Claudia Schmutz erhält Fakultätspreis der Uni Basel

Claudia Schmutz, Swiss TPH, erhält den diesjährigen Fakultätspreis der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel. Damit zeichnet die Fakultät ihre Dissertation aus, welche durch hohe Qualität und Relevanz der Erkenntnisse für das Gesundheitswesen überzeugt.

Seit dem ersten Epidemiengesetz von 1886, werden Infektionskrankheiten in der Schweiz mit dem obligatorischen Meldesystem des Bundes überwacht. "Claudia Schmutz’ Dissertation analysiert am Beispiel von lebensmittel-übertragen Krankheiten auf bestechende Weise, inwieweit die gemeldeten Krankheitsfälle das tatsächliche Krankheitsgeschehen in der Allgemeinbevölkerung widerspiegeln", sagt Daniel Mäusezahl, Gruppenleiter Household Health Systems am Swiss TPH.

Schmutz’ Dissertation mit dem Titel "Foodborne diseases in Switzerland: Understanding the burden of illness pyramid to improve Swiss infectious disease surveillance" sei damit eine wertvolle Informationsquelle zur Beurteilung lebensmittelbedingter Infektionen in der Schweiz, so Mäusezahl. Sie zeige auf, wo bei der Interpretation der Meldedaten Vorsicht geboten ist, und in welchen Bereichen zusätzliche Abklärungen notwendig sind.