BASF spendet 35’000 Liter Desinfektionsmittel

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  • Standort Kaisten stellt Anlage auf Produktion von Desinfektionsmittel um
  • Produkte werden durch Behörden an medizinische Einrichtungen in der Schweiz verteilt


Desinfektionsmittel zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind knapp. BASF hat daher eine Produktionsanlage an ihrem Aargauer Standort Kaisten umgestellt und produziert dort 35’000 Liter Hand-Desinfektionsmittel für den medizinischen Bedarf. Das dringend benötigte Produkt wird kostenlos für den Einsatz in Spitälern, Altersheimen und anderen Pflegeinstitutionen in der Schweiz zur Verfügung gestellt. «Wir wollen helfen und einen Beitrag dazu leisten, den aktuellen Engpass zu beheben. Dabei arbeiten wir eng mit den kantonalen und Bundesbehörden zusammen, damit das Desinfektionsmittel dort zum Einsatz kommt, wo es am nötigsten gebraucht wird. Nämlich in den Einrichtungen, in denen sich Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte rund um die Uhr für kranke und geschwächte Menschen einsetzen», so Dr. Matthias Halusa, Landesleiter Schweiz und Geschäftsführer der BASF Schweiz AG. Verteilt wird das Hand-Desinfektionsmittel der BASF durch die Armeeapotheke der Schweiz sowie die Kantonsapotheken Aargau, Basel-Stadt und Basel-Landschaft.

BASF stellt gewöhnlich keine Desinfektionsmittel her und produziert in der Schweiz auch nicht die Rohstoffe, die dafür benötigt werden. Das Bundesamt für Gesundheit hat jedoch eine Ausnahmezulassung erteilt. Um helfen zu können, wurden Rohstoffe extern zugekauft sowie die technischen Voraussetzungen für die Produktion von Desinfektionsmittel geschaffen. Dazu hat BASF eine Anlage am Standort Kaisten umgerüstet. Innerhalb von zwei Wochen können so 35’000 Liter Hand-Desinfektionsmittel hergestellt, in Gebinde abgefüllt und an die Armeeapotheke sowie kantonale Apotheken geliefert werden. Durch die Behörden wird das gespendete Produkt jetzt an Pflegeeinrichtungen im Umfeld der BASF-Standorte sowie in der ganzen Schweiz verteilt.

«Wir fühlen uns mit dem Umfeld unserer Werke eng verbunden und setzen uns - gerade in dieser ausserordentlichen Situation - gerne für die Gemeinschaft ein», erklärt Michael Mertler, Standortleiter in Kaisten. «Damit das Desinfektionsmittel in so kurzer Zeit sicher und reibungslos hergestellt werden kann, engagieren sich etliche Kollegen an den Schweizer BASF-Standorten. Ich bin stolz auf das ganze Team, das diese Aktion möglich macht.»

Die Spende von Desinfektionsmittel an Pflegeinstitutionen in der Schweiz ist Teil der Aktion «Helping Hands», die der BASF-Konzern ins Leben gerufen hat. Derzeit produziert BASF in vielen Ländern weltweit Desinfektionsmittel und stellt es medizinischen Einrichtungen kostenlos zur Verfügung. Weitere BASF-Produkte, wie beispielsweise die Kunststoffadditive, die regulär in Kaisten hergestellt werden, kommen in Masken, Kitteln und Einmalhandschuhen zum Einsatz und dienen dem Schutz von medizinischem Personal.

Seit Beginn der Corona-Pandemie hat BASF an ihren Standorten zudem ein Massnahmenpaket in die Wege geleitet, das zum Schutz von Personen und zur Eindämmung des Virus beitragen soll. Die getroffenen Massnahmen reichen von Homeoffice über die Anpassung des Schichtbetriebs in den Produktionsstätten bis hin zu verstärkten Hygienevorkehrungen und der strikten Einhaltung der Abstandsregel.

BASF in der Schweiz

In der Schweiz vermarktet die BASF ein umfassendes Sortiment hochwertiger Produkte. Diese kommen in fast allen Bereichen des täglichen Lebens zum Einsatz - beispielsweise in Medikamenten, Kosmetik, Waschund Reinigungsmitteln, in Papier, Klebstoffen oder Lacken und Farben, beim Strassen-, Tunneloder Hausbau sowie in Fahrzeugen und Haushaltsgeräten. Insgesamt ist die BASF in der Schweiz an neun Standorten mit Handelsunternehmungen oder Produktionsbetrieben vertreten: in Basel, Allschwil, Brugg, Holderbank, Kaisten, Monthey, Pfäffikon, Schweizerhalle und Zug. Weitere Informationen unter www.basf.ch.