Berufsbildung im europäischen Rampenlicht

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Die europäischen Berufsmeisterschaften sind ein wichtiges Aushängeschild für die Leistungen der Berufsbildung und Plattform für internationale Kontakte. Rémy Hübschi, stellvertretender Direktor des Staatssekretariates für Bildung, Forschung und Innovation SBFI, reist zum Anlass der EuroSkills 2023 vom 6. bis 9. September nach Danzig, Polen. Im Fokus der Reise steht der Austausch mit Homologinnen und Homologen aus anderen europäischen Ländern zu diversen Berufsbildungsthemen, der Besuch von Wettkämpfen sowie die Teilnahme am Empfang des Schweizer EuroSkills Team.

Als Zeichen der Wertschätzung und um das Schweizer Team persönlich vor Ort zu unterstützen, reist Rémy Hübschi, Leiter der Abteilung Berufsund Weiterbildung im SBFI, an die EuroSkills nach Polen. Auf dem Reiseprogramm steht unter anderem die Teilnahme an einer Berufsbildungs-Konferenz zum Thema «Skills for the future» sowie an einem Runden Tisch mit hochrangigen Vertretungen der Bildungsministerien Deutschlands, Österreichs, Luxemburgs und der Schweiz. Diese vier Länder verfügen über ein duales Berufsbildungssystem, das anderen europäischen Nationen teilweise unbekannt ist. Der Runde Tisch bietet die Möglichkeit, insbesondere die hohe Durchlässigkeit und den direkten Bezug zur Arbeitswelt der Schweizer Berufsbildung aufzuzeigen sowie aktuelle Herausforderungen für die Berufsbildung zu diskutieren. Am Rande der Euroskills wird der stellvertretende Direktor ausserdem Gespräche mit weiteren Homologinnen und Homologen führen.

«Die Teilnahme von Schweizer Berufsleuten an internationalen Berufsmeisterschaften wie den EuroSkills oder den WorldSkills trägt massgeblich dazu bei, das Ansehen und die Bekanntheit unseres dualen Berufsbildungssystems international zu steigern», so Rémy Hübschi. «Umso mehr würde es uns freuen, wenn die europäischen Berufsmeisterschaften 2029 erstmals in der Schweiz stattfinden würden». Der Stiftungsrat von SwissSkills hat sich entschieden, zusammen mit Genf für die Austragung der EuroSkills 2029 zu kandidieren. Die Entscheidung über die Vergabe erfolgt im Frühjahr 2024 an der Generalversammlung von WorldSkills Europe.

Der Bund begrüsst die Schweizer Kandidatur für die EuroSkills 2029. Das SBFI unterstützt seit Jahren auf der Grundlage des Berufsbildungsgesetzes die Aktivitäten von SwissSkills, die Stiftung, welche die Durchführung und Weiterentwicklung von Berufsmeisterschaften in enger Zusammenarbeit mit den Verbundpartnern fördert, jährlich mit zwei bis drei Millionen Franken. Zusammen mit den Berufsverbänden und den Kantonen setzt sich der Bund damit für eine attraktive und zukunftsorientierte Berufsbildung ein.




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