Universität Zürich

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Ort: Zürich
Rämistrasse 71, 8006 Zürich

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Sozialwissenschaften - 19.11
Sozialwissenschaften
Die neue Ausstellung im Völkerkundemuseum der Universität Zürich befasst sich mit Ayoréode, Nomadinnen und Nomaden in den Wäldern Boliviens, die sich seit Jahrzehnten an ein sesshaftes Leben anpassen müssen. Wie bewahren sie dabei ihr mündlich überliefertes Wissen über Wildbienen? Wie entwickeln sie ihr Können im neuen Lebensumfeld? Alltagsgegenstände und Stimmen aus der indigenen Bevölkerung machen das Aufeinandertreffen von zwei sehr unterschiedlichen Weltbildern und Lebensweisen erlebbar.
Paläontologie - 18.11
Paläontologie

Manche, wenn nicht sogar alle Haie, die vor 300 bis 400 Millionen Jahren lebten, klappten ihre Kiefer nicht nur nach unten, sondern drehten sie zugleich gegen aussen. Dadurch konnten sie ihre grössten, schärfsten und nach innen gerichteten Zähne bei Fangen der Beute optimal zum Einsatz bringen. Dies zeigen Paläontologinnen und Paläontologen der Universitäten Zürich und Chicago mithilfe von Computertomografie und 3D-Druck.

Gesundheit - 10.11

Die DO-HEALTH-Studie unter Leitung der Zürcher Altersmedizinerin Prof. Heike Bischoff-Ferrari untersucht den Effekt von einfachen Massnahmen auf die Gesundheit von gesunden Erwachsenen im Alter von 70+. Die erste Auswertung zeigt keine signifikante Verbesserung in Bezug auf Knochenbrüche, Beinund Gedächtnisfunktion durch die Einnahme von Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren und Krafttraining. Bestimmte Gruppen könnten aber dennoch profitieren.

Gesundheit - 27.10
Gesundheit

Vertrauen oder Enttäuschung über das staatliche Krisenmanagement sind in Pandemiezeiten wichtig für die Stimmungsbalance. Dies zeigt eine Studie der Universität Zürich, die auf Befragungen in Israel und der Schweiz basiert. Ende April zeigten sich die Israelis doppelt so enttäuscht über ihre Regierungsinstitutionen in der Pandemie als Schweizerinnen und Schweizer. In der Schweiz sorgte dafür ein gewisser Fatalismus für weniger negative Gefühle.

Gesundheit - 22.10

Etwa die Hälfte der an Multipler Sklerose erkrankten Menschen tragen die Genvariation HLA-DR15 in sich. Eine Studie unter Leitung der Universität Zürich hat nun geklärt, wie diese erbliche Veranlagung im Zusammenspiel mit Umweltfaktoren zur Entwicklung der Autoimmunkrankheit beiträgt. Ausschlaggebend dafür ist die Bildung eines Repertoires von Immunzellen, die zwar effektiv Krankheitserreger wie das Epstein-Barr-Virus abwehren, gleichzeitig aber auch das Hirngewebe angreifen.

Wirtschaft - 17.11
Wirtschaft

Wie Emil Bührle der Aufstieg zum Unternehmer, internationalen Kunstsammler und zur Persönlichkeit der Zürcher Elite gelang, zeigt eine neue Studie von UZH-Professor Matthieu Leimgruber im Auftrag von Stadt und Kanton Zürich. Erstmals werden dabei die Verflechtungen und Wechselwirkungen von Waffen, Geld und Kunst gemeinsam untersucht.

Biowissenschaften - 5.11
Biowissenschaften

Pflanzen können von mehreren Viren gleichzeitig befallen werden. Die Zusammensetzung der Erreger ist jedoch unterschiedlich, auch wenn die Individuen zur selben Art und Population gehören. Ökologinnen der Universität Zürich haben nun gezeigt, dass diese Unterschiede in erster Linie auf genetische Variation zwischen den Wirten zurückzuführen sind. Der Verlust der genetischen Vielfalt könnte Arten somit anfälliger für Infektionen und Artensterben machen.

Medien - 26.10
Medien

In unsicheren Zeiten wendet sich die Bevölkerung wieder vermehrt dem Informationsjournalismus zu. Die höhere Mediennutzung bringt jedoch keine zusätzlichen Einnahmen. Im Gegenteil: Die Werbebudgets brechen ein und die Zahlungsbereitschaft für Onlinenews ist weiterhin tief. Es braucht neue Bezahlmodelle, aber auch die direkte Medienförderung bleibt unentbehrlich, wie aus dem Jahrbuch Qualität der Medien 2020 des UZH-Forschungszentrums öffentlichkeit und Gesellschaft fög hervorgeht.

Linguistik - 21.10
Linguistik

Nicht nur Menschen, sondern auch Affen und Menschenaffen erkennen Regeln in komplexen sprachlichen Konstruktionen. Dies hat das Institut für Vergleichende Sprachwissenschaft der UZH durch Experimente mit einer künstlichen Grammatik herausgefunden. Daraus lässt sich schliessen, dass diese Fähigkeit auf gemeinsame Vorfahren zurückgeht.