«Rivers of Europe» ist in zweiter Ausgabe erschienen

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Beim Monumentalwerk «Rivers of Europe», das 2008 erstmals bei Elsevier erschienen ist, handelt es sich um die einzige Primärquelle mit vollständigen und vergleichenden Ausgangsdaten zu den biologischen und hydrologischen Eigenschaften von mehr als 180 der bedeutendsten europäischen Flüsse. Der Biologe Christopher Robinson, Gruppenleiter am Wasserforschungsinstitut Eawag und Privatdozent an der Universität Zürich, hat diese 2. Auflage gemeinsam mit Klement Tockner, dem Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, und Christiane Zarfl, Professorin an der Eberhard Karls Universität Tübingen, herausgegeben.

Das Werk bietet Ökologen und Naturschutzverantwortlichen umfassende Informationen, die sie benötigen, um ihre Arbeit besser einzuordnen und die EU-Richtlinien für Good Governance umzusetzen. Ergänzt durch Farbfotografien und Karten liefert das Buch Informationen zu aktuellen Mustern der Flussnutzung und darüber, wie die menschliche Gesellschaft die Flüsse genutzt und verändert hat. Jedes Kapitel behandelt bis zu 10 Flüsse mit detaillierten Informationen zu ihrer Physiografie, Hydrologie, Ökologie/Biodiversität und zu den menschlichen Einwirkungen.

Die 2. Ausgabe ist eine vollständig aktualisierte und verbesserte Version der 1. Ausgabe. Alle Karten wurden neu gezeichnet und anhand der jüngsten Daten aktualisiert, der Text wurde Überarbeitet und durch die neuesten Daten ergänzt, auch die Referenzen und Webseiten wurden aktualisiert.

Warum sollte man dieses Buch kaufen?

Es ist als Standardwerk für Leute gedacht, die sich mit den Flüssen Europas beschäftigen bzw. mit den Flüssen der Welt aus der Vergleichsperspektive. Es bietet auch aktuelle Literatur zu den jeweiligen Flüssen für Forschende und praxisorientierte Fachleute sowie für Studierende. Mir gefällt besonders der historische Kontext der einzelnen Kapitel - er beleuchtet den Ursprung und den Einfluss des Menschen auf die verschiedenen Flüsse.

Worin besteht Ihr Beitrag zu dem Buch?

Ich habe jeden einzelnen Satz jedes einzelnen Kapitels Überarbeitet. Ich werde nicht verraten, wie viele Stunden (Tage, Jahre...) ich damit verbracht habe, um niemanden davon abzubringen, auch eines Tages ein Buch herauszugeben (lacht). Ich habe auch Lydia Zweifel, die ehemalige Grafikerin der Eawag, bei der grafischen Gestaltung unterstützt - sie formatierte die Hälfte der Abbildungen in der neuen Ausgabe, bevor sie in Rente ging und leistete die Vorarbeit für die übrigen Abbildungen, damit sie korrekt ausgeführt werden - ich bin ihr zu grossem Dank verpflichtet.

Was ist Ihr Lieblingsfluss in Europa und warum?

Ich habe viel mit meinen russischen Kollegen zusammengearbeitet. Da kommt also unweigerlich die Wolga in Betracht - aber auch einige der «unbekannten» Flüsse, die im Buch besprochen werden, stehen auf meiner Wunschliste für zukünftige Abenteuer.


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