Der Schweizer Pavillon an der Expo 2025 Osaka verkörpert Leichtigkeit und Nachhaltigkeit

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Der Schweizer Pavillon an der Expo 2025 Osaka verkörpert Leichtigkeit und Nachha
Die nächste Weltausstellung findet 2025 in Osaka, Japan statt. Die Schweiz will die Expo Osaka, diesen internationalen Grossanlass mit hoher medialer Ausstrahlung, als Plattform nutzen, um die Beziehungen mit Japan als einem der wichtigsten Handelspartner in Asien weiter zu vertiefen und Innovationskraft und Nachhaltigkeit zu demonstrieren - mit dem leichtesten Pavillon der Expo.

Vom 13. April bis 13. Oktober 2025 findet in Osaka die nächste Weltausstellung statt. Das Thema lautet «Designing future Society for our Lives». Die Organisatoren rechnen mit rund 150 Teilnehmerländern und 28 Millionen Besucherinnen und Besuchern. Das Gastgeberland Japan hat als einer der wichtigsten Wirtschaftspartner in Asien eine grosse Bedeutung für die Schweiz. Auch die Zusammenarbeit auf politischer und multilateraler Ebene ist eng. Die Eidgenössischen Räte haben im Dezember 2022 einen Kredit von 19,4 Millionen Franken bewilligt. Durch die Akquisition von Sponsoren beträgt der Nettoaufwand für den Bund 13,2 Millionen Franken.

«Unser Auftritt in Osaka wird ein wichtiges Schaufenster sein, um die Schweiz als innovatives und verlässliches Land zu positionieren, das Hand bietet, um die grossen globalen Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Dabei soll unsere Präsenz nicht nur in der breiten öffentlichkeit Wirkung erzielen, sondern auch langfristig im wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Bereich», sagt Alexandre Edelmann, Chef von Präsenz Schweiz a.i.

Wirtschaftliches Potenzial für Schweizer Unternehmen und Tourismusbranche

Im Zentrum des Auftritts an der Expo 2025 Osaka steht die Positionierung der Schweiz als leistungsfähiger und führender Innovationshub mit Fokus auf die drei Themenfelder «Life»: Life Sciences, Gesundheit und Ernährung, «Planet»: Umwelt, Nachhaltigkeit, Klima und Energie sowie «Augmented Human»: Robotik und Künstliche Intelligenz. In Zusammenarbeit mit dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), Schweizer BFI-Akteuren sowie weiteren Partnern, soll anhand konkreter Schweizer Initiativen, Forschungsprojekten, Dienstleistungen und Produkten aufgezeigt werden, wie die schweizerische Innovationskraft im Dienste von Nachhaltigkeit und Wohlstand steht. Die Teilnahme ist auch für Schweizer Unternehmen und die Tourismusbranche angesichts des wirtschaftlichen Potenzials von grossem Interesse.

Kleinster ökologischer Fussabdruck auf der Expo 2025

Der Schweizer Pavillon an der Expo 2025 Osaka wird nicht nur durch seine kugelförmige Architektur mit seinen fünf «Sphären», eingebettet in eine üppige grüne Landschaft, bestechen, sondern auch durch die Tatsache, dass er der Pavillon mit dem kleinsten ökologischen Fussabdruck der Expo 2025 Osaka sein wird. Die Hülle der Ausstellungsräume besteht aus einer Folie, die von einer Leichtbaukonstruktion getragen wird. Sie wiegt mit bloss 400 Kilogramm nicht mehr alsein Prozent herkömmlicher Gebäudehüllen und kann mit zwei bis drei Lastenfahrrädern transportiert werden. Die Folie ist rezyklierbar und wird nach der Expo zu eigens entworfenen Möbeln verarbeitet.

Im Rahmen einer zweistufigen Ausschreibung für die Gestaltung und den Bau sowie den Rückbau des Schweizer Pavillons in Osaka wurde das Projekt vom Team Nüssli, Manuel Herz Architekten und Bellprat Partner auserkoren.

Die Schweiz hat als Gründungsmitglied des zuständigen Bureau International des Expositions (BIE) an der Mehrzahl der bisherigen Weltausstellungen teilgenommen. Unter der Federführung von Präsenz Schweiz im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) ist es ihr gelungen, mit dem Schweizer Pavillon eine attraktive Marke zu etablieren, sowohl für das ausländische Publikum als auch für inländische Partner. Dies zeigte sich auch beim Auftritt an der Expo 2020 in Dubai, wo der Schweizer Pavillon zu den beliebtesten und meistbesuchtesten Länderpavillons gehörte.