Medizin und Biowissenschaften - Biowissenschaften
Otto-Jaag-Preis für 2025 doppelt verliehen
Isotopenmarker zum Aufschlüsseln von Nahrungsnetzen und deren Veränderung nutzen sowie Wege und Anreicherung von Schadstoffen in Wasserorganismen verfolgen - gleich für zwei spannende und thematisch sehr aktuelle Doktorarbeiten wurde 2025 der Otto-Jaag-Gewässerschutzpreis verliehen.
Eine 3D-druckbare Struktur fördert das schnelle Knochenwachstum
Ein an der EPFL entwickelter knochenähnlicher Verbundstoff nutzt natürliche Enzyme, um die Mineralisierung zu beschleunigen. Der Prozess ist energiesparend und bei Raumtemperatur durchführbar. Das feste und leichte Material ist vielversprechend für Anwendungen in der Knochenreparatur.
Hirnaktivität zeigt, wie gut wir unser Gegenüber einschätzen
Menschen passen ihr Verhalten oft blitzschnell an andere an. Eine neue Studie der Universität Zürich zeigt, welche Hirnnetzwerke diese soziale Einschätzung und Anpassung steuern. Damit lässt sich vorhersagen, wie flexibel jemand auf andere reagiert. Die Ergebnisse könnten neue Ansätze liefern, um soziale Beeinträchtigungen etwa bei Autismus oder Borderline besser zu verstehen.
Embryonalentwicklung in 4D: Ein Entwicklungsatlas für Gene und Zellen
Wie wird aus einem winzigen Zellhaufen ein Embryo mit Kopf, Rumpf und Schwanz? Und wie koordinieren tausende Gene diese Entwicklung? Eine neues Bildgebungsverfahren macht es nun möglich, die Aktivität tausender Gene gleichzeitig im gesamten Zebrafisch-Embryo sichtbar zu machen. Mithilfe dieser Technologie hat ein Forschungsteam der Universität Basel einen Atlas aller Gene und Zellen erstellt, die sich an der Entwicklung vom Zellhaufen zum Embryo beteiligen.
Wie das Element Bor hilft, wichtige Proteine für neue Krebstherapien herzustellen
Chemiker der ETH Zürich haben einen Weg gefunden, um auch schwerlösliche Proteine mit einem Laborroboter automatisiert herzustellen. Möglich macht das eine besonders reaktionsfreudige Bor-Verbindung. Die Methode eröffnet neue Optionen für Protein-basierte Therapien gegen Krebs.
Loic Pellissier, wie bringt man Unternehmen dazu, die Biodiversität besser zu schützen?
Die biologische Vielfalt hat weltweit stark gelitten. Für deren Schutz sollen sich vermehrt auch Unternehmen einsetzen. Dazu brauchen sie jedoch verlässliche Indikatoren, die den Erfolg von Massnahmen zugunsten der Natur beziffern, schreibt ETH-Ökosystemforscher Loïc Pellissier.
Ausgewählte Jobs
Project Coordinator with QM responsibility (80–100%) CK-CARE AG, Davos Wolfgang
Collection Scientist and Curator (m/f/d) A13/14 100% Eberhard Karls Universität Tübingen
Technikerin / Elektroniker Meisterin (w/m/d) Universität Freiburg im Breisgau
Post-Doctoral Research in Comparative Fungal Genomics and Transposon Diversity Eidgenossische Technische Hochschule Zürich, ETHZ, Zurich










