Memory full? Reimagining the relations between design and history Jahreskonferenz der Design History Society

Keyvisual der Konferenz.

Keyvisual der Konferenz.

Die Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW richtet die Jahreskonferenz der Design History Society DHS aus. Sie findet im September 2021 virtuell statt. Während drei Tagen wird dabei die Beziehung zwischen Design und Erinnerung erforscht - mit Keynotes von Alexandra Midal, Jussi Parikka, Alfredo Gutiérrez Borrero und Ahmed Ansari.

2.-4. September 2021 Tickets ab Mitte Juni: memoryfull2021.org

«Memory Full? Reimagining the relations between design and history» lädt ein zum Nachdenken über die Verstrickungen, die Design zwischen potenziellen Zukünften und dem Verdrängen verkörpert. Sie ruft auf zur kritischen Diskussion über das Archivieren, über Datenkulturen, die längst unseren Alltag bestimmen, und darüber, wie die historische Forschung die radikale Umgestaltung der Welt durch das Design erfassen kann. Und sie stellt die Frage, ob es einen spezifischen Blick des Designs auf die Geschichte der eigenen Disziplin gibt. Vor dem Hintergrund multipler Zeitlichkeiten und Ontologien des Designs thematisiert die Konferenz das Verhältnis von Design und Erinnerung.

Vier Keynotes von Alexandra Midal (HEAD, Genève), Jussi Parikka (Winchester School of Art an der University of Southampton), Alfredo Gutiérrez Borrero (Universidad Jorge Tadeo Lozano in Bogotá) sowie von Ahmed Ansari (New York University) reflektieren die zentralen Themen der Konferenz.

Ergänzend dazu präsentieren rund 84 Beiträge eine facettenreiche Designgeschichte, die sich kritisch mit ihrem eigenen Kanon auseinandersetzt, in verschiedenen Feldern produktiv ist und historiographische Debatten über die der Designgeschichte hinaus befruchtet. Alle Beiträge wurden über einen Call for Papers aus über 260 Vorschlägen in einem doppelblinden Verfahren von 54 Peer-Reviewers aus 36 Ländern ausgewählt.

Der Call for Paper zielte darauf ab, eine praxeologische, transkulturelle und intersektionale Debatte zu fördern. Die Beiträge, die dem Aufruf folgten, stammen von internationalen Designhistoriker*innen und Nachwuchswissenschaftler*innen aus verwandten Bereichen sowie von Akteur*innen aus Lehre, Museum und kritischer Praxis.

Die virtuelle Konferenzplattform memoryfull2021.org öffnet bereits eine Woche vor Beginn der Konferenz am 25. August und lädt die Teilnehmer*innen dazu ein, sich auf der Plattform zu treffen und sich im Rahmen des Vorprogramms weiterzubilden und auszutauschen. Die offizielle Konferenz beginnt am Donnerstag, 2. September.

Das Programm bietet an drei Tagen insgesamt 28 Sessions bzw. Panels. Strukturiert sind sie nach den Perspektiven Archiv und Material, Kritik und blinde Flecken, Praktiken der Designgeschichte sowie Workshops und alternative Formate. Jede Session präsentiert bis zu maximal drei Vorträge, Roundtables oder einen Workshop. «Memory Full? Reimagining the relations between design and history» wird ausserdem von einem mehrteiligen Publikationsworkshop, einer Preisverleihung für den Design Writing Award sowie einem ebenfalls mehrteiligen Forum für Studierende ergänzt.

Die Registrierung öffnet ab Mitte Juni auf memoryfull2021.org


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