Klimaschutz: Schweiz unterzeichnet Abkommen mit Georgien

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Die Schweiz hat heute mit Georgien ein bilaterales Abkommen unterzeichnet, das dem Klimaschutz dient. Ähnliche Abkommen gibt es bereits mit Peru, Ghana und Senegal. Sie erlauben es der Schweiz, Emissionsverminderungen in diesen Ländern an ihr Reduktionsziel anzurechnen. Bundesrätin Simonetta Sommaruga betonte: «Mit diesen Verträgen haben wir für internationale Klimaprojekte einen Standard geschaffen, der die Menschenrechte und die Natur respektiert.»

Die Schweiz hat sich im Rahmen des Pariser Klimaübereinkommens verpflichtet, bis 2030 ihren Treibhausgasausstoss gegenüber dem Stand von 1990 zu halbieren. Dieses Ziel bleibt auch nach der Ablehnung des revidierten CO2-Gesetzes bestehen. Die Schweiz wird es vor allem mit Massnahmen im Inland erreichen. Sie darf indes gemäss Pariser Abkommen zur Erreichung ihrer Klimaziele auch Klimaprojekte im Ausland unterstützen. Die dort erzielten Emissionsverminderungen kann die Schweiz an ihr nationales Reduktionsziel anrechnen. Die Schweiz hat bereits mit Peru, Ghana und Senegal solche Abkommen abgeschlossen.

Bundesrätin Simonetta Sommaruga und der georgische Umweltminister Levan Davitashvili haben heute in Bern das bilaterale Abkommen zwischen Georgien und der Schweiz unterzeichnet. Es soll noch dieses Jahr in Kraft treten und ermöglicht die Entwicklung eines nationalen Förderprogramms zur Energieeffizienz in Gebäuden. Dabei sollen die langjährigen Erfahrungen aus dem Schweizer Gebäudeprogramm einfliessen. «Gut isolierte Häuser und effiziente Heizungen senken den CO2-Ausstoss. Dies dient dem Klimaschutz, und auch die Menschen profitieren von diesen Massnahmen», sagte Bundesrätin Sommaruga. 

Harald Hammel, Kommunikation UVEK, harald.hammel@gs-uvek.admin.ch; Tel. +58 463 12 74

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