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Geowissenschaften



Ergebnisse 41 - 60 von 145.


Geowissenschaften - Umwelt - 14.04.2021
Wie Mikroben die Erdatmosphäre vor drei Milliarden Jahren beeinflussten
Wie Mikroben die Erdatmosphäre vor drei Milliarden Jahren beeinflussten
Lange konnten sich Klimaforschende die hohe Konzentration an Treibhausgasen in der Erdatmosphäre vor rund drei Milliarden Jahren nicht erklären. Nun hat ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung von Hendrik Vogel vom Institut für Geologie und vom Oeschger-Zentrum für Klimaforschung der Universität Bern das Rätsel gelöst. Sedimentanalysen ergaben die überraschende Erkenntnis, dass Mikroben unter den damaligen Bedingungen beim Stoffwechsel hauptsächlich das hochwirksame Treibhausgas Methan produzierten.

Informatik - Geowissenschaften - 26.03.2021
KI warnt vor Murgängen
KI warnt vor Murgängen
Bei Geröllund Schlammlawinen bleibt meistens wenig Zeit zu warnen. Mit seismischem Monitoring und maschinellem Lernen entwickelten Forschende der ETH Zürich und der WSL ein Alarmsystem, das bei Murgängen am Illgraben frühzeitig warnen kann. Murgänge sind Gemenge aus Geröll, Erde und Wasser. Oft entstehen sie bei Starkregen in steilem alpinen Gelände und donnern unkontrolliert durch Schluchten und Bergbäche ins Tal.

Geowissenschaften - Umwelt - 12.03.2021
Gletscher und rätselhafte Steinstreifen im Äthiopischen Hochland
Gletscher und rätselhafte Steinstreifen im Äthiopischen Hochland
Obwohl vergangene Temperaturschwankungen in den Tropen für das Verständnis des globalen Klimasystems von grosser Bedeutung sind, ist über ihr Ausmass und den zeitlichen Verlauf noch wenig bekannt. Forschende unter der Leitung der Universität Bern konnten nun anhand von Gletscherschwankungen und riesigen Steinstreifen im Äthiopischen Hochland eine starke lokale Abkühlung in den Tropen während der letzten Kaltzeit nachweisen.

Umwelt - Geowissenschaften - 11.03.2021
Klimawandel verändert Abflussmenge von Flüssen
Die Wassermengen in Flüssen haben sich in den letzten Jahrzehnten weltweit stark verändert. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der ETH Zürich konnte nun belegen, dass der Klimawandel dafür auf globaler Ebene eine entscheidende Rolle spielt, nicht aber Gewässermanagement und Landnutzung.

Geowissenschaften - 04.03.2021
Woher wissen wir, wo die Vulkanasche landen wird?
Woher wissen wir, wo die Vulkanasche landen wird?
Ein Team der Universität Genf hat die Asche von Vulkanausbrüchen untersucht und dabei zwei Effekte der Aschesedimentation entdeckt, die unsere Fähigkeit zur Vorhersage der von Vulkanaschewolken ausgehenden Gefahr verbessern werden.

Astronomie / Weltraum - Geowissenschaften - 04.03.2021
Vulkane könnten den Nachthimmel dieses Planeten erhellen
Vulkane könnten den Nachthimmel dieses Planeten erhellen
Bisher haben Forschende keine Anzeichen auf globale tektonische Aktivität auf Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems gefunden. Unter der Leitung der Universität Bern und dem Nationalen Forschungsschwerpunkt NFS PlanetS haben Wissenschaftler nun herausgefunden, dass das Material im Innern des Planeten LHS 3844b von einer Hemisphäre in die andere fliesst und für zahlreiche Vulkanausbrüche auf der einen Seite des Planeten sorgen könnte.

Umwelt - Geowissenschaften - 09.02.2021
Auch Bäche in landwirtschaftlichen Gebieten profitieren vom Biber
Auch Bäche in landwirtschaftlichen Gebieten profitieren vom Biber
Biber sind Baumeister und verändern mit ihren Dämmen und Burgen die Gewässerlandschaften. Wo sie vorkommen, steigt beispielsweise die Artenvielfalt an Wasserlebewesen. Dass dies auch für Bäche in stark landwirtschaftlich genutzten Regionen gilt, zeigt eine Eawag-Studie aus dem Zürcherischen Weinland erstmals.

