Zwei neue Assistenzprofessorinnen am Swiss TPH

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Katharina Röltgen und Tiffany Bouchery (Fotos: Swiss TPH)
Katharina Röltgen und Tiffany Bouchery (Fotos: Swiss TPH)
Tiffany Bouchery und Katharina Röltgen erhalten im Rahmen des SNF-Förderprogramms «PRIMA» befristete Assistenzprofessuren am Swiss TPH und der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel. Bouchery entwickelt klinische Ansätze zur Bekämpfung von parasitären Würmern. Röltgen forscht zu B-Zellund funktionellen Antikörperantworten auf SARS-CoV-2 und andere humane Coronaviren in Afrika.

Tiffany Bouchery , Leiterin der Gruppe -Helminth Immunology- wird per 1. Februar 2023 rückwirkend zur Assistenzprofessorin (ohne Tenure Track) an der der Universität Basel ernannt. Bouchery wurde 2011 an der Université Pierre-et-Marie-Curie in Paris über Filariose promoviert. Danach absolvierte sie ihre Postdoc-Ausbildung am Malaghan Institute of Medical Research in Neuseeland, an der EPFL in Lausanne und an der Monash University in Australien, wo sie Schutzreaktionen gegen Hakenwürmer erforschte. Seit August 2021 ist sie PRIMA-Stipendiatin am Swiss TPH. Ihre Forschungsgruppe konzentriert sich auf die Entwicklung gezielter präklinischer Ansätze zur Ausrottung vom Hakenwurm, ein parasitärer Wurm mit dem weltweit circa 700 Millionen Menschen infiziert sind.

Katharina Röltgen , Leiterin der Gruppe «Viral Immunology» wird Assistenzprofessorin (ohne Tenure Track) an der Universität Basel. Die Ernennung erfolgt rückwirkend per 1. Februar 2023. Röltgen promovierte 2012 am Swiss TPH und schloss 2017 ihre Postdoc-Forschung am Swiss TPH ab. 2018 wechselte sie an das Labor für Humanimmunologie an der Stanford University School of Medicine in Kalifornien, wo sie sich mit der Untersuchung von Immunantworten auf SARS-CoV-2-Infektionen sowie Influenzaund COVID-19-Impfungen in der US-Bevölkerung befasste. Seit Januar 2023 ist Röltgen PRIMA-Stipendiatin am Swiss TPH, wo sie B-Zellen und funktionelle Antikörperantworten auf SARS-CoV-2 und andere humane Coronaviren in afrikanischen im Vergleich zu europäischen und US-amerikanischen Populationen erforscht.

Die beiden Ernennungen zur Assistenzprofessorin erfolgten auf Antrag der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel. Das Förderinstrument «PRIMA» ist an mit der Verleihung einer Assistenzprofessur verbunden. Die Professur ist dabei an die Laufzeit der Grants gebunden.

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