Freude über Unterstützung aus der Politik

Verabschiedete Teilrevision macht FH Graubünden agiler

Das Bündner Parlament hat in der Junisession die Teilrevision des Gesetzes über Hochschulen und Forschung einstimmig verabschiedet. Die Fachhochschule Graubünden freut sich über dieses klare Votum und die Unterstützung aus der Politik, bessere Rahmenbedingungen für die Hochschulen und Forschungsinstitutionen zu schaffen.

Die Bündner Regierung und das Parlament reagieren auf die wachsende Konkurrenz unter Hochschulen, in der Schweiz und international. So wurde in der Junisession die Teilrevision des Gesetzes über Hochschulen und Forschung mit 104 zu 0 Stimmen und ohne Enthaltungen verabschiedet. «Wir sind sehr dankbar über die Unterstützung des Parlaments, welche der FH Graubünden ermöglicht, sich weiterzuentwickeln», sagt Jürg Kessler, Rektor und Vorsteher der Hochschulleitung. Die Teilrevision gibt dem Hochschulrat die Kompetenz, neue Studiengänge freizugeben, was bis anhin in der Kompetenz der Regierung lag. Ausserdem kann die FH Graubünden dank der Teilrevision neue Fachbereiche - wie beispielsweise den als strategischer Entwicklungsschwerpunkt vorgesehene Bereich Gesundheit - eröffnen und mit einem neuen Bachelorstudiengang Pflege starten. Denn neu können neben Bachelorund Masterstudiengängen in Technik und Wirtschaft auch Studiengänge aus thematisch anderen Fachbereichen eingeführt werden. Die neuen Fachbereiche an sich müssen jedoch nach wie vor von der Regierung bewilligt werden. «Ein Hochschulstudiengang bedingt neben Lehre immer auch Forschung, Dienstleistung und Weiterbildung. Und das ist der grosse Verdienst dieser Teilrevision - dass die Kompetenz der neuen Studiengänge an den Hochschulrat abgegeben wird und dass die FH Graubünden weitere Fachbereiche haben kann», so Prof. Jürg Kessler weiter. So, wie sie auch von der Bündner Politik und der öffentlichkeit gefordert wurden.

Mit dem Hochschulförderungsund -koordinationsgesetz ist der ganze Hochschulraum Schweiz seit dem Jahr 2015 auf Wettbewerb und Kooperation aller Schweizer Hochschulen, das heisst Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen, ausgerichtet. Mit der verabschiedeten Teilrevision über Hochschulen und Forschung findet dieses Verständnis eine Fortsetzung auf kantonaler Ebene. Die Anpassung gibt der FH Graubünden mehr Gestaltungsspielraum, Entscheidungskompetenz, Agilität und Autonomie - und sichert so die Wettbewerbsfähigkeit der FH Graubünden.

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