Dritte Sitzung des Gemischten wissenschaftlichen Ausschusses Italien-Schweiz

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Am 28. Juni 2021 fand das dritte Treffen des Gemischten wissenschaftlichen Ausschusses Italien-Schweiz virtuell statt. Das Treffen beinhaltete sowohl ein bilaterales Gespräch zwischen Martina Hirayama, Staatssekretärin für Bildung, Forschung und Innovation, und Maria Cristina Messa, der italienischen Ministerin für Hochschulen und Forschung, wie auch ein vertiefter Austausch zwischen den jeweils hochrangigen Delegationen beider Länder über die bestehende und zukünftige wissenschaftliche Zusammenarbeit.

Im Zentrum des bilateralen Gesprächs von Staatssekretärin Hirayama und Ministerin Messa stand die Zusammenarbeit der beiden Länder im Rahmen internationaler Forschungsinfrastrukturen, der EU-Forschungsrahmenprogramme und im Bereich der Raumfahrt. Unter anderem betonte Staatssekretärin Hirayama die Bedeutung einer Assoziierung der Schweiz ans EU-Forschungsrahmenprogramm «Horizon Europe».

Im anschliessenden Plenum stellten die beiden Delegationsleiterinnen die jeweilige BFI-Politik beider Länder vor und betonten die Intensität und hervorragende Qualität der bilateralen Beziehungen im wissenschaftlichen Bereich. Zahlreiche Projekte in allen akademischen Disziplinen ermöglichen italienischen und schweizerischen Forschenden bereits heute eine Zusammenarbeit. Es folgte ein Austausch der Delegationen, bestehend aus führenden Persönlichkeiten der akademischen und wissenschaftlichen Welt, über bestehenden Zusammenarbeit in den Bereichen Hochschulbildung, Forschung und Innovation. Dabei wurden Vorschläge erörtert, wie die Verbreitung von Wissen weiter gefördert und der Austausch durch die Identifizierung von Forschungsfeldern und Sektoren von gemeinsamem Interesse weiter intensiviert werden kann.

Italien ist ein wichtiger Partner der Schweiz im BFI-Bereich. Die Zusammenarbeit ist vielfältig und besonders ausgeprägt in den Bereichen ICT, Gesundheitswissenschaften und Energie. Dabei wird die exzellente Vernetzung und Kooperation zwischen Forschenden und Institutionen der beiden Staaten sehr häufig über die Zusammenarbeit in den EU-Forschungsrahmenprogrammen erreicht. Im Rahmen des 8. EU-Forschungsrahmenprogramm «Horizon 2020» ist Italien mit 1266 Projektkooperationen das viertwichtigste Partnerland der Schweiz. Seit 2011 unterstützte der Schweizerische Nationalfonds zudem 1527 Projekte mit einer italienischen Kooperationskomponente. Mit rund 6260 italienischen Studierenden (2020/21; nur Bildungsausländer/-innen) bilden italienische Studierende die drittgrösste Gruppe ausländischer Studierender in der Schweiz. Umgekehrt studierten im akademischen Jahr 2019/20 rund 950 Schweizerinnen und Schweizer in Italien.

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