Grenzenlose Begeisterung für Vögel

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Die Kolbenente ziert das Logo der diesjährigen EBCC-Konferenz. Sie brütet haupts

Die Kolbenente ziert das Logo der diesjährigen EBCC-Konferenz. Sie brütet hauptsächlich in Südwesteuropa, immer häufiger aber auch in der Schweiz und insbesondere in Luzern. Dank international koordinierten Zählungen kennen wir das gesamteuropäische Bild der Verbreitung und Häufigkeit von Vogelarten. Foto © Marcel Burkhardt

Sempach. - Vögel kennen keine Grenzen. Und in allen Ländern und Kontinenten leben Menschen, die sich für Vögel begeistern. Vergangene Woche trafen sich über 250 Vogelzählerinnen und Vogelzähler aus 3 Kontinenten und fast 50 Ländern im Verkehrshaus in Luzern zur 22. Konferenz des European Bird Census Council (EBCC), der die europaweite Zählung der Vögel koordiniert. Als wichtiger nationaler Partner des EBCC durfte die Schweizerische Vogelwarte diese Konferenz organisieren.

Wer Vögel erforschen, schützen und fördern will, muss wissen, wo sie brüten und welche Zugwege sie nutzen, weshalb eine internationale Zusammenarbeit über alle möglichen Grenzen hinweg essenziell ist. «In den Projekten des EBCC arbeiten wir als Individuen und Organisationen in ganz Europa zusammen, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Unabhängig von Unterschieden in Sprache, Kultur, Religion oder politischen Ansichten hat das Netzwerk der EBCC stets im Geiste der Kooperation und Solidarität zusammengearbeitet», erklärt Mark Eaton, Vorstandsvorsitzender des EBCC.

Viele Zugvögel Europas Überwintern in Afrika, weshalb an der Konferenz in Luzern auch 20 Ornithologinnen und Ornithologen aus Afrika eingeladen waren. Ziel war es, die in Europa gemachten Erfahrungen mit den Kolleginnen und Kollegen aus Afrika zu teilen, um dereinst auch dort über eine solide Datenbasis der Verbreitung von Vogelarten zu verfügen. Diese ist letztlich die Basis für alle Naturschutzarbeit.


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