosser Bedeutung sind, ist über ihr Ausmass und den zeitlichen Verlauf noch wenig bekannt. Forschende unter der Leitung der Universität Bern konnten nun anhand von Gletscherschwankungen und riesigen Steinstreifen im Äthiopischen Hochland eine starke lokale Abkühlung in den Tropen während der letzten Kaltzeit nachweisen.

Umwelt - Geowissenschaften - 11.03.2021
Klimawandel verändert Abflussmenge von Flüssen
Die Wassermengen in Flüssen haben sich in den letzten Jahrzehnten weltweit stark verändert. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der ETH Zürich konnte nun belegen, dass der Klimawandel dafür auf globaler Ebene eine entscheidende Rolle spielt, nicht aber Gewässermanagement und Landnutzung.

Geowissenschaften - 04.03.2021
Woher wissen wir, wo die Vulkanasche landen wird?
Woher wissen wir, wo die Vulkanasche landen wird?
Ein Team der Universität Genf hat die Asche von Vulkanausbrüchen untersucht und dabei zwei Effekte der Aschesedimentation entdeckt, die unsere Fähigkeit zur Vorhersage der von Vulkanaschewolken ausgehenden Gefahr verbessern werden.

Astronomie / Weltraum - Geowissenschaften - 04.03.2021
Vulkane könnten den Nachthimmel dieses Planeten erhellen
Vulkane könnten den Nachthimmel dieses Planeten erhellen
Bisher haben Forschende keine Anzeichen auf globale tektonische Aktivität auf Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems gefunden. Unter der Leitung der Universität Bern und dem Nationalen Forschungsschwerpunkt NFS PlanetS haben Wissenschaftler nun herausgefunden, dass das Material im Innern des Planeten LHS 3844b von einer Hemisphäre in die andere fliesst und für zahlreiche Vulkanausbrüche auf der einen Seite des Planeten sorgen könnte.

Umwelt - Geowissenschaften - 09.02.2021
Auch Bäche in landwirtschaftlichen Gebieten profitieren vom Biber
Auch Bäche in landwirtschaftlichen Gebieten profitieren vom Biber
Biber sind Baumeister und verändern mit ihren Dämmen und Burgen die Gewässerlandschaften. Wo sie vorkommen, steigt beispielsweise die Artenvielfalt an Wasserlebewesen. Dass dies auch für Bäche in stark landwirtschaftlich genutzten Regionen gilt, zeigt eine Eawag-Studie aus dem Zürcherischen Weinland erstmals.

Geowissenschaften - 29.01.2021
Zeugen aus der Frühzeit der Erde
Zeugen aus der Frühzeit der Erde
Wie die Gesteine im untersten Erdmantel zusammengesetzt sind, lässt sich nur indirekt ermitteln. Anhand von Isotopenmessungen in vulkanischen Gesteinen konnten ETH-Forscher nun zeigen, dass sich tief im Erdinnern immer noch Material aus der Frühzeit der Erde befinden muss. Wie genau ist die Erde im tiefsten Inneren zusammengesetzt? Diese Frage versuchen Erdwissenschaftlerinnen und Erdwissenschaftler mit ausgeklügelten Verfahren zu beantworten.

Umwelt - Geowissenschaften - 06.01.2021
Kläranlagen halten 96 Prozent des Quecksilbers zurück
Kläranlagen halten 96 Prozent des Quecksilbers zurück
Jedes Jahr fliessen rund 130 Kilogramm Quecksilber in Schweizer Kläranlagen, die den Löwenanteil aus dem Klärschlamm herausfiltern. Das zeigt eine Bestandsaufnahme des Wasserforschungsinstituts Eawag und des BAFU von fast dreissig Schweizer Kläranlagen. Quecksilber ist extrem giftig für Mensch und Ökosysteme.

Umwelt - Geowissenschaften - 26.11.2020
Natürliche Kläranlagen schwimmen auf den Flüssen des Sambesi
Natürliche Kläranlagen schwimmen auf den Flüssen des Sambesi
Wuchernde Teppiche von schwimmenden Wasserpflanzen sind die Folge von zu vielen Nährstoffen. Sie könnten aber Teil von Lösungsstrategien werden, zeigen Eawag-Forschende. Schön anzusehen sind sie: Teppiche von schwimmenden Wasserpflanzen wie etwa der Wasserhyazinthe ( Eichhornia crassipes ) im Einzugsgebiet des Sambesi.

Geowissenschaften - Umwelt - 26.11.2020
Die Schweizer Alpen wachsen weiter in die Höhe
Die Schweizer Alpen wachsen weiter in die Höhe
Ein internationales Team unter der Leitung der Universität Bern erbringt erstmals den Nachweis, dass die Schweizer Alpen schneller angehoben als abgetragen werden - und somit noch weiter in die Höhe wachsen. Dafür haben die Forschenden die Abtragung der Alpen mit Hilfe von Isotopen, die durch kosmische Strahlung gebildet werden, im Sand von mehr als 350 Flüssen im ganzen Alpenraum gemessen.

Geowissenschaften - 25.11.2020
Fast wie auf der Venus
Fast wie auf der Venus
Ein internationales Team hat neue Erkenntnisse über die Erdatmosphäre vor 4,5 Milliarden Jahren gewonnen. Die Ergebnisse lassen auch Rückschlüsse auf die Ursprünge des Lebens auf der Erde zu. Sähe die Welt heute so aus wie vor viereinhalb Milliarden Jahren, wäre sie kaum wiederzuerkennen. Anstelle von Wäldern, Bergen und Ozeanen war die Oberfläche unseres Planeten damals vollständig von Magma bedeckt, dem geschmolzenen Gesteinsmaterial, das beim Ausbruch von Vulkanen an die Oberfläche kommt.

Umwelt - Geowissenschaften - 03.11.2020
Kurzschlüsse erhöhen Pestizidbelastung
Kurzschlüsse erhöhen Pestizidbelastung
Im Landwirtschaftsgebiet fliesst viel Wasser von den Feldern, sowie von Strassen und Wegen über Schächte und andere künstliche Entwässerungen direkt in Bäche. Über solche Kurzschlüsse gelangen auch Pestizide in die Gewässer - eine neue Studie sagt, deutlich mehr als bisher angenommen. 20 Einzugsgebiete im Mittelland und im Jura haben die Forschenden in ihrer soeben in der Zeitschrift Aqua&Gas publizierten Studie untersucht.

Geowissenschaften - Umwelt - 29.10.2020
Einfluss des Winds auf Unterwasser-Rutschungen im Bielersee
Einfluss des Winds auf Unterwasser-Rutschungen im Bielersee
Bläst der Wind am Bielersee aus Südwesten und regnet es heftig, so werden grosse Mengen an Sediment aus der Aare in den See geschwemmt. Da der Südwestwind auch die Seezirkulation beeinflusst, bestimmt die Windrichtung wesentlich, wo sich das Sediment im See ablagert, nämlich entlang des Ostufers in Richtung Biel - eine wichtige Erkenntnis, um Risikogebiete für Hangrutschungen zu identifizieren.

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