BAFU-Direktorin Katrin Schneeberger trifft Umweltministerinnen der EU

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Ihre erste Auslandreise als Direktorin des Bundesamtes für Umwelt BAFU führt Katrin Schneeberger nach Berlin (Deutschland). Sie nimmt dort am informellen europäischen Umweltministertreffen teil, das am 30. September und 1. Oktober stattfindet. Wichtige Gesprächsthemen werden der Schutz der Tierund Pflanzenvielfalt und der Beitrag der EU-Länder zur Erreichung ihrer Klimaziele unter dem Pariser Ébereinkommen sein.

Vom 30. September bis 1. Oktober findet in Berlin das informelle Treffen der Umweltministerinnen und Umweltminister der EU-Mitgliedstaaten statt. Die Schweiz nimmt ebenfalls am Treffen teil, das auf Einladung der deutschen Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Svenja Schulze, erfolgt.

Das Treffen dient als Plattform für einen engen Austausch der Ministerinnen und Minister und Vertretungen von EU-Institutionen zu wichtigen Umweltthemen. Es werden jedoch keine Beschlüsse gefasst. Diskutiert wird der Weg zur Erreichung der Klimaziele der EU-Länder unter dem Pariser Ébereinkommen. Die Schweiz hat ihr Klimaziel von minus 50 Prozent Treibhausgasemissionen bis 2030 gegenüber 1990 unter dem Ébereinkommen von Paris bereits bestätigt und das Klimaziel 2050 auf Netto-Null verschärft.

Ein weiterer wichtiger Gesprächspunkt ist die bedeutende Rolle der Tierund Pflanzenvielfalt im Zusammenhang mit Pandemierisiken. Die Schweiz spricht sich im Rahmen der UN-Biodiversitätskonvention für ehrgeizige internationale Biodiversitätsziele für die Zeit nach 2020 aus, unter anderem ein ambitioniertes Flächenziel für die Biodiversität bis 2030.

Für die Schweiz wird BAFU-Direktorin Katrin Schneeberger in Berlin vor Ort sein. Zu diesem Zweck hat ihr der Bundesrat für das Treffen den Titel der Staatssekretärin verliehen. Es ist die erste Auslandreise der neuen Direktorin des Bundesamtes für Umwelt BAFU, die das Amt am 1. September 2020 übernommen hat.

Bundesamt für Umwelt BAFU
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