Konferenz zum Chemikalienmanagement: Bundesrat genehmigt Verhandlungsmandat

- DE - IT
Vom 25. bis zum 29. September 2023 findet in Bonn (D) die fünfte internationale Konferenz zum Chemikalienmanagement statt. An diesem Treffen soll ein Zielrahmen für einen nachhaltigen Umgang mit Chemikalien und Abfällen vereinbart werden. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 9. Juni 2023 das Verhandlungsmandat der Schweizer Delegation genehmigt. Die Direktorin des Bundesamtes für Umwelt (BAFU), Katrin Schneeberger, wird die Schweiz am Ministersegment der Konferenz vertreten.

Anlässlich der fünften internationalen Konferenz zum Chemikalienmanagement müssen sich die Staaten auf ein neues Instrument einigen, welches den bisherigen Strategischen Ansatz für das internationale Chemikalienmanagement (Strategic Approach to International Chemicals Management, SAICM) ablösen soll. Gemäss dem vom Bundesrat am 9. Juni 2023 genehmigten Mandat wird sich die Schweizer Delegation für die Festlegung eines Zielrahmens engagieren, welcher gewährleistet, dass die negativen Auswirkungen von Chemikalien und Abfällen so weit wie möglich reduziert werden. Dabei müssen alle betroffenen Akteure und Sektoren eingebunden werden. Die Herausforderungen sind gross und verlangen nach einem ehrgeizigeren Vorgehen als bisher.

Die Schweiz verfügt über eine im internationalen Vergleich wirksame und fortschrittliche Chemikalienund Abfallgesetzgebung. Bereits heute erfüllt sie die Mehrzahl der Anforderungen des neuen Instruments, welches den SAICM ablösen soll.

Die fünfte internationale Konferenz zum Chemikalienmanagement findet vom 25. bis zum 29. September 2023 in Bonn statt. BAFU-Direktorin Katrin Schneeberger wird am Ministersegment der Konferenz teilnehmen. Der Bundesrat hat ihr für diesen Anlass den Titel der Staatssekretärin verliehen.