ABB startet neues Aktienrückkaufprogramm

ABB beginnt am 9. April 2021 ihr bereits zuvor angekündigtes weiteres Aktienrückkaufprogramm im Umfang von bis zu 4,3 Milliarden US-Dollar. Auf Basis des derzeitigen Aktienkurses von ABB entspricht dies einer Höchstzahl von rund 137 Millionen Aktien. Die Höchstzahl Aktien, die an einem Handelstag im Rahmen des neuen Programms zurückgekauft werden kann, liegt bei 1’543-644.

Das neue Programm erfolgt im Rahmen des Vorhabens von ABB, Barerlöse in Höhe von 7,8 Milliarden US-Dollar aus dem Verkauf von Power Grids an die Aktionärinnen und Aktionäre auszuschütten. Es steht im Einklang mit dem Programm zur Optimierung der Kapitalstruktur des Unternehmens. Wie bereits kommuniziert, kaufte ABB im Rahmen des ersten Programms insgesamt 128’620-589 Aktien - entsprechend einem Anteil von 5,93 Prozent ihres zu Beginn des Rückkaufs ausgegebenen Aktienkapitals - für einen Gesamtbetrag von rund 3,5 Milliarden US-Dollar zurück. Die Aktionärinnen und Aktionäre von ABB genehmigten an der Generalversammlung 2021 die Vernichtung von 115 Millionen dieser Aktien.

Die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien von ABB beträgt 2’168’148-264, einschliesslich der Aktien, deren Vernichtung an der Generalversammlung 2021 von ABB genehmigt wurde. ABB hält aktuell 143’988-616 eigene Aktien im Bestand.

Das neue Aktienrückkaufprogramm wird zum Zweck der Kapitalherabsetzung auf einer zweiten Handelslinie an der SIX Swiss Exchange durchgeführt (Valor: 35.767.961; ISIN: CH035 767 961 9) und soll vom 9. April 2021 bis zum 23. März 2022 laufen. ABB beabsichtigt, die Aktionäre an der Generalversammlung am 24. März 2022 um Zustimmung zur Vernichtung der im Rahmen des neuen Programms gekauften Aktien sowie derjenigen im Rahmen des ersten Programms erworbenen Aktien zu ersuchen, deren Vernichtung an der Generalversammlung 2021 von ABB noch nicht beantragt worden war.

Das Rückkaufprogramm erfolgt über eine von ABB beauftragte Bank, die ihre Entscheidungen über den Zeitpunkt des Rückkaufs der Aktien unabhängig von ABB innerhalb vorabvereinbarter Parameter trifft. ABB kann diese Parameter ausserhalb der Sperrfristen gegebenenfalls ändern, sofern ABB über keine Insiderinformationen verfügt.

Der Kaufpreis je Aktie wird den letzten unabhängigen Schlusskurs auf der ordentlichen Handelslinie an der SIX Swiss Exchange und den aktuell höchsten unabhängigen Angebotspreis auf der ordentlichen Handelslinie an der SIX Swiss Exchange nicht überschreiten. Darüber hinaus wird bei Käufen auf der zweiten Handelslinie an der SIX Swiss Exchange ein üblicher Spread bezahlt, unter Berücksichtigung der Einschränkungen der Verordnung über die Finanzmarktinfrastrukturen und das Marktverhalten im Effektenund Derivatehandel (FinfraV). Die Zahlung der Aktien erfolgt in bar.

Das Rückkaufprogramm wird im Einklang mit der Verordnung über die Finanzmarktinfrastrukturen und das Marktverhalten im Effektenund Derivatehandel (FinfraV), der Marktmissbrauchsverordnung (EU) 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/1052 der Kommission durchgeführt. Eine aktuelle Übersicht zum Programm wird wöchentlich auf der Investor-Relations-Website von ABB unter global.abb/group/en/­investors/investor-and-shareholder-resources und via Pressemitteilung publiziert.