NEST öffnet seine virtuellen Türen

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Das Forschungsund Innovationsgebäude NEST der Empa und Eawag kann ab sofort auf eigene Faust, jederzeit und von Überall auf der Welt virtuell besichtigt werden. Die Lancierung der virtuellen NEST-Tour ist ein weiterer Schritt, um die Lücke zwischen Forschungslabor und Markt zu schliessen. Indem es die zahlreichen, im NEST entwickelten und demonstrierten Innovationen einem deutlich breiteren und internationaleren Publikum zugänglich machen kann, trägt das virtuelle NEST ganz wesentlich dazu bei, dass nachhaltige Innovationen im Gebäudeund Energiebereich sich schneller verbreiten und somit schneller Fuss fassen können.

Das modulare Forschungsund Innovationsgebäude NEST der beiden Forschungsinstitute Empa und Eawag öffnet seine Türen für die breite und internationale öffentlichkeit. Bisher haben Führungen durch NEST nur live und vor Ort stattgefunden. Neu kann zusätzlich dazu unter www.empa-virtual.ch/nest erstmals das gesamte Gebäude online und auf eigene Faust besichtigt werden.

Die Gäste der virtuellen NEST-Tour können die einzelnen Gebäudemodule - die sogenannten Units - sowie die Übergreifenden Forschungsplattformen - den «Energy Hub» (ehub) und den «Water Hub» - besuchen und sich frei durch das Gebäude bewegen. Der Rundgang führt sie unter anderem zu Expertinnen und Experten, die ihr Know-how direkt mit den Gästen teilen. Zusätzlich gibt es unzählige innovative Materialien, Technologien und Prozesse zu entdecken. Die virtuelle Tour ist seit dieser Woche online und via Desktop-Computer, Smartphone und Tablet abrufbar. Peter Richner, stellvertretender Direktor der Empa und Verantwortlicher für NEST, zur Erweiterung des Besucherangebots: «Dass NEST durch die Lancierung der neuen Tour nun auch virtuell erlebbar wird, ist ein wichtiger und zeitgerechter Meilenstein. Es ist unsere Vision, neue Ideen auf ihrem Weg bis hin zur marktfähigen Innovation zu begleiten. Die virtuelle Tour ermöglicht nun einem viel breiteren Publikum einen direkten Einblick in die zahlreichen Aktivitäten im und um das NEST.»

Im NEST-Gebäude werden neue Technologien, Materialien und Systeme des Bauund Energiebereichs risikofrei getestet und weiterentwickelt, um so den Markteintritt nachhaltiger Innovationen im Gebäudebereich zu beschleunigen. Dazu arbeiten Forschende zusammen mit Partnern aus der Wirtschaft und der öffentlichen Hand und setzen die neuen Ideen in realen Bauprojekten um. Genauso wie NEST in ständigem Wandel ist, wird auch der virtuelle Zwilling von NEST mitwachsen.

Neben dem «Water Hub» und «ehub» sind folgende NEST-Units bereits in Betrieb und können neu auch virtuell besichtigt werden:

  • Vision Wood: Alleskönner Holz
  • Meet2Create: Neue Arbeitswelten
  • Solare Fitness & Wellness: Lebensqualität von der Sonne
  • Urban Mining & Recycling: Bauen im Kreislauf
  • SolAce: Die Sonne einfangen
  • DFAB HOUSE: Digitales Bauen und Wohnen

  • Sprint: Vom Rückbau zum Re-Use in kürzester Zeit
  • HiLo: Leichter bauen, effizienter nutzen
  • STEP2: Gemeinsam zu marktreifen Lösungen