Geowissenschaften - 29.01.2021
Zeugen aus der Frühzeit der Erde
Zeugen aus der Frühzeit der Erde
Wie die Gesteine im untersten Erdmantel zusammengesetzt sind, lässt sich nur indirekt ermitteln. Anhand von Isotopenmessungen in vulkanischen Gesteinen konnten ETH-Forscher nun zeigen, dass sich tief im Erdinnern immer noch Material aus der Frühzeit der Erde befinden muss. Wie genau ist die Erde im tiefsten Inneren zusammengesetzt? Diese Frage versuchen Erdwissenschaftlerinnen und Erdwissenschaftler mit ausgeklügelten Verfahren zu beantworten.

Umwelt - Geowissenschaften - 06.01.2021
Kläranlagen halten 96 Prozent des Quecksilbers zurück
Kläranlagen halten 96 Prozent des Quecksilbers zurück
Jedes Jahr fliessen rund 130 Kilogramm Quecksilber in Schweizer Kläranlagen, die den Löwenanteil aus dem Klärschlamm herausfiltern. Das zeigt eine Bestandsaufnahme des Wasserforschungsinstituts Eawag und des BAFU von fast dreissig Schweizer Kläranlagen. Quecksilber ist extrem giftig für Mensch und Ökosysteme.

Umwelt - Geowissenschaften - 26.11.2020
Natürliche Kläranlagen schwimmen auf den Flüssen des Sambesi
Natürliche Kläranlagen schwimmen auf den Flüssen des Sambesi
Wuchernde Teppiche von schwimmenden Wasserpflanzen sind die Folge von zu vielen Nährstoffen. Sie könnten aber Teil von Lösungsstrategien werden, zeigen Eawag-Forschende. Schön anzusehen sind sie: Teppiche von schwimmenden Wasserpflanzen wie etwa der Wasserhyazinthe ( Eichhornia crassipes ) im Einzugsgebiet des Sambesi.

Geowissenschaften - Umwelt - 26.11.2020
Die Schweizer Alpen wachsen weiter in die Höhe
Die Schweizer Alpen wachsen weiter in die Höhe
Ein internationales Team unter der Leitung der Universität Bern erbringt erstmals den Nachweis, dass die Schweizer Alpen schneller angehoben als abgetragen werden - und somit noch weiter in die Höhe wachsen. Dafür haben die Forschenden die Abtragung der Alpen mit Hilfe von Isotopen, die durch kosmische Strahlung gebildet werden, im Sand von mehr als 350 Flüssen im ganzen Alpenraum gemessen.

Geowissenschaften - 25.11.2020
Fast wie auf der Venus
Fast wie auf der Venus
Ein internationales Team hat neue Erkenntnisse über die Erdatmosphäre vor 4,5 Milliarden Jahren gewonnen. Die Ergebnisse lassen auch Rückschlüsse auf die Ursprünge des Lebens auf der Erde zu. Sähe die Welt heute so aus wie vor viereinhalb Milliarden Jahren, wäre sie kaum wiederzuerkennen. Anstelle von Wäldern, Bergen und Ozeanen war die Oberfläche unseres Planeten damals vollständig von Magma bedeckt, dem geschmolzenen Gesteinsmaterial, das beim Ausbruch von Vulkanen an die Oberfläche kommt.

Umwelt - Geowissenschaften - 03.11.2020
Kurzschlüsse erhöhen Pestizidbelastung
Kurzschlüsse erhöhen Pestizidbelastung
Im Landwirtschaftsgebiet fliesst viel Wasser von den Feldern, sowie von Strassen und Wegen über Schächte und andere künstliche Entwässerungen direkt in Bäche. Über solche Kurzschlüsse gelangen auch Pestizide in die Gewässer - eine neue Studie sagt, deutlich mehr als bisher angenommen. Einzugsgebiete im Mittelland und im Jura haben die Forschenden in ihrer soeben in der Zeitschrift Aqua&Gas publizierten Studie untersucht.

