Die FHNW sichert trotz Corona alle Studiengänge und Prüfungen

Gemäss Bundesratsentscheid vom 24. Februar 2021 bleibt der Präsenzunterricht an den Schweizer Hochschulen im Rahmen der Corona-Pandemie eingestellt und Homeoffice für Mitarbeitende grundsätzlich Pflicht. Die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW unterstützt die vom Bundesrat per 22. März 2021 angekündigte Öffnung der Hochschulen.

Die FHNW erfüllt ihren Auftrag in der Ausbildung, Weiterbildung sowie angewandten Forschung und Entwicklung auch unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie. So findet die Lehre in der Ausund Weiterbildung in angemessenen Formen statt (grösstenteils auf Distanz, wo absolut notwendig und unter Einhaltung aller Schutzmassnahmen vor Ort) und bietet in diesem Rahmen gute digitale Angebote.

Hierzu beigetragen hat unter anderem der strategische Entwicklungsschwerpunkt «Hochschullehre 2025» der FHNW, welcher die Digitalisierung in der Lehre gezielt fördert und ein schnelles Umschalten von Präsenzunterricht auf Distance-Learning und -Teaching unterstützt hat. Bereits erarbeitete Projektergebnisse der «Hochschullehre «2025» wurden in den Studiengängen und in der Weiterbildung produktiv eingesetzt und neue Unterstützungsmassnahmen für die Dozierenden und Studierenden zügig erarbeitet und ausgerollt.

Die Corona-Pandemie stellte die FHNW und ihre Angehörigen vor grosse Herausforderungen. Nur dank dem grossen Engagement aller Mitarbeitenden und der Flexibilität der Studierenden war es möglich, die Ausund Weiterbildung innert kürzester Zeit auf Distance Learning und den Betrieb auf Homeoffice umzustellen. Oberstes Ziel der Hochschulen der FHNW war und ist es, die Ausund Weiterbildung mittels Distance Learning und -Teaching aufrecht zu erhalten und den Studierenden und Weiterbildungsteilnehmenden den Unterrichtsstoff in guter Qualität und ohne wesentliche Unterbrüche zu vermitteln sowie die Prüfungen wie geplant durchzuführen.
Auch für die Studierenden war und ist die spezielle Situation infolge der Corona-Pandemie äusserst anspruchsvoll. Für viele Studierende ergaben sich - nebst den veränderten Anforderungen durch Distance Learning - zusätzliche finanzielle Probleme, da deren Einkünfte aus einem Nebenerwerb fehlten. Die Stiftung FHNW stellte darum kurzfristig und unkompliziert einen Fonds zur finanziellen Unterstützung von Härtefällen zur Verfügung. Nebst einer steten Orientierung zu den coronabedingten Massnahmen an der FHNW, werden im Intranet der FHNW zudem Aushilfejobs für Studierende aufgeschaltet. Die Studiengangverantwortlichen in den Hochschulen der FHNW stehen in stetem Kontakt mit den Studierenden und beraten diese bei Fragen und Problemen. Nebst der sofortigen Etablierung einer Corona-Hotline erhielten im September 2020 alle Studierenden der FHNW eine qualitativ hochwertige Textil-Stoffmaske.

Die FHNW versteht sich als Präsenzhochschule und möchte gemäss ihrem Selbstverständnis so bald wie möglich wieder viele Veranstaltungen vor Ort durchführen. In diesem Sinne unterstützt die FHNW die vom Bundesrat auf den 22. März 2021 in Aussicht gestellte Öffnung der Hochschulen. Weil der Schutz der Studierenden und Mitarbeitenden jedoch weiterhin oberste Priorität hat, wird die Einhaltung von notwendigen Schutzmassnahmen auch nach einer vorsichtigen Öffnung der FHNW einen ausgewogenen Teil an Distanzveranstaltungen erfordern.

>> Weitere Informationen zu den coronabedingten Massnahmen an der FHNW