news

« ZURÜCK

Geowissenschaften



Ergebnisse 41 - 60 von 81.


Umwelt - Geowissenschaften - 26.10.2017
Bestimmen, wann das Anthropozän begann
Bestimmen, wann das Anthropozän begann
Der Mensch hat die Erde in einem Mass verändert, dass wir heute in einer neuen geologischen Epoche leben, dem Anthropozän. Doch wann dieser Zeitabschnitt genau begonnen hat, ist gar nicht so einfach zu sagen. War es der Beginn der Tierhaltung sesshafter Bauern oder eher das Auftreten radioaktiver Elemente aus den Atombombentests? Jetzt beschreiben Wissenschaftler in der Zeitschrift Environmental Science & Technology eine Methode, wie mit Hilfe von Sedimentanalysen das Mass der von den Menschen verursachten Verschmutzungen gemessen und damit der Start des Anthropozäns bestimmt werden kann.

Geowissenschaften - 05.10.2017
Magmakammern haben Schwammstruktur
Magmakammern haben Schwammstruktur
ETH-Forschende zeigen auf, dass Magmakammern unter Supervulkanen eher vollgesogenen Schwämmen gleichen als Reservoirs von flüssigem Gestein. Bevor ein solcher Vulkan ausbricht, muss dieser Brei langsam mit Wärme aus dem Erdmantel reaktiviert werden. Supervulkane sind in allen Belangen - super. Die Eruption des Toba-Vulkans vor rund 74'000 Jahren im heutigen Indonesien war so gewaltig, dass sich das Klima weltweit abkühlte und möglicherweise die Menschheit stark dezimierte.

Umwelt - Geowissenschaften - 24.08.2017
Fieber messen in der Atmosphäre
Fieber messen in der Atmosphäre
Die Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre ist 2016, verglichen mit der vorindustriellen Zeit, auf fast die 1.5-fache Konzentration angestiegen - und wächst stetig weiter.

Geowissenschaften - 23.08.2017
Arsenrisiko in Pakistan viel grösser als angenommen
Arsenrisiko in Pakistan viel grösser als angenommen
Mit Arsen belastetes Grundwasser, das als Trinkwasser und zur Bewässerung genutzt wird, kann die Gesundheit von 50 bis 60 Millionen Menschen in Pakistan gefährden.

Geowissenschaften - 10.05.2017
Kruste dank richtiger Mischung
Kruste dank richtiger Mischung
Zum ersten Mal ist es ETH-Wissenschaftlern gelungen, die Bildung von kontinentaler Erdkruste im Archaikum mit einer Computersimulation nachzuvollziehen. Das Modell hilft, die Vorgänge, die sich vor drei bis vier Milliarden Jahren abspielten, besser zu verstehen. Wie gegenwärtig kontinentale Kruste entsteht, lässt sich mit dem Modell der Plattentektonik gut untersuchen.

Geowissenschaften - Umwelt - 24.03.2017
Der steile Aufstieg der Berner Alpen
Der steile Aufstieg der Berner Alpen
Die markante Nordfront der Berner Alpen ist das Resultat des steilen Aufstiegs der Gesteine aus der Tiefe nach der Kollision zweier Erdplatten. Dieses steile Aufsteigen gibt neue Einblicke in das Endstadium einer Gebirgsbildung und liefert wichtige Erkenntnisse im Hinblick auf aktive Naturgefahren und Geothermie.

Geowissenschaften - 06.03.2017
Erde wird zufällig bombardiert
Erde wird zufällig bombardiert
Asteroiden schlagen nicht in regelmässigen Zeitabständen gehäuft auf der Erde ein wie bisher vermutet. Erdwissenschaftler analysierten Einschlagkrater, die in den letzten 500 Millionen Jahren entstanden sind, und konzentrierten sich dabei auf präzis datierte Ereignisse. Treten Massenaussterben wie der Niedergang der Dinosaurier und die Entstehung grosser Einschlagskrater auf der Erde gemeinsam in periodischen Zeiträumen auf? 'Diese Frage wird nun seit über drei Jahrzehnten diskutiert', sagt Matthias Meier vom Institut für Geochemie und Petrologie der ETH Zürich.

Umwelt - Geowissenschaften - 13.02.2017
Unterirdische Wärmeinseln anzapfen
Unterirdische Wärmeinseln anzapfen
Städte sind Wärmeinseln, nicht nur oberirdisch, sondern auch unterirdisch. Darin schlummert ein grosses Potenzial, diese Energie mit Erdwärmesonden verstärkt zu nutzen. Dies zeigt eine Gruppe von Forschenden anhand eines Fallbeispiels aus der Stadt Zürich. In Städten und dicht bebauten Flächen ist es wärmer als im Umland.

Geowissenschaften - Umwelt - 11.08.2016
Unsanfte Alpenbildung: Bergtäler entstanden «ruckartig»
Unsanfte Alpenbildung: Bergtäler entstanden «ruckartig»
Die Wissenschaft ging bislang davon aus, dass sich alpine Täler kontinuierlich gebildet haben.

Geowissenschaften - 20.06.2016
Neuer 3D-Atlas für Kartenliebhaber
Neuer 3D-Atlas für Kartenliebhaber
Der «Atlas der Schweiz» ist erstmals seit dem 20. Juni online verfügbar und kostenlos nutzbar.

