WSL-Kurzfilm gewinnt Festivalpreis

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Impressionen aus dem Film.
Impressionen aus dem Film.
Atemberaubende Aussichten und ein einzigartiger alpiner Baumbestand: Das ist das Lötschental im Kanton Wallis. Für die Gruppe Dendrosciences der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL ist es der perfekte Ort, um das Baumwachstum in unterschiedlichen Höhenlagen zu untersuchen. Der Dokumentarfilm darüber gewann nun den Preis für den besten Kurzfilm am Environmental Film and Screenplay Festival in Los Angeles.

Seit 2007 untersuchen Forschende der WSL die Nadelbäume im Lötschental. Die Region bietet nicht nur wertvolles Jahrringmaterial für verschiedene Arten von dendrochronologischen Studien, sondern ist auch der perfekte Ort, um neue Generationen von jungen Forschern auszubilden. Zu den aktuellen Projekten gehören Dauerbeobachtungsflächen, auf denen die Forschenden wöchentlich das Baumwachstum entlang eines Höhengradienten messen. Sie erhalten dabei die wertvolle Unterstützung von den lokalen Behörden und Gemeinden, die ihnen freien Zugang zum Gebiet gewähren.

Die Forschungsarbeiten der öffentlichkeit sichtbar zu machen, war schon immer ein Anliegen des Teams. Als der UniZH Student und Filmemacher ( almafilm.ch ) Raul Pfammatter als Zivildienstleistender zur WSL kam, bot sich die Gelegenheit, einen kurzen Dokufilm zu drehen. Einige Tage lang war Raul im Tal unterwegs, um Eindrücke von der Landschaft und den Projektmitarbeitenden zu sammeln.

Das Team um Forschungsgruppenleiter Patrick Fonti war begeistert vom Ergebnis. Er sagt: "Der Kurzfilm gibt einen tollen Einblick in unsere Arbeit und zeigt gleichzeitig die Pracht des Lötschentals. Um ihn zu promoten, haben wir ihn bei einem internationalen Wettbewerb eingereicht - und siehe da, wir haben den ersten Preis in unserer Kategorie gewonnen!"



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