Bundesrat bestätigt Beitragsberechtigung der Universitäten Bern, Luzern und Neuenburg

Der Bundesrat hat am 30. September 2022 die Universitäten Bern, Luzern und Neuenburg gemäss dem Hochschulförderungsund -koordinationsgesetz (HFKG) als beitragsberechtigt anerkannt. iesem Beschluss vorausgegangen ist die institutionelle Akkreditierung durch den Schweizerischen Akkreditierungsrat.

Mit dem Inkrafttreten des Hochschulförderungsund -koordinationsgesetzes (HFKG) am 1. Januar 2015 müssen sich alle bestehenden kantonalen Hochschulen bis Ende 2022 neu institutionell akkreditieren lassen. Mit der institutionellen Akkreditierung erhält eine Hochschule das Recht, sich als «Universität», «Fachhochschule» oder «pädagogische Hochschule» zu bezeichnen. Die Akkreditierung ist im Weiteren eine zwingende Voraussetzung, um als beitragsberechtigt im Sinne des HFKG anerkannt zu werden und Bundesmittel zu erhalten.

Die Universitäten Bern, Luzern und Neuenburg waren vom Bundesrat bereits unter dem damaligen Universitätsförderungsgesetz (UFG) als beitragsberechtigt anerkannt worden. Am 24. September 2021 hatte der Schweizerische Akkreditierungsrat die drei Universitäten institutionell akkreditiert. Anschliessend beantragten die Trägerkantone Bern, Luzern und Neuenburg die Beitragsberechtigung ihrer Universitäten beim Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF. Am 21. Juni 2022 wurden diese Anträge von der Plenarversammlung der Schweizerischen Hochschulkonferenz (SHK) einstimmig angenommen. Basierend darauf hat der Bundesrat am 30. September 2022 die beitragsrechtliche Anerkennung für die Universitäten Bern, Luzern und Neuenburg beschlossen.

Die in mehreren Fakultäten tätige kantonale Universität Bern profiliert sich in fünf Themenschwerpunkten: Nachhaltigkeit, Gesundheit und Medizin, Materie und Universum, interkulturelles Wissen sowie Politik und Verwaltung.

Die Universität Luzern - als die jüngste der zehn kantonalen Universitäten - ist in den Geistesund Sozialwissenschaften sowie in den Gesundheitswissenschaften und Medizin tätig.

Die kantonale Universität Neuenburg ist in verschiedenen Fachbereichen aktiv und bietet ein breites Programm in der Lehre und Forschung in den vier Fakultäten, in denen sie über Kernkompetenzen verfügt.