Geowissenschaften - Umwelt - 29.10.2020
Einfluss des Winds auf Unterwasser-Rutschungen im Bielersee
Einfluss des Winds auf Unterwasser-Rutschungen im Bielersee
Bläst der Wind am Bielersee aus Südwesten und regnet es heftig, so werden grosse Mengen an Sediment aus der Aare in den See geschwemmt. Da der Südwestwind auch die Seezirkulation beeinflusst, bestimmt die Windrichtung wesentlich, wo sich das Sediment im See ablagert, nämlich entlang des Ostufers in Richtung Biel - eine wichtige Erkenntnis, um Risikogebiete für Hangrutschungen zu identifizieren.

Umwelt - Geowissenschaften - 26.10.2020
Blick zurück auf das Klima der Zukunft
Blick zurück auf das Klima der Zukunft
Heiss und feucht: ETH-Forscher rekonstruieren anhand von Mineralien aus uralten Böden das Klima, das vor rund 55 Millionen Jahren auf der Erde herrschte. Die Erkenntnisse tragen dazu bei, unser künftiges Klima besser einzuschätzen. Vor 57 bis 55 Millionen Jahren ging das Paläozän zu Ende, und das Eozän begann.

Umwelt - Geowissenschaften - 22.10.2020
Kivu-See: Gefahr eines tödlichen Gasausbruchs wächst nicht weiter an
Kivu-See: Gefahr eines tödlichen Gasausbruchs wächst nicht weiter an
Die Ergebnisse einer neuen Messkampagne auf dem Kivu-See in Afrika zeigen, dass die Methan-Konzentration im Wasser anders als bisher angenommen relativ stabil ist oder nur sehr langsam anwächst. Die Gefahr eines plötzlichen Gasausbruchs aus dem See steigt daher zurzeit nicht weiter an. Foto-Story zur Messkampagne im März 2018 auf dem Kivu-See, Ostafrika.

Geowissenschaften - Chemie - 21.10.2020
Ein neuer Blick auf das Innere der Erde
Ein neuer Blick auf das Innere der Erde
Nach gängiger Lesart ist der Erdmantel chemisch relativ gleichmässig aufgebaut. Experimente von ETH-Forschern zeigen nun, dass diese Vorstellung wohl zu simpel ist. Die Resultate lösen ein wichtiges Problem der Erdwissenschaften - und werfen neue Fragen auf. Es gibt Orte, die bleiben für uns Menschen immer unerreichbar.

Umwelt - Geowissenschaften - 20.10.2020
Pflanzenschutzmittel schädigen auch Ökosysteme in Seeböden
Pflanzenschutzmittel schädigen auch Ökosysteme in Seeböden
Eine Studie der Universität Bern zeigt anhand von Sedimenten aus dem Moossee, dass ein Verbot einzelner Pflanzenschutzmittel wirkt: Ihre Konzentration in der Umwelt nimmt ab. Hingegen nimmt die Belastung durch weiterhin bewilligte Pflanzenschutzmittel stetig zu. Insgesamt belasten Pestizide den Lebensraum für Pflanzen und Tiere heute so stark wie noch nie.

Biowissenschaften - Geowissenschaften - 09.10.2020
Bakterien im Sediment zeigen Überdüngung bis heute
Bakterien im Sediment zeigen Überdüngung bis heute
Ob ein See einmal mit zu vielen Nährstoffen belastet war, spiegelt sich auch Jahrzehnte später in der Gemeinschaft von Bakterien, welche im Sediment von diesen Nährstoffen leben. Doch wie die Mikroben im Sediment zusammenarbeiten, ist noch erstaunlich wenig erforscht. Seesedimente sind global betrachtet wichtige Senken für Kohlenstoff.

Umwelt - Geowissenschaften - 01.10.2020
Tiefbohrung im ältesten See Europas liefert neue Erkenntnisse zur Evolution
Tiefbohrung im ältesten See Europas liefert neue Erkenntnisse zur Evolution
Je älter und stabiler ein Ökosystem ist, umso langlebiger sind die dort lebenden Arten und umso beständiger die Artengemeinschaften. Diese neuen Erkenntnisse zur Evolution konnte ein internationales Team mit Beteiligung von Hendrik Vogel vom Institut für Geologie und dem Oeschger Centre for Climate Change Research (OCCR) der Universität Bern mit Hilfe einer Tiefbohrung im Ohrid-See gewinnen.