Bundesrat strebt Teilnahme an Copernicus an

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Bundesrat strebt Teilnahme an Copernicus an

Der Bundesrat entschied Ende Januar 2022, eine Teilnahme der Schweiz an Copernicus, dem Programm der Europäischen Union (EU) zur Erdbeobachtung, in der aktuellen Programmperiode 2021-2027 anzustreben. Am 16. Februar 2022 hat er das UVEK beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem VBS, EDA und WBF technische Gespräche mit der EU in die Wege zu leiten.

Copernicus wurde 1998 von der EU und der Europäischen Weltraumorganisation ESA lanciert. Heute ist die ESA, bei der die Schweiz Gründungsmitglied ist, für die Entwicklung der Satelliten zuständig, während die EU mit Copernicus die Daten und Dienste bereitstellt und den langfristigen Betrieb sichert.

Copernicus bietet eine breite Palette an Geoinformationen, z.B. im Bereich des Umwelt-Monitorings. Das Programm soll die Unabhängigkeit Europas beim Zugang zu Daten der Erdbeobachtung sowie die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie in Satellitenund Datenverarbeitungstechnologien fördern.

Die Assoziierung der Schweiz soll die Mitsprache im Programm ermöglichen, den freien Zugang zu den Daten langfristig sichern und der Industrie die Teilnahme an den Ausschreibungen gewährleisten.

Für eine Teilnahme der Schweiz an Copernicus muss ein bilaterales Assoziierungsabkommen mit der EU ausgehandelt und den eidgenössischen Räten zur Genehmigung unterbreitet werden.


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