Umwelt - Geowissenschaften - 06.05.2016
Wandernde Kontinente schufen artenreiche Korallenriffs
Wandernde Kontinente schufen artenreiche Korallenriffs
Ein internationales Forscherteam untersuchte die geografischen Muster der Evolution von Korallen und Riff-Fischen. Dabei zeigte sich: Die heutige geografische Verteilung von tropischen Meerestierarten ist eine Folge von 100 Millionen Jahren Erdgeschichte und den Kontinentalverschiebungen, welche die tropischen Lebensräume veränderten.

Geowissenschaften - Umwelt - 13.04.2016
Bläschen führen zum Desaster
Bläschen führen zum Desaster
Warum interessieren sich Vulkanologen für Dampfblasen? Weil sich diese in einer Magmakammer unter einem Vulkan anreichern und ihn für einen Ausbruch scharf machen.

Geowissenschaften - 17.02.2016
Tauwetter in den Alpen
Tauwetter in den Alpen
Auf sieben warme Jahre folgte: die Hitzewelle 2015. Beides hinterliess markante Veränderungen im Gebirgspermafrost, wie die Forschenden des Schweizer Permafrostmessnetzes (PERMOS) unter Mitarbeit des Departements für Geowissenschaften der Universität Freiburg den neusten Messungen entnehmen.

Umwelt - Geowissenschaften - 09.02.2016
Zellen in Mantelgestein gefunden
Zellen in Mantelgestein gefunden
Eine internationale Meeresexpedition an den Mittelatlantischen Rücken, geleitet von ETH-Professorin Gretchen Bernasconi-Green, entdeckte in einem Bohrkern des Meeresbodens Lebensspuren. Die Geologin erklärt, was dies bedeutet. Ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wisssenschaftlern ist im Dezember von einer Expedition zum Atlantis-Massif, einem unterseeischen Bergmassiv mitten im Atlantik, zurückgekehrt.

Geowissenschaften - Astronomie / Weltraum - 08.02.2016
Migrationsrouten von Mantelplumes entdeckt
Migrationsrouten von Mantelplumes entdeckt
Die Südhalbkugel des Planeten Mars durchlief eine unruhige, durch starken Vulkanismus geprägte Phase.

Umwelt - Geowissenschaften - 24.11.2015
Grosse Vulkanausbrüche tragen möglicherweise zur Erderwärmung bei
Grosse Vulkanausbrüche tragen möglicherweise zur Erderwärmung bei
Eine neue internationale Studie, an der auch Forscherinnen und Forscher der Eawag massgeblich beteiligt waren, zeigt: In den 80er-Jahren stieg die Temperatur weltweit sprunghaft an. Zudem legen die Analysen des Forschungsteams den Schluss nahe, dass der Ausbruch des Vulkans El Chichón die Klimaerwärmung etwas abdämpfte, danach jedoch auch verstärkt haben könnte.

Geowissenschaften - 16.10.2015
Mittelland-Gesteine widerlegen gängige Modelle über Alpenbildung
Mittelland-Gesteine widerlegen gängige Modelle über Alpenbildung
Die Gesteine des Mittellandes dokumentieren das Wachstum der Alpen während der letzten 30 Millionen Jahre.

Geowissenschaften - Umwelt - 08.10.2015
Kartierung von Gletschern
Kartierung von Gletschern
Vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützte Geologen haben eine neue Methode zur vollständigen Kartierung eines Gletschers entwickelt. Sie konnten im Feldversuch ein Modell bestätigen, das den Einfluss der Klimaveränderungen auf Erosionsvorgänge beschreibt. Ein Team unter der Leitung von Frédéric Herman von der Universität Lausanne hat mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) den Franz-Josef-Gletscher in Neuseeland kartiert.

Geowissenschaften - Umwelt - 31.08.2015
Starke, aber zeitlich begrenzte Temperaturabkühlungen unter der Lupe
Starke, aber zeitlich begrenzte Temperaturabkühlungen unter der Lupe
Grosse Vulkanausbrüche schleudern beträchtliche Mengen an Schwefeldioxid in die Atmosphäre, die sich in Aerosole umwandeln, in der Stratosphäre verteilen, dort einen Teil der Sonneneinstrahlung blockieren und so die Erdoberfläche für einige Jahre abkühlen. Ein internationales Forscherteam mit Berner Beteiligung hat nun dank der Kombination von Jahrringuntersuchungen an Bäumen und Klimamodellen einen Ansatz entwickelt, mit dem die Abkühlung besser quantifiziert und realitätsnah simuliert werden kann.

Geowissenschaften - Umwelt - 11.08.2015
Manche mögen‘s noch heisser
Manche mögen‘s noch heisser
Auf Island erbohrten Wissenschaftler extrem heisses Wasser, mit dem sich die geothermische Stromproduktion vervielfachen liesse. ETH-Erdwissenschaftler konnten nun erstmals dessen Entstehung realitätsnah simulieren. Sie prognostizieren, dass derartige Vorkommen in Vulkangebieten verbreitet sind. Auf Island wird geothermische Energie schon seit Jahrzehnten zur Stromproduktion genutzt.